ROYAL PRINCESS – Griechenland und Montenegro 2017

Kreuzfahrt mit der ROYAL PRINCESS – Griechenland und Montenegro 2017

Unsere 10. Cruise ging – wie unsere erste – wieder durchs Mittelmeer, diesmal aber durchs östliche.
Start- und Zielhafen war Piräus. Wir haben zwei Tage Aufenthalt vorn und zwei Tage hinten drangehängt, um auch ausreichend Zeit für Athen und Piräus zu haben. Flug ab Bremen, da die Flugverbindungen besser waren als ab Hamburg.

Donnerstag, 24. August 2017 – Athen

Abflug 7:00. Nach etwa 2 Stunden und 50 Minuten Flugzeit haben wir uns vom Athens International Airport Eleftherios Venizelos ein Taxi in die Stadt genommen. Mit Eintreffen gegen 12:30 Uhr am Royal Olympic Hotel hatten wir noch den ganzen Nachmittag für Athen zur Verfügung. Einen Mittags-Snack haben wir aber noch im Hotel genommen. Highlight des Royal Olympic Hotel ist die Dachterrasse mit Blick auf die Akropolis. Die antiken und mächtigen Säulen des Olympeion / Tempels des olympischen Zeus liegen einem nahezu zu Füßen, wenn man von der Dachterrasse des Hotels blickt. Absolut empfehlenswert! Die Dachterrasse mit Bar und Restaurant kann übrigens auch besucht werden, wenn man nicht Hotel-Gast ist.

Athen – erste Eindrücke – Monastiraki- und Pláka-Viertel

Für einen ersten Eindruck von Athen empfiehlt sich eine Fahrt mit einem Hop-on-hop-off-Bus. Die Busse fahren regelmäßig und auch bei freien Straßen in gemächlichem Tempo, so dass man die Rundfahrt genießen kann und man in Ruhe schauen kann. Die Fahrt führt u.a. am Parlamentsgebäude vorbei, welches man durch die Nachrichtensendungen im Fernsehen kennt. Weitere Haltepunkte sind u.a. an den Markthallen sowie am Monastiraki DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Square. Letzterer ist ein lebendiger Platz und guter Ausgangspunkt für das Pláka-Viertel sowie das Monastiraki-Viertel. Im Monastiraki-Viertel gibt es zahlreiche Läden mit Antiquitäten und alten Möbeln – toll, wenn man ein Faible dafür hat.
Das Pláka-Viertel ist ein Muss! Schönes Viertel komplett ohne Autoverkehr, ideal zum Bummeln: zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants. Auch einige interessante antike Stätten finden sich dort. Das Pláka-Viertel erstreckt sich über ein Gebiet nordöstlich der Akropolis. Noch ursprünglicher ist das Anafiotka-Viertel. Es liegt als Teil des Pláka-Viertels direkt unter dem Nordhang der Akropolis. Es ist ein reines Wohnviertel mit hübschen, schmalen Gassen und Treppen. Man fühlt sich dort bereits auf eine der griechischen Inseln versetzt. Und das kommt nicht von ungefähr: die Bewohner des Pláka-Viertels sind Nachfahren von frühen Siedlern Athens, die von den Inseln kamen und Athen mit aufgebaut haben. Sie selbst haben ihre Häuser wie auf den Inseln errichtet. Der Haken: alle Häuser in Anafiotka sind ohne Baugenehmigung errichtet und daher im Grunde keine legalen Bauten.
Da die zahlreichen Restaurants im Pláka-Viertel zum Verweilen einladen, haben wir dort auch zu Abend gegessen.
Kleiner Tipp noch: die Eisdiele Davinci in der Nähe des Lysikrates-Monuments: sehr leckeres Eis, sehr leckere Waffeln!

Freitag, 25. August 2017 – Athen

Akropolis

Wer Athen besucht, der möchte hinauf zur Akropolis – das ist klar! Unsere Empfehlung: gleich am Morgen dort sein, wenn sie öffnet! Das hat zwei gute Gründe: Erstens: Morgens um 8:00 Uhr sind bei weitem noch nicht so viele Besucher dort, so dass man wirklich die antiken Bauwerke bestaunen kann und nicht nur die Touristenmassen. Zweitens: Im Morgenlicht bei tief stehender Sonne ist es sogar noch schöner! Noch ein Hinweis: egal, was andere sagen (auch Einheimische): es gibt nicht nur einen Eingang zur Akropolis, es DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017gibt noch einen zweiten Nebeneingang. Diesen erreicht man von Osten kommend über die Straße Dionysou Areopagitou. Wenn man diesen Eingang nutzt, ist die Chance auf kürzere Wartezeiten größer. Beim Aufstieg zur Akropolis kommt man dann bereits am Dionysos-Theater, am Tempel des Asklepios sowie am Odeon des Herodes Atticus vorbei. Am Tempel der Athena Nike geht es schließlich hinauf zum Parthenon auf der Akropolis. Abgesehen von den antiken Bauwerken sind auch die Blicke auf Athen bis hinunter nach Piräus und aufs Meer überwältigend!
Zum Abstieg bietet sich dann die Nordseite an, um direkt ins Pláka-Viertel zu gelangen. Wer den Weg direkt unterhalb des Nordhangs nimmt, gelangt direkt ins Anafiotka-Viertel.

Lykavittós

Ein weiteres Highlight in Athen ist der Berg Lykavittós. Dieser Berg befindet sich ein Stück nordöstlich des Pláka-Viertels. Wer nicht zu Fuß hingehen mag, nimmt am besten ein Taxi. Taxi-Fahren ist ohnehin nicht teuer in Athen. In der Straße Aristippou befindet sich die Talstation einer Standseilbahn. Wer zu Fuß zur Talstation gehen möchte, sollte sich nicht täuschen lassen: schon bis dort hin ist es ein kleiner Aufstieg über einige Treppen. Mit dem Teleferic gelangt man durch einen Tunnel hinauf auf den Lykavittós. Vom Berg aus hat man überwältigende Blicke auf das Häusermeer von Athen. Auch gastronomische Angebote findet man dort. Ansonsten setzt man sich irgendwo in der Nähe der kleinen Kirche Agios Georgios hin und lässt die Blicke auf sich wirken.
Unseren Tag hat übrigens auch ein Aufenthalt am Pool im Innenhof des Royal Olympic Hotel komplettiert. Ein Drink am Abend in der Lounge der Dachterrasse machte den Tag perfekt!

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Samstag, 26. August 2017 – Athen / Piräus

Markthallen

Das Frühstück im Royal Olympic Hotel lässt den Tag schon mit einem Highlight beginnen. Den Gast erwartet ein reichhaltiges Buffet, und während des Frühstücks genießt man den Blick auf die Akropolis.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Bevor wir uns zur Einschiffung zu unserer siebentägigen Kreuzfahrt mit der ROYAL PRINCESS nach Piräus begeben haben, hatten wir noch Zeit, die wir u.a. dazu genutzt haben, uns die Markthallen im Stadtteil Emboriko anzusehen. Es gibt Hallen für den Fleischmarkt sowie für Obst und Gemüse. Lebendig und interessant!
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Den Rest des Vormittags haben wir am Hotel-Pool verbracht, bevor wir uns ein Taxi zum Cruise Terminal in Piräus genommen haben. Die Taxifahrt kostete übrigens 20 Euro. Die ROYAL PRINCESS lag am Terminal B „Themistokles“.

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Check-In zur Kreuzfahrt

Dort erwarteten uns bereits Warteschlangen vor der Gepäckabgabe sowie vor dem Abfertigungszelt. Endlich im Abfertigungszelt angekommen, wurden an die einzelnen Passagiere Nummern für den Check-In verteilt. Es wurde dann immer eine Gruppe von ca. 50 Leuten aufgerufen und zu den Check-In-Schaltern gelassen. So lange Wartezeit beim Check-in hatten wir bisher auf keiner Kreuzfahrt gehabt. Ab Check-In ging es dann aber DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017wirklich zügig weiter. Vor dem Boarding ergab sich auch noch die Gelegenheit, auf dem Kai bis vor das Schiff zu laufen und Fotos von vorn aus der Frosch-Perspektive zu machen.
Die ROYAL PRINCESS ist ein Schiff von 330 Metern Länge und für etwa 3.600 Passagiere. Es ist mit einer Bruttoraumzahl von 142.714 vermessen. Auf solch einem großen Schiff waren wir bisher noch nicht gefahren. Wir waren also gespannt auf das Schiff. Die Wartezeit vor dem Check-In hatte bereits einen ersten Eindruck gegeben. Die ROYAL PRINCESS war übrigens 2013 gebaut worden, also noch ziemlich neu und entsprechend gutem Zustand. Einen Überblick über alle Bereiche des Schiff mit vielen Fotos findet Ihr hier.
Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 15 auf der Backbord-Seite gebucht, relativ weitDSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017 hinten gelegen. Unsere Kabine war OK. Es gab eine vergleichsweise große Ankleide mit sehr viel Platz zum Aufhängen von Kleidung, dafür war das Angebot an Staufächern aber eher knapp bemessen. Alle Koffer können dagegen bequem in der Ankleide untergebracht werden. Auch das Bad war eher klein. Und Balkons hatten wir auf anderen Schiffen auch schon größere gehabt. Mit unserer Kabine waren wir zufrieden, überwältigt waren wir nicht. Hinzu kam, dass das darüber liegende Deck deutlich weiter zur Seite hinausragte und damit häufig den Sonnenschein auf den Balkon nahm. Je weiter unten man eine Kabine hatte, desto mehr Sonne hatte man auf dem Balkon. Normalerweise ist man ja eher bestrebt, eine höher gelegene Kabine zu nehmen. Das sollte man bei der Auswahl der Kabine bedenken.

Nach einer Verschnaufpause auf unserer Kabine sind wir erst einmal zum Lotus Spa auf Deck 5, vorn, gegangen, um uns den Spa-Bereich zeigen und erklären zu lassen. Am Einschiffungstag hat man in der Regel Gelegenheit, sich alle Bereiche innerhalb des Spa zeigen lassen zu können. Abigale, die Spa-Mitarbeiterin, die uns alles erklärt hat, war aber sehr engagiert und motiviert, möglichst viele Anwendungen zu verkaufen. Daher waren wir beide, die den Spa-Bereich nur einmal besichtigen wollten, nach dem Rundgang ziemlich DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017geschafft und haben uns erst einmal ins International Café auf demselben Deck gesetzt. Mit der New Grounds Coffee Card erwirbt man zu einem Sonderpreis eine bestimmte Anzahl an Kaffee-Spezialitäten. Die Karte ist auch im Eis-Café Gelato einsetzbar. Eine New Grounds Coffee Card hatten wir bereits im Vorwege erworben, wir haben dann gleich noch eine zweite hinzugekauft.

Start zur Kreuzfahrt mit der ROYAL PRINCESS – Griechenland und Montenegro

Mit der Seenotrettungsübung um 16:45 Uhr näherten wir uns zeitlich dem Auslaufen.
Zum Abendessen sind wir in den Horizon Court, das Buffet-Restaurant der ROYAL PRINCESS, gegangen. Dort kann man sehr nett draußen auf der Horizon Terrace sitzen. Die Horizon Terrace avancierte während unserer Kreuzfahrt zu unserem Lieblingsplatz zum Abendessen sowie zum Frühstück. Erstaunlich, dass wir immer einen freien Tisch fanden und sogar wählen konnten, obwohl das Schiff ausgebucht war!

Gegen 19:00 Uhr war die ROYAL PRINCESS startklar, etwa um 19:20 Uhr waren alle Leinen los, wir legten ab und liefen aus dem Hafen von Piräus aus. Während wir durch den Saronischen Golf hinaus in die Ägäis fuhren, hatten wir in der Abendsonne sehr schöne Blicke aufs Meer sowie auf die Stadt.

Nach dem anschließenden Koffer-Auspacken haben wir uns auf gemacht, das Schiff zu entdecken. Mittelpunkt der ROYAL PRINCESS ist die Piazza im großen, sehr beeindruckenden Atrium, an dem Bars, Restaurants, Cafés sowie der Shopping-Bereich angesiedelt sind.
Nachdem wir kurz am Princess Theater geschaut hatten, sind wir auf eines der Sonnendecks gegangen und haben es uns zu den Abendstunden am Pool gemütlich gemacht.
Der Pool-Bereich wird abends, wenn das Wetter es zulässt, in ein großes Freilichtkino DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017umgewandelt. Zunächst einmal wurden aber Wasserspiele, die Water Color Show, gezeigt, eine Wasserfontänen-Show mit Licht und Musik. Anschließend begann um 22:00 Uhr mit „Movies under the Stars“ der Kino-Abend. Die Sonnenliegen waren mit besonders bequemen Polstern versehen und alle Richtung LED-Leinwand aufgestellt, man konnte sich Getränke oder Eis holen, und es kam auch jemand herum, der Popcorn verteilte. Das war wirklich großes Kino!

Sonntag, 27. August 2017 – Katakolon

Als wir um etwa 7:30 Uhr aufgestanden waren und mit der ROYAL PRINCESS im Ionischen Meer und im Golf von Kyparassia unterwegs waren, war bereits einen weiterer sonniger Tag angebrochen. Frühstück hatten wir im Horizon Court bzw. auf der Horizon Terrace. Gegen 9:00 Uhr haben wir mit der ROYAL PRINCESS in Katakolon auf dem Peloponnes angelegt. 246 Seemeilen (455 Kilometer) hatten wir seit gestern zurückgelegt.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Wir beide sind um 9:15 Uhr von Bord gegangen. Für den heutigen Tag hatten wir einen Mietwagen reserviert. Die Übernahme des Autos gestaltete sich eher langwierig. Sixt bot einen sogenannten „Meet & Greet“-Service an, d.h. es gab keine Sixt-Station vor Ort, stattdessen brachte ein Sixt-Mitarbeiter den Wagen zum Hafen. Vor Ort war es dann aber viel Zettel-Kram, und zur Hinterlegung der Kaution wurde die Kredit-Karte in längst überholter Art und Weise abgepaust.

Strandtag

Während es die Mehrzahl der Kreuzfahrttouristen ins antike Olympia zog, wollten wir einen Tag am Strand verbringen. Von Katakolon aus sind wir auf die Nationalstraße 9 (im Verlauf der E55) gefahren und dieser einige Kilometer in Richtung Westen gefolgt. Landschaftlich ist diese Gegend eher langweilig. Die Landstraße war kaum befahren.
Nachdem wir zum kleinen Ort Agios Marina abgebogen waren, haben wir dort einen schönen Strand entdeckt. Der Strand war belebt, Touristen traf man dort gar nicht. Es gab Strandlokale und Sonnenliegen. Bezahlen brauchte man die Benutzung der Liegen nicht. Es wurde im Grund nur erwartet, dass man im Strandlokal auch einmal etwas zum Verzehr kaufte, aber das tut man ja ohnehin. Teuer war es auch nicht. Der Strand war prima – kein landschaftliches Highlight, aber schöner, sauberer Sandstrand und herrliches Wasser!

Um die später Mittagszeit mussten wir uns allerdings schon wieder auf den Weg machen, denn um 15:30 Uhr war letztes Boarding.
Während die ROYAL PRINCESS um 16:00 Uhr ablegte, haben wir an Bord das Alfredo’s ausprobiert, ein italienisches Restaurant ohne Zuzahlung. Pizza und Pasta kann man dort sehr gut essen. Mit dem Sabatini’s gibt es ein weiteres italienisches Restaurant an Bord, welches aber nicht im Reisepreis enthalten ist. Wer an Bord nicht sicher ist, ob etwas inklusive ist, fragt einfach kurz nach, ob es „complimentary“ ist. Ein Besuch im International Café sowie im Gelato Eiscafé rundete unseren Nachmittag ab. Im International Café stehen übrigens auch leckere Snacks, Gebäck und tolle Desserts bereit – alles „complimentary“, nur die Kaffee-Spezialitäten muss man extra bezahlen.

Unsere Kreuzfahrt ging mit der Fahrt durchs Ionische Meer weiter. Wir fuhren noch den ganzen Nachmittag und Abend über in Sichtweite der Küste und einiger Inseln. Die Insel Zakynthos konnte man sehr gut sehen, leider auch die riesigen Rauchwolken eines Waldbrands.

 

Montag, 28. August 2017 – Kotor

Bucht von Kotor

Wir waren heute Morgen mit der ROYAL PRINCESS mit etwa 17 Knoten in nördlicher Richtung in der Adria Richtung Montenegro unterwegs.
Nachdem um etwa 8:50 Uhr der Lotse an Bord genommen worden war, bogen wir ab etwa DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 20179:00 Uhr mit dem Schiff in die Bucht von Kotor ein, eine fjordartige Bucht mit mehreren Becken und Meerengen, eingerahmt von einer gebirgigen Küste. Die Fahrt in die Bucht von Kotor stellt daher ein besonderes Highlight der Kreuzfahrt dar. Es lohnt sich, vom Sonnendeck oder vom Balkon aus zu schauen.
Gegen 11:00 Uhr trafen wir vor Kotor ein, und unser Schiff nahm seine Position auf Reede ein. Landgang geschah heute also per Tenderboot.
Seit unserem vorigen Anlaufhafen hatten wir 333 Seemeilen (616 Kilometer) zurückgelegt.
Um etwa 11:00 Uhr wurde mit Tendern begonnen, es war allerdings mit langen Wartezeiten zu rechnen, obwohl neben den vier bordeigenen Tenderbooten auch noch sechs örtliche Barkassen zur Unterstützung eingesetzt wurden. Hier zeigte sich noch einmal ein Nachteil eines so großen Schiffs: weit mehr als 3.000 Passagiere über zwei Tender-Luken auszuschiffen, dauert eben länger, da hilft es auch nicht, mehr Boote einzusetzen. Eigentlich müsste es auf einem solch großen Schiff mehr Tenderluken geben.
Wir haben erst einmal einige Zeit verstreichen lassen, bevor wir um 12:15 Uhr losgegangen sind und uns im Symphony Dining Room Tender Tickets geholt haben. Die Wartezeit betrug dann aber immer noch etwa 20 bis 30 Minuten. Die Zeit haben wir dann genutzt, uns aus dem International Café eine Kleinigkeit zu essen zu holen. Das Gelato-Eiscafé war leider noch geschlossen. Erst um etwa 13:00 Uhr waren wir dann auch an der Reihe und haben mit einem der Tenderboote nach Kotor in Montenegro übergesetzt. Es war unser erstes Mal in Montenegro. Montenegro war erst seit 2006 wieder unabhängig. Mit nur etwa 625.000 Einwohnern ist Montenegro einer der kleineren Staaten Europas. Obwohl nicht Mitglied der EU, hat auch Montenegro den Euro als Währung, so dass Geldumtausch nicht notwendig ist.

Kotor Altstadt

Seit 1979 ist Kotor inklusive der Bucht von Kotor übrigens UNESCO-Weltkulturerbe.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Von der Pier, an der die Tenderboote anlegen, sind es nur wenige hundert Meter bis in die Altstadt. Die Altstadt von Kotor ist komplett autofrei, es gibt viele historische Gebäude, Cafés und Restaurants. Die Stadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein.
Wer dennoch eine Herausforderung sucht, dem sei eine Wanderung hinauf zur Festung von Kotor auf dem Berg San Giovanni empfohlen. Es führt ein Wanderweg hinauf. Über DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Treppen geht es gnadenlos stetig bergauf. Bei sengender Hitze wurde das ziemlich anstrengend. Schattenplätze für Verschnaufpausen gab es im Grunde gar keine. Die Blicke auf die Altstadt und die Bucht von Kotor entlohnten aber für die Anstrengungen. An einigen Stellen werden von fliegenden Händlern Getränke zum Kauf angeboten, wir empfehlen jedoch, besser selbst auch genügend Getränke mitzunehmen. Die historischen Verteidigungsanlagen am Berghang sind übrigens etwa 4,5 Kilometer lang und die Mauern sogar bis zu 20 Meter hoch.
Hinab geht es dann übrigens über Geröll, denn die Treppen sind nur breit genug für Wanderer in einer Richtung. Wenn viel los ist, sind die Treppen daher den aufsteigenden Touristen vorbehalten. Am heutigen Tag waren es neben den Passagieren von der ROYAL PRINCESS auch noch die der RHAPSODY OF THE SEAS.
Der kleine Brunnen auf einem der Altstadtplätze, der frisches Wasser spendete, war erste Anlaufstelle für alle Wanderer, die zurückkamen.

Dining

Um etwa 17:00 Uhr sind wir zurück zum Schiff getendert.
Um etwa 18:15 Uhr wurde die ROYAL PRINCESS auf der Reede-Position bereits gedreht, es ging aber noch nicht wieder los, denn es wurde noch weiter getendert.
Um 19:30 Uhr sind wir heute Abend einmal in den Symphony Main Dining Room gegangen, wo übrigens italienischer Abend war. Wir mussten ein paar Minuten warten, eh ein Tisch frei war, dafür konnte man aber auch einen Tisch zu zweit bekommen.
Es gibt an Bord der ROYAL PRINCESS eine Mischung aus „Anytime Dining“ und „traditional dining“. Das bedeutet:
Man kann entweder zu festen Tischzeiten, also jeden Abend zu einer von zwei festgelegten Zeiten (Traditional Dining) oder zu freien Zeiten (Anytime Dining) à la Carte in den Hauptrestaurants speisen – eine interessante Kombination, mit der man den Wünschen aller Gäste gerecht wird, zumal zusätzlich noch das Buffet-Restaurant sowie mehrere Spezialitäten-Restaurants zur Verfügung stehen. Sogar der Wechsel zwischen beiden Varianten soll möglich sein.
Wir beide hatten uns von vornherein gleich nach der Buchung für Anytime Dining entschieden, haben heute Abend aber das erste Mal davon Gebrauch gemacht, denn meist bevorzugten wir den Horizon Court und die Möglichkeit, auf der Horizon Terrace draußen zu sitzen.
Unser Abend-Menü im Symphony Main Dining Room bestand dann heute aus: Melanzane alla Parmigiana, danach Petto di Pollo alla Valdostana (Hähnchenbrust mit Käse überbacken, dazu Pilze, Spargel, Spinat und Röstkartoffeln) bzw. Shrimp Cocktail, Iced Peach Bellini Soup sowie Scaloppine di Vitello al Marsala. Zum Nachtisch gab es für uns Käseplatte und Sundae Eisbecher.
Nach dem Abendessen war heute Abend Shopping rund ums Atrium unser Ziel.
Unsere Position auf Reede vor Kotor hatten wir mit der ROYAL PRINCESS bereits um 19:30 Uhr verlassen.

 

Dienstag, 29. August 2017 – Seetag

Ultimate Ship Tour

Unseren ersten und eigentlich einzigen Seetag auf unserer Kreuzfahrt haben wir mit Frühstück auf der Horizon Terrace begonnen.
Ich, Torben, habe ab 8:15 Uhr an der Ultimate Ship Tour, einem geführten Rundgang in die Crew-Bereiche der ROYAL PRINCESS, teilgenommen. Sie kostete übrigens den stolzen Preis von 150 US-Dollar. Treffen war auf Deck 5. Die Tour ist wirklich interessant und spannend. Man bekommt Einblicke ins sehr modern ausgestattete Medical Center, in den Backstage-Bereich des Theaters, die Galley (Kombüse), in den Engine Control Room, in die Laundry (Wäscherei), ins Fotolabor, in die Druckerei, in die vordere Mooring Station sowie zum Schluss in die Kommando-Brücke, wo heute der Staff Captain die Erklärungen machte. Zwischendurch und am Ende der Tour gab es Getränke zur Erfrischung. Schade war nur, dass man während der Tour über das Schiff überhaupt keine Fotos machen durfte. Es hätte tolle Motive gegeben. Stattdessen wurden durch den Bordfotografen an drei Stationen Gruppenfotos gemacht. Ein große Tüte mit Souvenirs von der Ultimate Ship Tour wurde übrigens später auf die Kabine geliefert: Darin waren ein Bademantel, die Gruppenfotos, eine Kochschürze sowie ein personalisierter Schreibblock.

Das Wetter war heute übrigens nicht ganz so toll wie an den Tagen zuvor, der Himmel hatte sich ein bisschen zugezogen, es war aber trotzdem immer noch ein bisschen sonnig.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Zum Mittag haben wir heute einmal den Room Service genutzt:
Club Sandwich, Cheeseburger und Cesar’s Salad. Ansonsten stand Ausruhen und Bummeln über das Schiff mit Verweilen auf dem Promenadendeck, im International Café und im Gelato Eiscafé im Vordergrund.
Zum Abendessen sind wir wieder in den Horizon Court bzw. auf die Horizon Terrace gegangen. Heute Abend war ohnehin „Formal Night“, das heißt es war gehobener Kleidungsstil als Dress Code vorgegeben. In den Hauptrestaurants sollte man Abendgarderobe tragen. Das war nicht unsere Sache, und im Buffet-Restaurant war legere Kleidung dagegen kein Problem.
Später haben wir uns aus dem umfangreichen Video on demand-Programm im Bordfernsehen einen Film angesehen.

 

Mittwoch, 30. August 2017 – Seetag (eigentlich Mykonos)

Mykonos stand heute auf dem Programm, und darauf hatten wir uns schon sehr gefreut. Beim ersten Blick vom Balkon bei Sonnenaufgang um 6:30 Uhr waren schon Inseln zu sehen. Der Blick auf die Routenkarte im Bord-TV ließ allerdings Verwunderung aufkommen: wir entfernten uns gerade von Mykonos!
Um 7:00 Uhr folgte die Durchsage des Kapitäns: Wegen zu starker Winde bei 50 Knoten war eine Einfahrt in den Hafen nicht möglich gewesen, Winde von maximal 35 Knoten wären akzeptabel gewesen, um eine Einfahrt zu ermöglichen. Daher wurde die Insel ausgelassen, es wurde ein weiterer Seetag eingelegt, und wir fuhren weiter in Richtung Rhodos, unserer nächsten Destination. Wir beide waren schon enttäuscht, denn wir hatten uns auf Mykonos gefreut und hatten dort auch einen Mietwagen gebucht. Wir hatten uns auf Strand und Stadtbummel gefreut.

The Sanctuary

Kurzentschlossen haben wir dann aber das Beste aus dem Tage gemacht. Sofort nach dem Frühstück sind wir zum Sanctuary gegangen, um einen der wenigen verfügbaren Plätze zu buchen. Beim Sanctuary handelt es sich um einen abgetrennten Sonnendeck-Bereich, ganz DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017vorn oben auf Deck 17, den man gegen Extra-Gebühr nutzen kann. Pro Tag kostete es 40 Dollar pro Person. Der Aufenthalt im Sanctuary war eine wirkliche Entschädigung für den weggefallenen Landgang in Mykonos.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Wir konnten den Seetag im Sanctuary in sehr angenehmer, ruhiger Atmosphäre genießen. Es war sehr gemütlich, wir lagen schön in der Sonne unter Sonnensegeln und wurden mit Getränken und Früchten bedient.
Bei Sonnenschein, leichter Bewölkung und leichtem Wind ging unsere Fahrt mit der ROYAL PRINCESS derweil weiter mit etwa 15 Knoten in südwestlicher Richtung durch die Ägäis Richtung Rhodos.DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017
Unter dem gemütlichen Pavillon im Sanctuary haben wir eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen, bevor wir es uns weiterhin auf den Sonnenliegen gemütlich gemacht haben. Ab etwa 15:30 Uhr ist im Sanctuary Tea Time: Es werden Kaffee und Tee, Sandwiches, Küchlein und Kekse serviert.
Um 18:00 Uhr schließt das Sanctuary. Wir hatten einen wunderbar entspannten Seetag hinter uns.

Donnerstag, 31. August 2017 – Rhodos

Gegen 7:00 Uhr sind wir bei Sonnenaufgang in den Hafen von Rhodos eingelaufen. Bis gegen 7:20 Uhr war die ROYAL PRINCESS festgemacht. 750 Seemeilen (etwa 1388 Kilometer) hatten wir seit Kotor vor drei Tagen zurückgelegt.
Rhodos ist die viertgrößte Insel Griechenlands und die Hauptinsel der Inselgruppe Dodekanes in der Südost-Ägäis.
Wir hatten uns auf Rhodos im Vorwege ein Auto gemietet, und zwar beim örtlichen Anbieter Port Travel. Von der Pier bis zum Büro der Autovermietung sind es nur wenige Schritte. Dort befinden sich übrigens auch die Büros weiterer Mietwagen-Anbieter.
Die Übernahme des Mietwagens ging bei Port Travel unkompliziert und schnell. Wir bekamen einen VW Up.
Auf der Nationalstraße 95 haben wir Rhodos Stadt verlassen und die Tsampika Beach angesteuert. Das ist ein schöner Sandstrand an einer langgezogenen Bucht. Man kann auch direkt am Strand problemlos parken. Es gibt zahlreiche Strandlokale und jeweils davor Sonnenliegen und -schirme. 10 Euro hat uns die Miete für Sonnenschirm und Liege gekostet.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Das Wasser ist super, nur am Anfang ist es auf dem Grund steinig, ansonsten aber wirklich sehr schön.
Zum Mittagessen haben wir uns im Strandlokal typische Spezialitäten wie griechischen Salat, Tzatziki und Souvlaki gegönnt. Nach einem schönen Strandtag sind wir um etwa 16:00 Uhr aufgebrochen, weil wir uns auch noch Rhodos Stadt ansehen wollten.
Nachdem wir den Strand verlassen hatten, haben wir noch versucht, mit dem Auto auf den nahegelegenen Mount Tsampika zu fahren, wo es einen tollen Aussichtspunkt geben sollte, sind dann aber nicht bis ganz nach oben hinaufgefahren, sondern haben gewendet, als die Straße zu steil wurde.

Rhodos Stadt

In Rhodos Stadt hatten wir Glück, den Mietwagen in der Nähe eines der großen Stadttore, dem Marine-Tor, kostenfrei parken zu können. Die Parkplatzsituation war durchaus angespannt. Wer keinen Parkplatz findet, kann auch zunächst das Auto zurückgeben und sich von dort zu Fuß auf in die Altstadt machen, was auch problemlos möglich ist. Wir sind durch das Marine-Tor durch die mächtige Stadtmauer in die Altstadt von Rhodos Stadt gegangen, die übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Auf der Platia Ippokratou mit dem Ippokratous-Brunnen haben wir verweilt und etwas getrunken: Anschließend sind wir DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017durch die schönen, wenn auch touristischen Gassen geschlendert. Es gibt viele Boutiquen, Läden, Restaurants und Cafés. Sehenswert sind u.a. die Agha-Moschee, die Süleyman-DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Pascha-Moschee sowie der Roloi-Turm, ein mittelalterlicher Uhrturm. Ein Highlight ist der Großmeisterpalast, den wir uns aber nicht mehr angesehen haben. Unbedingt zu empfehlen: einfach ein bisschen durch die kleinen Gassen schlendern und die Eindrücke auf sich wirken lassen!
Leckeres Eis gibt es übrigens in der Eisdiele Davinci in der Nähe des Ipokratous Fountain.
Um etwa 19:00 Uhr sind wir zurück zum Auto gegangen, sind noch einmal zum Hafen gefahren, um Fotos von der ROYAL PRINCESS und von anderen Schiffen zu machen, und haben danach das Miet-Auto zurückgegeben.
Damit waren wir dann um etwa 19:30 Uhr waren wir wieder zurück an Bord, eine Stunde vor letztem Boarding.

 

Freitag, 1. September 2017 – Chios

Früh um 6:30 Uhr fuhren wir durch die Straße von Chios an der Küste der Insel Chios entlang. Von unserem Balkon aus hatten wir schöne Blicke auf die Insel in der Morgensonne. Etwa um 7:30 Uhr haben wir mit der ROYAL PRINCESS unsere Position auf Reede vor Chios Stadt erreicht. 179 Seemeilen, also etwa 331 Kilometer, hatten wir mit dem Schiff seit Rhodos zurückgelegt.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Wir sind schon so um 8:00 Uhr frühstücken gegangen. Um 8:15 Uhr wurde mit dem Tendern begonnen, wir sind um etwa 8:30 Uhr hinunter in den Symphony Dining Room gegangen, um Tendertickets zu holen. Diesmal mussten wir auch nur etwa 15 Minuten warten, eh wir auf eines der Boote steigen konnten.
Nachdem wir um etwa 9:00 Uhr mit dem Tenderboot in Chios eingetroffen waren, sind wir gleich zur Sixt-Station gegangen, die sich gleich hinter der Pier befindet. Von der Pier aus, an dem die Tenderboote anlegen, muss man wirklich nur noch die Straße überqueren, dann steht man direkt vor der Sixt-Station. Kürzer kann der Weg nicht mehr sein.
Als die Formalitäten für das Mietauto erledigt waren, konnten wir beide gegen 9:30 Uhr losfahren. Wir hatten heute einen Renault Clio. Unser Ziel war ein Strand auf der Insel Chios, der fünftgrößten Insel Griechenlands.

Auf zum Strand

Obwohl wir einer der Hauptrouten aus der Stadt heraus gefolgt sind, waren es teilweise enge Straßen. Wir sind Richtung Volissos gefahren. Die Straße führte erst in Serpentinen die Berge hinauf, dann über die Berge und auf der Westseite der Insel wieder hinunter. Wir DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017haben zunächst den Strand von Managros angesteuert, sind nach Limnia, Limnos und zur Lefkathia Beach gefahren. Aber alle Strände waren steinig und auch nicht so einladend. Es war auch so gut wie nichts los an den Stränden, was aber auch daran lag, dass die Insel Chios wenig touristisch war, was ja eigentlich schön ist. Wir fühlten uns dort allerdings ein wenig verloren. Wir haben wenigstens einen kleinen Laden gesucht. Im Dorf Volissos haben wir dann wenigstens einen Minimarkt entdeckt und konnten etwas zu trinken und leckere Pfirsiche kaufen.
Wir sind dann erst einmal weitergefahren und haben beschlossen, an der Westküste von Chios noch bis Lithia hinunterzufahren und dabei entweder doch noch einen schönen Strand zu finden oder einfach nur nett etwas zu Mittag zu essen und dann zurück zum Hafen zu fahren. Von der Küstenstraße an der Westküste aus haben wir zwar kleine Strandbuchten gesehen, aber die waren eher schwierig zu erreichen, weil nur schmale, schlechte Pisten dort hinunterführten.
Um kurz nach 12:00 Uhr haben wir schließlich das Dorf Lithia erreicht und haben in Limenas Lithiou auch einen Strand entdeckt. Der Strand war OK, er war nicht steinig, und nur am Anfang lag etwas Schlick, aber auch nicht viel. Parken konnten wir auch an der Straße direkt hinter dem Strand, und zwar nun sogar kostenlos, weil nun schon September und damit die Hochsaison offiziell beendet war.
Erstaunlich war allerdings, dass das Wasser eher frisch war. Wir haben trotzdem gebadet und sind etwa eine halbe Stunde im Wasser geblieben. Um etwa 13:15 Uhr sind wir ins Restaurant Galera gleich hinter dem Strand gegangen, um noch einmal griechisch zu essen. Es hat allerdings etwas gedauert, bis das Essen gebracht wurde. Das Essen war dann aber lecker und preiswert.

Panorama-Blicke

Um etwa 14:10 Uhr sind wir weitergefahren. Über die Berge sind wir wieder Richtung Chios Stadt gefahren. Die Landschaft war schön, und wir hatten noch fantastische Blicke auf Chios Stadt und die Küste sowie die vor der Küste auf Reede liegende ROYAL PRINCESS. Wir haben deshalb auch noch Foto-Stopps eingelegt.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Wieder unten in der Stadt, haben wir getankt, sind zum Hafen gefahren und haben den Mietwagen zurückgegeben. Um etwa 15:30 Uhr sind wir auf eines der letzten Tenderboot DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017gestiegen und zurück zum Schiff gefahren, um 16:00 Uhr fuhr das letzte Tenderboot.
Chios hat uns schließlich doch ganz gut gefallen. Die Insel ist kaum touristisch und hat daher auch ihren Charme.
Wir beide waren um 16:00 Uhr zurück an Bord. Die ROYAL PRINCESS lichtete um etwa 17:35 Uhr die Anker, drehte und fuhr los. Die letzte Etappe zurück nach Piräus lag vor uns.
Während die ROYAL PRINCESS durch die Straße von Chios an der türkischen Küste vorbeifuhr, haben wir dann unsere Koffer gepackt. Wir konnten dabei die schönen Blicke Richtung Türkei genießen.
Zum Abendessen sind wir heute Abend noch einmal in den Symphony Dining Room gegangen.

 

Samstag, 2. September 2017 – Piräus

Bereits im 3:00 Uhr in der Nacht liefen wir mit der ROYAL PRINCESS in Piräus ein, ab 3:45 Uhr wurde festgemacht, gegen 4:00 Uhr lagen wir fest an der Pier. 154 Seemeilen und damit etwa 285 Kilometer hatten wir seit der Position auf Reede vor Chios gestern Nachmittag zurückgelegt. Die Gesamtroute unserer Kreuzfahrt hat eine Länge von 1.660 Seemeilen, also 3.074 Kilometern, gehabt.
Während im Hafen bereits hektisches Treiben mit Entladen der Koffer und Beladen von neuem Proviant begann, konnten wir noch ein wenig ausschlafen.
Um 8:00 Uhr haben wir dann allerdings bereits unsere Kabine verlassen und sind ein letztes Mal zum Frühstück auf die Horizon Terrace gegangen. Beim Frühstück konnten wir die Blicke auf den Hafen von Piräus genießen.
Zum Verlassen des Schiffs bekommt man einen Treffpunkt mit Uhrzeit angegeben, je nach dem, ob man ein Abreise-Arrangement gebucht hat oder nicht bzw. welche Angaben man zuvor zur individuellen Abreise gemacht hatte.
Für uns war um 9:40 Uhr Treffen im Symphony Dining Room, und unmittelbar danach ging’s von Bord.
Am Kreuzfahrtterminal, dem Cruise Terminal B „Themistokles“ lief alles problemlos und zügig, unsere Koffer haben wir sehr schnell wiedergefunden. Wir haben uns ein Taxi zum DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Hotel genommen, denn wir hatten nun noch knapp zwei Tage in Piräus vor uns, eh wir nach Hause flogen. Wir hatten ein Zimmer im Piraeus Dream Hotel gebucht. Dabei handelte es sich um ein kleines Stadthotel, einfach, aber sauber und in Ordnung.
Wer in Piräus Zeit hat, dem sei der Besuch des Museumsschiffs SS Hellas Liberty empfohlen. Einen Bericht darüber haben wir hier bei cruisedeck.de bereits veröffentlicht.DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017
Außerdem kann es spannend sein, dem Treiben im Fährhafen zuzusehen. Besonders in den Morgen- sowie in den Abendstunden ist sehr viel los. Große und kleine Autofähren treffen ein oder legen ab, überall ist geschäftiges Treiben.
Zu Mittag gegessen haben wir übrigens im Restaurant Casca, einer netten Location am Yachthafen von Piräus, nämlich Club-Sandwich und Chimichanga, beides lecker.
Zum Abendessen waren wir im Porto Grill, den wir auch sehr empfehlen können. Dieser befindet sich am Akti Posidonos 40 in der Nähe des geschäftigen Fährhafens. Wir haben dort sehr lecker, viel und preisgünstig gegessen haben.

 

Sonntag, 3. September 2017 – Piräus

Unseren letzten Urlaubstag wollten wir noch einmal am Strand verbringen. Dazu haben wir uns vom Hotel aus per Taxi zum Strand von Alimos fahren lassen. Es handelte sich um einen Stadtstrand, der von Einwohnern von Piräus und Athen frequentiert wurde. Eintritt kostete 6 Euro pro Person, dafür schlugen Sonnenliegen und Sonnenschirm nur noch mit 2 Euro pro Person zu Buche. An einem Sonntag füllte sich der Strand im Laufe des Vormittags sehr schnell. Trotzdem hat es uns sehr gut gefallen. An der Strandbar gibt es Getränke, und man kann auch etwas essen.
DSC05544-300x225 ROYAL PRINCESS - Griechenland und Montenegro 2017Nachdem wir um 18:30 Uhr aufgebrochen waren und uns ein Taxi zurück nach Piräus genommen hatten, haben wir im Restaurant Akti im Stadtteil Kallipoli zu Abend gegessen. Es war eine Empfehlung des Taxifahrers. Wir wurden nicht enttäuscht. Sehr leckere Fischgerichte, große Portionen, kleine Preise, und alles sehr gut! Zu finden in der Akti Themistokleous 348.
Damit ging für uns ein ganz wunderbarer Griechenland-Urlaub inklusive Kreuzfahrt mit der ROYAL PRINCESS – Griechenland und Montenegro – zu Ende.