AIDAmar – Ostsee-Kreuzfahrt 2014

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AIDAmar

Unsere Route auf der AIDAmar

 

Warnemünde – Seetag – Tallinn – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm – Seetag – Warnemünde

 

Anreise Hamburg nach Warnemünde am 24. Mai 2014

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Nachdem wir von unserer ersten Kreuzfahrt auf der Norwegian Jade sehr begeistert waren, wollten wir gern auch mal die AIDA testen. Deshalb führte uns unsere zweite Kreuzfahrt auf die Ostsee von Warnemünde nach St. Petersburg auf der AIDAmar.

Wir sind von Hamburg mit dem eigenen Auto gefahren und hatten für Warnemünde  Vorwege einen Parkplatz reserviert. Es gibt mehrere Anbieter, zum Beispiel Parken und Meer . Der Parkplatz von Parken und Meer befindet sich in Rostock-Schmarl.

Das Auto parkt während der Kreuzfahrt auf einem kameraüberwachten Gelände, gegen Aufpreis auch in einer Halle. Gepäck wird vom Personal des Parkplatzbetreibers direkt dort am Parkplatz übernommen, und man wird mit einem Shuttle-Bus direkt zum Kreuzfahrt-Terminal in Warnemünde gebracht. Um sein Gepäck muss man sich nicht weiter kümmern, das wird vom Parkplatz-Personal beim Cruise Terminal angeliefert.

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Nach dem Check-In waren wir ab 12:30 Uhr an Bord der AIDAmar.

AIDAmar wurde 2012 in Dienst gestellt und war somit zum Zeitpunkt unserer Kreuzfahrt gerade einmal zwei Jahre alt, also noch ziemlich neu.

Weitere technische Details zur AIDAmar:

 

  • Länge: 253,33 Meter
  • Breite: 32,20 Meter
  • Tiefgang: 7,30 Meter
  • Vermessung: 71.304 BRT
  • Ausgelegt für ca. 2600 Passagiere in 1097 Kabinen
  • 12 Passagierdecks
  • 1097 Passagierkabinen, davon 510 Balkonkabinen und Suiten
  • 7 Restaurants, 12 Bar
  • Fläche Sonnendecks: 660 qm

Die AIDAmar ist eines von sechs nahezu baugleichen Schwesterschiffen aus der AIDA-Flotte, gebaut zwischen 2006 und 2013 auf der Meyer-Werft in Papenburg, die zweite Generation der AIDA-Schiffe.

In einigen Ausstattungsmerkmalen unterscheidet sich die AIDAmar und die neueren Schiffe von ihren älteren Schwestern, u.a. in einem größeren Spa-Bereich.

Unsere Kabine

Wir hatten eine Kabine auf Deck 12 gebucht, eine Panorama-Balkonkabine. Sie befand sich auf dem höchsten Kabinendeck und in unmittelbarer Nähe zum Spa-Bereich.

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Unsere Kabine war noch nicht bezugsfertig, sollte aber ab 13:00 Uhr fertig sein. Wir sind dann erst einmal aufs Pooldeck gegangen (auch Deck 12), haben die Aussicht auf Warnemünde genossen und sind dann an Bord ins Markt-Restaurant gegangen, um etwas zu Mittag zu essen.

Etwa um 13:00 Uhr war unsere Kabine dann auch fertig. Wir waren ganz zufrieden mit der Kabine, von der Größe her war sie auf jeden Fall ausreichend, vom Komfort her war sie auf dem NCL-Schiff besser gewesen.

Wir hatten im Vorwege bereits einige Spa-Anwendungen für diese Kreuzfahrt gebucht, bereits heute beginnend mit der Nutzung einer Private Spa-Kabine ab 13:30 Uhr. Bei Buchung am Seetag kostete diese für 4 Stunden 139 EUR.Ungestörtes Whirl-Pool-Bad und Sauna mit Blick aufs Meer bzw. in unserem Fall Blick auf die Warnow. Dort stehen für den gebuchten Zeitraum in einem sehr geräumigen Kabinenbereich Whirl-Pool, Sauna, Wasserbett und Balkon zur Verfügung, ebenso Öle und Pflegeprodukte. 

 

 

Wir konnten die gebuchte Zeit leider nicht ganz ausnutzen, da wir um 17:00 Uhr zur obligatorischen Seenotrettungsübung mussten.

Zur Seenotrettungsübung waren hier die Rettungswesten aus den Kabinen zur Musterstation mitzubringen. Die Musterstationen sind auf Deck 5, dem Promenadendeck. Nach Überprüfung der Vollständigkeit der Passagiere erfolgten die Sicherheits-instruktionen auf Deutsch und Englisch.

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Das Auslaufen der AIDAmar

Auslaufen war dann eigentlich für 18:00 Uhr vorgesehen, es wurde aber noch auf verspätete Passagiere gewartet, deren Bahn sich verzögert hatte.

Wir liefen bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel aus. Noch ein paar Blicke auf Warnemünde, letzte Blicke auf den Strand von Warnemünde, dann fuhren wir hinaus auf die Ostsee, womit unsere Kreuzfahrt ins Baltikum begann.

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Zu Abend gegessen haben wir im East Restaurant. Leider waren alle Inklusive-Restaurant Buffet-Restaurants, und dort war es ziemlich voll, und es war auch schwierig, einen Platz zu bekommen. Wir haben dann jeweils auf dem heckseitigen Außendeck gesessen und dabei den Abend genossen. Richtig gemütlich war es aber nicht, auf der NORWEGIAN JADE hatte es uns in dieser Hinsicht besser gefallen.

Auf dem Pooldeck fand am Abend die Willkommensparty statt – mit Lasershow ab 23:00 Uhr.

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Sonntag, 25. Mai 2014 – 1. Seetag auf der AIDAmar

In der Nacht Zeitumstellung der Bordzeit: 1 Stunde vor!

Vor uns lag ein Seetag auf der Ostsee an Bord der AIDAmar, Fahrtrichtung Nord-Ost in Richtung Estland – mit mäßiger Geschwindigkeit. Noch war der Himmel bedeckt.

Schon um 7:00 Uhr waren wir beim Frühstück. Um die Zeit konnte man im East Restaurant gut frühstücken, den es war noch nicht so voll. Das große Frühstücksbuffet hat uns gut gefallen. Leider konnten wir nicht draußen sitzen, da es doch noch zu frisch war.

Morgendliche Durchsage des Kapitäns:

Wir durften den Tag über mit sonnigem Wetter rechnen. Zwar lag vor uns eine Wolkenfront, aber die Windrichtung stimmte mit unserer Fahrtrichtung überein, und so blieben die Wolken stets vor uns.

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An dem Seetag wurde der Spa-Bereich von uns mit verschiedenen Anwendungen in Anspruch genommen. Der Spa-Bereich der AIDAmar ist sehr schön in ansprechender Atmosphäre gestaltet. Auch ein Friseur-Salon ist integriert.

Aber auch die Sonne konnte man bei dem guten Wetter schön genießen; wir taten das auf Deck 14, dem obersten Sonnendeck. Das war Kreuzfahrt-Feeling pur – und das mitten auf der Ostsee!

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Zum Mittag bot sich für uns das Marktrestaurant an. Später sind wir auch zu Kaffee und Kuchen in eines der heckseitigen Restaurants gegangen. Nach einem kurzen Stop im  Shopping-Bereich wurde es auch schon wieder Zeit sich in Richtung SPA zu begeben. Eine wohlfühlende Massage stand auf dem Programm. So kann auch ein Seetag ziemlich kurzweilig sein.

Mittlerweile schon Tradition auf vielen Kreuzfahrten sind Kunstauktionen – so auch auf der AIDAmar: Gelegenheit, ein Gemälde eines bekannten Künstlers zu erstehen, zum Beispiel von Udo Lindenberg.

Zu Abend haben wir heute im Buffalo Steak Restaurant gegessen, einem der aufpreispflichtigen Restaurants an Bord. Durch den recht hohen Andrang am Abend in den Buffet-Restaurants ist man durchaus geneigt, auf eines der Restaurants, für die Zuzahlungen erforderlich sind, auszuweichen. Im Buffalo Steak Restaurant entschieden wir uns für Lachs mit Kartoffelecken sowie Kalbsrückensteak mit Spargel.

Montag, 26. Mai 2014 – Tallinn, Estland

Als wir gegen 7 Uhr aufgewacht und aufgestanden sind, fuhren wir schon an der estländischen Küste entlang. Über den Finnischen Meerbusen steuerte die AIDAmar die estländische Hauptstadt Tallinn an.

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Frühstück im Bella Donna. Der Außenbereich des Bella Donna war aber noch nicht frei gegeben, dabei hätten wir gern bei dem schönen Sonnenschein draußen gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir dann aber wenigstens bei einer Tasse Kaffee doch noch draußen sitzen können und haben das Einlaufen in den Hafen von Tallinn erlebt.

Die AIDAmar machte etwas früher fest als geplant, und so konnten wir statt um 9:00 Uhr schon um 8:45 Uhr von Bord gehen. Unser erster Besuch in Estland. Ein sonniger Tag in Tallinn bei strahlendem Sonnenschein lag vor uns. Vom Hafen aus haben wir uns per Taxi zunächst zum Domberg fahren lassen, wo wir unseren Rundgang durch die Altstadt von Tallinn begonnen haben. Dieser begann mit der Besichtigung der Alexander-Nevski-Kathedrale, die wir uns auch von innen angesehen haben.

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Vorbei an der Domkirche sind wir zu einer der Aussichtsterrassen auf dem Domberg (Toompea) gegangen, von der man einen guten Blick über die Altstadt (Vanalinn) hatte. Einige Treppen hinunter sind wir dann in die eigentliche Altstadt gegangen, die durch viele historische Häuser und kleine Gassen geprägt ist. Wir sind zunächst zum Rathausplatz (Raekoja Plats) geschlendert und haben dort eine erste Verschnaufpause in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants gemacht. Bei Erdbeeren mit Eis bzw. bei einer Tasse Tee haben wir das Treiben auf dem Platz beobachtet.

Danach sind wir zum Pikk, einer der Hauptgassen der Altstadt Tallinns, gegangen und diese entlang spaziert. Dabei haben wir einen Stopp an der Heiliggeistkirche (Pühavaimu kirik) gemacht, die wir uns auch kurz von innen angesehen haben. Fast schon am nördlichen Ende des Pikk waren wir noch an der Olai-Kirche (Oleviste kirik). Dort bietet sich – ein wenig Sportlichkeit vorausgesetzt – der Aufstieg auf den Kirchturm an. Über mehr als 200 sehr eng gewendelte Treppenstufen steigt man hinauf und wird mit wunderbaren Blicken auf die Altstadt von Tallinn und hinüber bis zum Hafen und zur Ostsee belohnt.

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Im ältesten Café der Stadt, dem Maiasmokk , kann man sehr nett Kaffee trinken.

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Zum Mittag bieten sich auf dem Rathausplatz mehrere schöne Restaurants an, bei denen man bei gutem Wetter auch draußen sitzen kann. Wir haben uns für das Restoran Karl Friedrich  entschieden.

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Am Kreuzfahrt-Terminal sind zahlreiche Souvenirstände aufgebaut – eine richtige Gasse an Ständen – Gelegenheit, noch ein paar Souvenirs zu kaufen, wenn man mag. Aber Vorsicht: es werden auch landestypische Spezialitäten angeboten, aber Lebensmittel dürfen nicht mit an Bord gebracht werden.

Denjenigen, die an Bord der AIDAmar geblieben sind oder schon wieder zurück an Bord sind, wird auch etwas geboten, zum Beispiel auf dem Pooldeck das sog. Offiziers-Shaken, bei dem die Bord-Offiziere im Akkord für die Gäste Cocktails shaken. Zum Wohle!

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Das Auslaufen verzögerte sich von 17:00 Uhr auf ca. 17:20 Uhr, wohl weil ein paar Passagiere zu spät an Bord zurückgekehrt waren. Das wird von der Reederei nicht so gern gesehen; schließlich müssen zeitliche Verzögerungen durch höhere Geschwindigkeit wieder aufgeholt werden, und das ist mit höheren Treibstoffkosten verbunden.

Nach dem Auslaufen aus Tallinn in den Finnischen Meerbusen wollten wir noch eine Zeitlang auf dem Pooldeck verweilen, aber bald nach dem Auslaufen fuhren wir in eine Nebelwand, es wurde schlagartig frisch und windig, und die Sonne war weg. Erstaunlicherweise verließen wir das Nebelfeld nach einer Weile wieder genauso schnell, und es schien wieder die Sonne. Dieses Wetter-Phänomen geschah dann noch einmal.

Abendessen hatten wir heute im East Restaurant.aidamar-dsc_0270 AIDAmar - Ostsee-Kreuzfahrt 2014

Das Wetter hatte sich inzwischen wieder aufgeklart. Es war wieder blauer Himmel, und es schien wieder die Sonne. Leider war die Wettervorhersage vom Kapitän für den nächsten Tag nicht so schön: Der Wind sollte drehen, wodurch es deutlich frischer werden würde – hinunter bis 15ºC. Dabei sollte es nicht nur bewölkt werden, sondern auch regnen.

Heute Abend aber gab es noch einen schönen Sonnenuntergang über dem Meer.

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Dienstag, 27. Mai 2014 – St. Petersburg, Russland

Die Zeit war heute Nacht erneut um eine Stunde vorgestellt worden, da wir erneut eine Zeitzone weitergefahren waren.

Als wir um 7:30 Uhr (Petersburger Zeit) aufgestanden sind, legten wir gerade an der Pier des neuen Kreuzfahrtterminals „Marine Façade“   (Morskoy Facad / «Морской фасад») von St. Petersburg auf der Insel Vasileo an. Aktuell hatten wir gerade einmal 7ºC bei bedecktem Himmel.

Vor uns an der Pier  lag übrigens – Bug an Bug – die AIDAbella

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Wir sind so um 8:00 Uhr ins East Restaurant zum Frühstück gegangen und konnten uns beim Frühstück Zeit lassen, denn für St. Petersburg hatten wir eine private Tour gebucht, die erst um 10:00 Uhr beginnen sollte. Solange konnten wir beim Frühstück den nicht einladenden Blick auf einen Wohnstadtteil der Stadt hinter dem neuen Kreuzfahrtterminal „genießen“.

So gegen 9:45 Uhr sind wir von Bord gegangen. An der Abfertigung muss mit Wartezeit gerechnet werden, bei uns waren es ca. 15 Minuten bis zur Passkontrolle, die Passkontrolle selbst nimmt noch einmal 3 bis 5 Minuten pro Person in Anspruch.

Der Besuch Russlands ist nur mit Visum oder Tourticket möglich. Wer ein Visum hat, darf auf eigene Faust unterwegs sein. Tourtickets werden nur für diejenigen ausgestellt, die mit einer geführten Reisegruppe unterwegs sind. Man darf sich dann auch nicht von der Reisegruppe entfernen.

Geführte Touren durch St. Petersburg werden aber nicht nur von der Kreuzfahrt-gesellschaft angeboten; es gibt auch Touristenführer, die man im Vorwege buchen kann. Wir hatten eine solche Tour  bei Sergei Martschukov über „Individuelle Reisen nach St. Petersburg“ vorab gebucht und haben St. Petersburg in einer kleinen Gruppe von 6 Personen besucht. Die Tour ging von 9 bis 17 Uhr. Im Vorfeld haben wir unsere Wünsche Sergei mitgeteilt. Dazu wurden wir mit Tour-Guide und Fahrer mit einem Minibus durch St. Petersburg gefahren, leider bei Regenwetter.

Die Ermitage

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Ein Highlight von St. Petersburg ist die Ermitage. Unser Tour-Guide hat die Tickets für uns besorgt, und dann ging es ohne nennenswerte Wartezeit in die Ermitage. Einzelbesucher sollten längere Wartezeiten einplanen. Die Ermitage ist mit Sicherheit sehr sehenswert, und jeder der zahlreichen Säle und Räume hat viel Sehenswertes und Spannendes zu bieten. Unsere Reiseleiterin hat auch mit viel Engagement sehr vielen Details erzählt.Manchmal ist weniger aber mehr, denn am Ende waren wir kaum noch aufnahmebereit, und uns war nach einer Pause.

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Die Blutskirche

Die wurde uns auch gewährt – gleich nach dem weiteren Besuch der Blutskirche sowie einer Petersburger Metro-Station.

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Die Blutskirche (Khram spas na krovi; Auferstehungskirche, Erlöserkirche, erbaut 1883-1912) beeindruckt durch die vielen, bunten Verzierungen mit Mosaiken.

Viele farbenfrohe und aufwendige Wand- und Deckenmosaiken verzieren die Blutkirche von Innen.

 

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Draußen war es übrigens immer noch kalt und ungemütlich mit leichtem Nieselregen.

Trotz unseres gemeinsamen Wunsches, nun wirklich erst einmal ein Restaurant oder Café anzusteuern wurde dann erst ein weiterer Stopp an der Kasaner Kathedrale (Kazanskiy Kafedralnyy Sobor, Казанский собор) eingelegt und dann noch eine Metro-Station (Admiralteyskaya, Адмиралтейская) angesteuert, um diese zu besichtigen. Die Metro fährt im Vergleich zu manch anderen Städten in ungewöhnlicher Tiefe; die Fahrt mit der Rolltreppe hinunter dauerte einige, wenige Minuten.

Dann endlich haben wir eine Mittagspause in dem St. Petersburger Restaurant Buffet „YAT“ gemacht. Einem kleinen und guten typischem russischem Restaurant.

Am Nachmittag haben wir unsere Stadtrundfahrt fortgesetzt, leider regnete es weiterhin. Dabei hat St. Petersburg noch einiges mehr zu bieten. Wir haben noch einen kurzen Stopp am Panzerkreuzer Aurora gemacht. Es handelt sich um ein Kriegsschiff der ehemaligen Kaiserlich-Russischen Marine, das Symbol der Oktoberrevolution.

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Zum vereinbarten Tour-Ende um 17:00 Uhr sind wir zurück zum Kreuzfahrtterminal gefahren worden. Wir hätten die Tour gegen Aufpreis verlängern können, was bei besserem Wetter sicherlich gelohnt hätte, bei dem Regenwetter haben wir jedoch darauf verzichtet.

Am Cruise Terminal gibt es die Möglichkeit, noch Souvenirs zu kaufen, hinter der Passkontrolle direkt an der Pier steht darüber hinaus auch noch ein Duty Free Shop (hier habe es wirklich vom Vodka bis zum Caviar fast alles) zur Verfügung.

Für heute Abend hatten wir Plätze im Restaurant Rossini an Bord der AIDAmar reserviert. Ab 19:30 Uhr haben wir dort zu Abend gegessen. Wir hatten ein Drei-Gänge-Menü. Es war nicht schlecht, aber auch nicht umwerfend. Immerhin saß man im Rossini gemütlicher als in den Buffet-Restaurants.

Auslaufen war wir um 20:00 Uhr. Nach Verlassen des Hafens von St. Petersburg passiert man mit dem Schiff die Stadt Kronstadt. Diese Stadt liegt auf einer Insel Kotlin im Finnischen Meerbusen vor St. Petersburg, gehört zu St. Petersburg und ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Die Fahrrinne für die passierenden Seeschiffe liegt ziemlich dicht an der historischen Stadt und dem heruntergekommenen Marinehafen. Mit mehreren Forts und einer historischen Altstadt ist Kronstadt seit 1990 Weltkulturerbe. Mit einem guten Tele und bei guten Lichtverhältnissen lassen sich auch im Vorbeifahren sicherlich ein paar gute Fotos machen. Das Regenwetter, das wir hatten, eignete sich nicht dazu.

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Mittwoch, 28. Mai 2014 – Helsinki, Finnland

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Die Uhren waren heute Nacht wieder um eine Stunde zurück gestellt worden.

Das Einlaufen in den Hafen von Helsinki haben wir beim Frühstück erlebt. Das Festmachen an unserem Liegeplatz auf der Halbinsel Länsisatama hat etwas länger gedauert, und so waren wir statt um 9:00 Uhr erst um 9:30 Uhr da. Die für den Landgang verlorene halbe Stunde wurde aber hinten drangehängt; späteste Rückkehr an Bord war damit auf 17:00 Uhr festgelegt, voraussichtliche Ablegezeit 17:30 Uhr.Der Himmel war bedeckt, es sah eher nach Regen aus.

Wir hatten vor, den Tag gemütlich anzugehen, da wir davon ausgingen, sowieso nicht so viel Zeit in Helsinki zu verbringen und vielleicht zum Kaffee wieder an Bord zu sein.

Hop-on-hop-off Sightseeing Bus

Gleich beim Kai wartete ein Hop-on-hop-off-Sightseeing-Bus (24 Std. / 20 EUR p. Pers.), und den haben wir genommen, um damit eine Rundfahrt durch Helsinki zu machen.

Wir sind im Zentrum ausgestiegen und haben in einem netten Café, dem Kappeli  in einem Jugendstil-Pavillon im Esplanadparken einen Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gegessen.

Von dort aus sind wir zum Senatsplatz / Senaatintori mit dem bekannten weißen Dom gegangen, haben dem Kaufhaus Stockmann einen Besuch abgestattet und waren in einem Café im Svenska Teatern.

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Nach einer Tasse Kaffee sind wir eine Station weiter mit dem Hop-on-hop-off-Sightseeing-Bus gefahren und haben vom Kauppatori, dem Marktplatz, eine Hafenrundfahrt mit der Royal Line (10 EUR/Person) durch die Schären von Helsinki unternommen. Unsere Tour startete um ca. 14:00 Uhr. Wir haben im Innenbereich der Barkasse gesessen und eine Tasse Tee genossen.

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Kauppatori

Nach der Hafenrundfahrt waren wir um 15:30 Uhr zurück am Kauppatori. Wir haben auf dem Marktplatz eine Kleinigkeit gegessen, und dann wurde es auch Zeit zum Schiff zurückzukehren. Leider warteten wir dann an einer Haltestelle (zusammen mit anderen Kreuzfahrtgästen, auch von anderen Schiffen) vergebens auf einen Sightseeing-Bus, bis wir sahen, dass die Busse wohl die Route geändert hatten. Wir waren bereits kurz davor, lieber ein Taxi zu nehmen, als dann doch noch ein Hop-on-hop-off-Bus kam. Nun wurde die Zeit auch schon knapp, und der Bus musste zunächst noch zur End- / Start-Haltestelle am Senatsplatz. Der Busfahrer versprach zwar, es bis 17:00 Uhr zum Cruise Terminal zu schaffen, aber die Straßen waren auch noch verstopft. Zeitlich wurde es immer enger, aber nicht nur zeitlich… Als der Doppeldeckerbus einen Baustellenbereich passieren musste, hat er mit einigen Fenstern der oberen Fensterreihe ein Baugerüst geschrammt, so dass mehrere Fenster zerbarsten!

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Den Leuten, die oben im Doppeldecker saßen, ist zum Glück nichts passiert, sie kamen schnell herunter. Nach diesem Unfall konnte der Bus natürlich nicht weiterfahren. Nun galt es, ein Taxi zu ergattern, was in dem Bereich der Stadt nicht so einfach war. Wir haben aber eines bekommen und sind zusammen mit zwei MSC-Passagieren, die ebenso wie wir spätestens um 17:00 Uhr zurück an Bord sein mussten, zum Kreuzfahrtterminal gefahren. Der Taxi-Fahrer hat sich auch beeilt, und wir waren wohl etwa 3 Minuten vor 17:00 Uhr an der Pier. Der MSC-Cruiser lag im selben Hafenbecken wie die AIDAmar, so dass das Taxi uns vier an der selben Stelle absetzen konnte.

Wir waren also gerade noch pünktlich zurück an Bord und auch nicht die letzten Passagiere.

Nachdem wir also heute Morgen noch gedacht hatten, sowieso zeitig an Bord zurückzukehren, ist es am Abend schließlich noch ganz schön knapp geworden. So endete unserer Helsinki-Aufenthalt ein wenig dramatisch.

Wieder an Bord der AIDAmar

Für heute Abend hatten wir Plätze an der Sushi-Bar im East Restaurant reserviert und „Sushi satt“ gegessen, was ausgezeichnet war.

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Das erste Mal auf dieser Kreuzfahrt haben wir uns heute Abend ab 21:00 Uhr eine Show angesehen. Die Shows auf den großen AIDA-Schiffen finden im Theatrium, welches sich etwa mittschiffs befindet statt. Ein Theater im klassischen Sinne gibt es auf diesen Schiffen gar nicht. Geboten wurde heute Abend als Einstimmung auf Schweden eine Abba-Show, hier aber mit 6 Künstlern, die die bekanntesten Songs der Pop-Gruppe sangen und eine tolle Performance hinlegten.

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Stockholm, 29. Mai 2014

Das Erlebnis Stockholm beginnt schon Stunden vor dem Eintreffen mit dem Schiff in der Stadt: nämlich mit der Fahrt durch die schwedischen Schären. Bereits seit etwa 4 Uhr in der Früh fuhr die AIDAmar durch den schwedischen Schärengarten. Die Sonne ging auf, es waren nur wenigen Wolken am Himmel, und es wurde ein schöner Tag.

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Von etwa 5 Uhr an waren wir schon auf und auch an Deck, obwohl es um die Zeit noch ganz schön frisch war. Die Schärenlandschaft ist aber durchaus beeindruckend, so dass frühes Aufstehen lohnt!

Frühstück

Im California Grill gab es ein „Early Bird“-Frühstück, was dann heute natürlich das Richtige für uns war. Danach haben wir ab 7:30 Uhr in Decken gehüllt auf dem Außendeck des Bella Donna gesessen und weiterhin die schöne Fahrt durch die Schären Richtung Stockholm genossen.

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Irgendwann wurden wir von vier kleinen Marinebooten begleitet, die unserem Schiff die Ehre erwiesen. Um etwa 8:30 Uhr trafen wir bei Sonnenschein vor der Altstadt von Stockholm ein und sind auf dem Strömmen auf Reede gegangen. Damit lagen wir mit der AIDAmar in Stockholm in prominenter Position.

Tendern

Allerdings lag unser Schiff erst um etwa 9:45 Uhr fest auf Reede, und auch erst dann wurde natürlich mit dem Tendern begonnen. Es gab an Land zwei vorgesehene Anlaufstellen für die Tenderboote, doch eine konnte wegen Niedrigwassers nicht genutzt werden. Somit stand nur eine Anlaufstelle mit einem einzigen Bootsliegeplatz zur Verfügung. Dadurch zog sich das Tendern in die Länge, denn die Boote stauten sich an der Anlegestelle. Hinzu kam, dass im Gegensatz zu NCL keine Tendertickets ausgegeben wurden, die es den Passagieren ermöglicht hätten, bis zum Aufruf der Ticket-Nummern in Ruhe an Bord zu verweilen. Hier auf der AIDAmar stauten sich die Passagiere in der Warteschlange im Treppenaufgang über mehrere Decks. Wir haben uns dort noch nicht angestellt, sondern noch bis gegen 12:00 Uhr auf dem Pooldeck verweilt. Als wir dann auf Deck 5 hinuntergegangen sind, warteten wir schon ziemlich nah an der Ausstiegsluke zu den Tenderbooten und mussten dennoch noch ziemlich lange warten, und durchs Treppenhaus auf dem Schiff bildete sich erneut ein riesiger Rückstau an Passagieren, die von Bord wollten. Das Tendern war leider überhaupt nicht gut organisiert. Wir waren dann erst so um 12:30 Uhr an Land.

aidamar-dsc_0270 AIDAmar - Ostsee-Kreuzfahrt 2014Wer hier in der Mitte von Stockholm per Tenderboot an der Skeppsbron ankommt, der landet direkt in der Altstadt von Stockholm, der Gamla Stan. Dort lohnt ein Bummel durch die kleinen Gassen. Es gibt nette Cafés und tolle Eisdielen, wo auch die Waffeln frisch gebacken werden.

Am Nachmittag haben wir noch eine Rundfahrt mit dem Doppeldecker-Bus der City-Sightseeing gemacht. Da wir selbst Stockholm bereits kannten, sind wir mit dem Bus nur die große Doppelrunde (beide Routen) gefahren, ohne zwischendurch auszusteigen. Wir haben die Eindrücke von Stockholm auf uns wirken lassen.

Am Ende unserer Rundfahrt hatten wir noch Zeit für einen Kaffee, den wir in einem Straßencafé auf dem Järntorget in der Altstadt getrunken haben, bevor wir uns zurück an Bord der AIDAmar haben tendern lassen.

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Stockholm hat eine Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten, von denen hier nur diese genannt sind:

Dabei ist die Stadt an sich, verteilt auf mehrere Inseln, insgesamt schon sehenswert. Man gewinnt viele unterschiedliche Eindrücke von der Stadt.

Sogar das Fahren mit der Tunnelbanan (U-Bahn) ist spannend. Tief unten im Fels verlaufen die U-Bahn-Tunnel, und allein einige der Stationen sind schon sehenswert.

Übrigens: oft liegen die AIDA-Schiffe auch im Frihamnen (Freihafen) in Stockholm, so an diesem Tage übrigens auch eines der Schwesterschiffe, die AIDAbella. Auch dort hält der Hop-on-hop-off-Bus, so dass man solch eine Rundfahrt auch dort beginnen und beenden kann.

Zum Abendessen haben wir heute das Bella Donna ausgewählt.

Wer am frühen Morgen die Fahrt durch die Schären verpasst hat, hat dann am Abend beim Auslaufen noch einmal Gelegenheit, ein paar Eindrücke zu sammeln. Und in diesen Breitengraden ist es im Sommer am Abend noch lange hell, so dass man noch viel sehen kann.

Seetag auf der AIDAmar, 30. Mai 2014

Mit dem zweiten Seetag ging unsere einwöchige Kreuzfahrt allmählich zu Ende. Wir fuhren mit 16,5 Knoten durch die Ostsee in südlicher Richtung, den ganzen Tag über in schwedischen Gewässern.

Nach dem Frühstück im Bella Donna haben wir heute noch einmal den Spa-Bereich in Anspruch genommen und ansonsten den Tag auf See genossen. Wir passierten die schwedische Insel Öland, die man aber nur am Horizont ausmachen konnte.

Nach einem entspannten Tag haben wir im Marktrestaurant zu Abend gegessen.

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Abreise Warnemünde nach Hamburg am 31.Mai 2014

Bereits um 6:20 Uhr sind wir in Warnemünde eingelaufen. Die AIDAmar musste noch drehen und hat dann am Kreuzfahrtterminal festgemacht. Nachdem wir ab 7:15 Uhr im Marktrestaurant gefrühstückt hatten, sind wir noch einmal auf unsere Kabine zurückgegangen. Eigentlich sollte das Gepäck erst ab 9:30 Uhr unten im Cruise-Terminal bereit stehen, stand dann aber schon ab 8:15 Uhr bereit, so dass wir dann auch von Bord gegangen sind. Die Gepäck-Übernahme im Terminal war sehr gut organisiert; innerhalb kürzester Zeit hatten wir unsere Koffer und konnten zum Bus gehen, der uns zum Parkplatz brachte, wo unser Auto stand.

Tipps für Warnemünde

Wer Warnemünde noch nicht kennt, dem sei angeraten, einmal durch die Stadt zu bummeln. Anbei einige Tipps:

  • Shopping am Alten Strom
  • Teepott (Gebäude an der Seepromenade mit Restaurant)
  • Der breite und lange Sandstrand
Weitere Eindrücke von der AIDAmar:

Pooldeck der AIDAmar

 

Brauhaus der AIDAmar

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Noch mehr Fotos von der AIDAmar findet ihr hier