LE BOUGAINVILLE bereit zur Überführung

Bereit für die Überführung - LE BOUCANVILLE

Bereit zur Überführung nach Norwegen: drittes Schiff der Explorer-Klasse

Das nunmehr dritte Schiff der Explorer-Klasse für Ponant ist bereit zur Überführung von Rumänien nach Norwegen. Während das zweite Schiff dieser Klasse, LE CHAMPLAIN (IMO 9814038), bereits seit einigen Tagen in den norwegischen Fjorden umherschippert, ist LE BOUGAINVILLE (IMO 9814040) auf der Vard-Werft in Tulcea soweit fertig, dass die Überführungsreise nach Norwegen angetreten werden kann.

Fluss-Passage

LE BOUGAINVILLE wird – wie schon ihre Vorgänger-Schiffe aus dieser Baureihe – auf der

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Vard-Werft in Søvik in Norwegen endausgerüstet.

Tulcea liegt übrigens an einem Nebenarm der Donau. LE BOUGAINVILLE muss also zunächst über den Fluss etwa 50 Kilometer zum Schwarzen Meer geschleppt werden, bevor sie im Schlepptau ihre erste Seereise beginnen kann. Dabei ist die Passage über den Fluss weit weniger spektakulär als die in Deutschland bekannten Ems-Passagen. Sogar der Donau-Nebenarm hat dort eine ansehnliche Breite und ist tief genug.

Drittes von sechs Schiffen der Explorer-Baureihe

Le-Bougainville-300x212 LE BOUGAINVILLE bereit zur ÜberführungLe-Bougainville-300x212 LE BOUGAINVILLE bereit zur ÜberführungLE BOUGAINVILLE wird 2019 ihren Dienst antreten. Im selben Jahr soll dann auch noch LE DUMONT D’URVILLE (IMO 9814052), das vierte Schiff der Explorer-Klasse folgen. Insgesamt sechs Schiffe hat die französische Luxus-Reederei Ponant bestellt, von der das erste, LE LAPEROUSE (9814026), im Sommer dieses Jahres ihren Dienst aufgenommen hat.

 

Bilder: Copyright Ponant / Vard

Die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruises

die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruises
2019 kommen die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe für Hapag-Lloyd Cruises

Gleich zwei neue Expeditions-Kreuzfahrtschiffe werden Hapag-Lloyd Cruises 2019 in Dienst stellen – ein mehr als adäquater Ersatz für die HANSEATIC, die die Flotte schon in diesem Jahr verlässt.

Beide neuen Schiffe werden derzeit auf den Werft-Standorten der Vard-Werft in Tulcea, Rumänien, und Langsten bei Ålesund gebaut. Während der Rohbau der HANSEATIC nature im Sommer dieses Jahres bereits von Rumänien nach Norwegen geschleppt worden war, befindet sich die HANSEATIC inspiration noch auf der Werft in Tulcea.

Damit hat die HANSEATIC nature im Prinzip ihre Seereise bereits hinter sich – und dasq?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruisesq?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruises immerhin über etwa 4.000 Seemeilen – eine Reise, die auch durch den Bosporus, durch die Straße von Gibraltar und durch den Ärmelkanal bis hinauf nach Norwegen führte. Das allerdings geschah alles noch im Schlepptau.

Drei Expeditions-Kreuzfahrtschiffe – für Fahrten in entlegenste Regionen

Am 12. April 2019 soll die HANSEATIC nature schließlich in Hamburg getauft werden. Die HANSEATIC inspiration folgt im Oktober 2019 mit der Taufe in Antwerpen. Ein drittes Schiff dieser Reihe, die HANSEATIC spirit, soll 2021 folgen. Damit erhalten Hapag-Lloyd Cruises eine hochmoderne Flotte an Expeditions-Kreuzfahrtschiffen. Alle drei Schiffe erhalten die höchste Eisklasse für

q?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruises

auf dem Amazonas

Passagierschiffe, nämlich PC 6 (Polar Class 6). Damit werden echte Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis möglich. Doch nicht nur in kalte Regionen werden die neuen Schiffe fahren. Auf Grund der geringen Größe und des geringen Tiefgangs können nicht nur kleine Häfen angelaufen, sondern auch ziemlich entlegene Gegenden erreicht werden. So können diese Schiffe beispielsweise bis zu 4.000 Kilometer den Amazonas hinauffahren.

Passagiere werden zu Entdeckern

Auf solchen Kreuzfahrten haben die Passagiere viele Gelegenheiten, der Natur ganz nah zu kommen. Egal ob arktische Gewässer oder Tropen – für die Erkundung vor Ort stehen je q?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe von Hapag-Lloyd Cruises

Hapag-Lloyd Cruises Expeditions-Kreuzfahrtschiffe – Umlauf am BugSchiff 17 Zodiacs, robuste Festrumpf-Schlauchboote, zur Verfügung. Damit können alle Passagiere gleichzeitig die Zodiacs nutzen, um die Gewässer und Küsten, Flora und Fauna hautnah zu erkunden. Ein besonderes Erlebnis ist dabei immer wieder die Begegnung mit den Tieren in arktischen Regionen, zum Beispiel mit den Pinguinen in der Antarktis.

Um auch die spannende und erlebnisreiche Passage des St. Lorenz-Seewegs in die nordamerikanischen Großen Seen zu ermöglichen, wird die HANSEATIC inspiration abweichend von ihren Schwestern mit einziehbaren Brückennocks ausgestattet. Damit wird sie schmal genug für die Schleusen auf dieser Route.

Ausstattung der Schiffe

Weitere Features der neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe der Hapag-Lloyd Cruises sind:

  • Marina am Heck
  • Ein ausziehbarer, gläserner Balkon in 16 Metern Höhe über dem Meer
  • Aufziehbares Dach über dem Pooldeck
  • Deck-Umlauf im Bug-Bereich
An Bord finden Gäste darüber hinaus:

 

  • Die Ocean Academy, ausgestattet mit gemütlichen Sesseln und Touch Screens, um die Reise-Erlebnisse noch zu vertiefen. Häufig werden dort auch die mitreisenden Experten anzutreffen sein.
  • Das HanseAtrium, das sich durch modernste Präsentationstechnik auszeichnet

 

Für das leibliche Wohl finden Gäste an Bord der HANSEATIC inspiration neben dem Hauptrestaurant ein Spezialitäten-Restaurant im amerikanischen Ostküsten-Stil sowie ein

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HANSEATIC nature – Bistro-Restaurant

heckseitig gelegenes Bistro-Restaurant. Dort werden die Expeditionspassagiere auch Außenplätze zum Speisen vorfinden.

Selbstverständlich werden auch Spa- und Fitness-Bereich an Bord nicht fehlen.

Die Kabinen an Bord der HANSEATIC nature werden hell und von der Natur inspiriert eingerichtet. Die Kabinengröße variiert dabei zwischen 21 und 23 Quadratmetern. Darüber hinaus gibt es eine Anzahl an Suiten und Junior Suiten. Die Grand Suiten liegen heckseitig an den Ecken und bieten jeweils 71 Quadratmeter Wohlfühlfläche.

Auch mit den neuen Schiffen werden Hapag-Lloyd Cruises weiterhin Reisen im 5-Sterne-Segment anbieten.

Übrigens: Zukünftig erhalten alle Expeditionsschiffe der Hapag-Lloyd Cruises am Bug eine blaue sogenannte Bauchbinde, auch die BREMEN, das letzte verbleibende ältere Expeditionskreuzfahrtschiff der Flotte. 

Alle Fotos / Bilder: Copyright Hapag-Lloyd Cruises

 

LE LAPEROUSE – Erst-Anlauf in deutschem Hafen

Le Laperouse

Französischer Luxus-Liner LE LAPEROUSE in Travemünde

Der nagelneue Luxus-Liner im Yacht-Stil unter französischer Flagge hat am 30. August 2018 aus Kopenhagen kommend in Travemünde festgemacht. Dabei handelte es sich um den ersten Anlauf des Neubaus in einem deutschen Hafen. Liegeplatz war dort der Ostpreußenkai an der Trave. Stolz präsentierte sich LE LAPEROUSE (IMO 9814026) damit an der Travemünder Hafenpromenade.

LE LAPEROUSE – erstes Schiff einer Reihe von sechs NeubautenLe-Laperouse-003-300x225 LE LAPEROUSE – Erst-Anlauf in deutschem Hafen

Der Luxus-Cruise-Liner ist das derzeit jüngste Flottenmitglied von Ponant, wenngleich dieser Titel nur noch ein paar Wochen von Gültigkeit ist. Dann nämlich soll bereits die nächste Indienststellung erfolgen. LE LAPEROUSE war am 10. Juli dieses Jahres in Hafnarfjörður auf Island getauft worden. Wir berichteten. Das bei VARD in Norwegen gebaute, 131 Meter lange Schiff verfügt über Eisklasse 1C und kann 184 Passagiere aufnehmen. Besonderes Highlight an Bord ist die Unterwasser-Lounge Le-Laperouse-003-300x225 LE LAPEROUSE – Erst-Anlauf in deutschem HafenBlue Eye, die einzigartige Erlebnisse während der Beobachtung der Unterwasserwelt bieten soll. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Infinity-Pool sowie eine variable Marina zur Verfügung. Diese dient je nach Bedarf als kleiner Anleger, als Wassersport-Plattform oder auch als Sonnendeck.Le-Laperouse-003-300x225 LE LAPEROUSE – Erst-Anlauf in deutschem HafenLe-Laperouse-003-300x225 LE LAPEROUSE – Erst-Anlauf in deutschem Hafen

Nächster Anlaufhafen des Luxus-Expeditionsschiffs ist Harlingen in den Niederlanden, wo es am 1. September erwartet wird.

Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecher

Rendering - Luxus-Eisbrecher durchbricht Eisdecke - Luftansicht

Ponant, die französische Kreuzfahrtgesellschaft, die sich auf exklusive Luxusreisen auf kleinen Schiffen spezialisiert hat, hat ein außergewöhnliches Projekt: Man lässt einen Luxus-Eisbrecher bauen. Es handelt sich dabei um ein Kreuzfahrtschiff im Yacht-Stil, das über Eisklasse PC2 verfügen wird. Diese Eisklasse ist die zweithöchste in der Einteilung nach IACS-Polarklassen (IACS = International Association of Classification Societies). In dieser Kombination handelt es sich um eine Weltneuheit. Zwar werden auch heutzutage schon Eisbrecher-Kreuzfahrten angeboten, aber eben nicht mit luxuriösen Kreuzfahrtschiffen.

Luxus-Eisbrecher als Double Acting ShipPonant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecher

Der Eisbrecher, der den Namen LE COMMANDANT CHARCOT bekommen soll, wird bei der norwegischen Vard-Werft, einer Fincantieri-Tochter, gebaut. Der Neubau bekommt LNG- sowie Hybrid-Elektroantrieb. Das Schiff wird als sogenanntes Double Acting Ship gebaut. Dabei handelt es sich um eine technische Entwicklung von Aker Arctic Technology, Helsinki. Aker Arctic ist aus dem Arktis-Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherPonant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherForschungszentrum der ehemaligen Wärtsilä-Werft (später Masa Yards) hervorgegangen un verfügt über langjähriges Knowhow im Eisbrecher-Bau. Ein Double Acting Ship (DAS) ist so konstruiert, dass es vorwärts durch offene Gewässer navigiert wird und rückwärts als Eisbrecher auch schwere Eisbedingungen meistern kann. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass das Schiff in offenen Gewässern bessere Fahr-Eigenschaften hat als herkömmliche Eisbrecher.

Ausrüstung und Ausstattung

Mit dem neuen Luxus-Eisbrecher sollen zukünftig Expeditionskreuzfahrten tief in arktische Gewässer unternommen werden. Ponant plant, Arktis-Durchquerungen oder Fahrten in den Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecheräußersten Nordosten Grönlands anzubieten. Für die Expeditionsfahrten wird LE COMMANDANT CHARCOT nicht nur mit 16 Zodiac-Schlauchbooten ausgerüstet, sondern zusätzlich auch noch mit bord-eigenen Helikoptern. Das Schiff soll für 270 Passagiere in 135 Kabinen (alle mit Balkon) ausgelegt werden. 68 dieser Kabinen werden Fensterfront und private Terrasse haben. Zwei Panorama-Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherRestaurants sowie ein Grill-Restaurant komplettieren die Ausstattung des Passagier-Eisbrechers. Dieser wird 150 Meter lang und 28 Meter breit bei einem maximalen Tiefgang von 10 Metern. Registriert wird er unter IMO 9846249.

Namensgebung

Übrigens: LE COMMANDANT CHARCOT wird benannt nach dem französischen Wissenschaftler, Arzt und Polarforscher Jean-Baptiste Charcot. Im frühen 20. Jahrhundert unternahm er zwei Antarktis-Expeditionen. Für seine erste Fahrt in die Antarktis von 1903 bis 1905 nahm er das Schiff FRANÇAIS: Auf seiner zweiten Antarktis-Expedition von 1908 bis 1910 fuhr er mit dem von ihm selbst in Auftrag gegebenen Schiff POURQUOI PAS? (zu deutsch „Warum nicht?“). Mit diesem Schiff unternahm Charcot später auch noch Reisen in die Arktis. 1936 sank das Schiff allerdings vor Island in einem Sturm. Dabei kamen Charcot sowie 39 Mann Besatzung ums Leben, nur der Steuermann konnte gerettet werden.

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Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Ponant

 

LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

Ponant schickt LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

Jean-François de La Pérouse, französischer Weltumsegler und Geograf, stach im Jahr 1785 zu einer Expeditionsfahrt in See. Am 19. Juni 2018 startet in Reykjavik auf Island eine Expeditionskreuzfahrt der Moderne. Für die französische Luxus-Kreuzfahrtgesellschaft geht das nach dem französischen Seefahrer benannte Schiff LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt. Die Reise führt in acht Tagen auf den Spuren der Wikinger rund um Island. Die Taufe wird indes erst am 10. Juli wiederum in Reykjavik stattfinden.

Das bei der VARD-Werft in Tulcea (Rumänien) sowie im norwegischen Ålesund gebauteLE-LAPEROUSE-auf-Jungfernfahrt-3-300x185 LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt Schiff (IMO 9814026) ist 131 Meter lang und bietet bis zu 184 Passagieren höchsten Kreuzfahrt-Komfort. Dazu stehen an Bord neben zwei Restaurants ein Infinity Pool sowie eine variable Marina zur Verfügung. Diese dient je nach Gelegenheit und Position sowohl als Sonnendeck als auch als Mini-Anleger und Wassersport-Plattform.

Welt-Neuheit an Bord

LE LAPEROUSE ist das erste Schiff einer Serie von sechs Expeditions-Kreuzfahrtschiffen, die Ponant bei VARD in Auftrag gegeben hat. Dabei werden die Schiffsrümpfe auf der VARD-Werft im rumänischen Tulcea gebaut, der Ausbau erfolgt jeweils in Ålesund. Schon im Herbst 2018 wird die Gesellschaft Ponant mit LE CHAMPLAIN das zweite Schiff der Serie in Dienst stellen.

LE-LAPEROUSE-auf-Jungfernfahrt-3-300x185 LE LAPEROUSE auf JungfernfahrtDabei werden alle Schiffe eine außergewöhnliche Besonderheit an Bord haben – eine Weltneuheit! Sie sind mit einen sogenannten Blue Eye ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen für alle Passagiere zugänglichen Bereich auf dem Schiff unterhalb der Wasserlinie. Zwei große Bullaugen in Form von Wal-Augen ermöglichen den Blick hinab in die Unterwasserwelt. Eine unaufdringliche Unterwasserbeleuchtung soll dies unterstützen. Darüber hinaus gehören integrierte Hydrophone dazu, die die natürliche Symphonie der Tiefsee wiedergeben sollen. Vielleicht fühlen sich die Passagiere dabei wie in Jules Verne’s „20.000 Meilen unter dem Meer“. Die Roman-Helden sind übrigens auch auf den Spuren von La Pérouse, dem legendären französischen Seefahrer, unterwegs.

Alle Bilder Copyright Ponant

 

TUI baut Kreuzfahrt-Flotte weiter aus.

Schornstein der Hapag-Lloyd Cruises, Tochter der TUI

Neues Expeditionsschiff für TUI-Tochter Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Nach Genehmigung durch den Aufsichtsrat in Hannover ist der Weg frei für die Bestellung eines weiteren Neubaus. Die TUI möchte für ihre Tochter Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ein weiteres Expeditionsschiff bestellen.  Es soll einerseits so konstruiert werden, dass es auch auf dem Amazonas fahren kann, andererseits soll es auch die höchste Eisklasse erhalten, um Kreuzfahrten in die Arktis und Antarktis zu ermöglichen.

Hapag-Lloyd Cruises haben bereits zwei neue Expeditionskreuzfahrtschiffe in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um die HANSEATIC Nature und HANSEATIC Inspiration. Beide werden auf der norwegischen Vard-Werft, an der auch die italienische Fincantieri beteiligt ist, gebaut. Sie sollen im ersten sowie vierten Quartal 2019 ausgeliefert werden. Während Taufe und Jungfernfahrt der HANSEATIC Nature für April 2019 vorgesehen sind, soll die HANSEATIC Inspiration im Oktober 2019 folgen. Jedes der beiden Schiffe wird mit einer Bruttoraumzahl von etwa 16.100 vermessen und 138 Meter lang sein. Bei welcher Werft das weitere Expeditionsschiff in Auftrag gegeben wird, ist indes noch nicht bekannt.

Mit der Entscheidung zu einem weiteren Schiff baut die TUI ihren Kreuzfahrt-Sektor also weiterhin aus. Am 11. Mai steht übrigens die Taufe der neuen MEIN SCHIFF 1 bevor, dem derzeit neuesten Kreuzfahrtschiff unter der TUI-Flagge.

30 Jahre Ponant – Luxus-Kreuzfahrten aus Frankreich

Le Boreal - Compagnie du Ponant

Jubiläum für die französische Compagnie du Ponant.

Ponant ist eine französische Kreuzfahrtgesellschaft im Luxus-Segment. Sie wurde im April 1988 in Nantes gegründet. Mit Übernahme der Gesellschaft durch die Reederei CMA CGM wurde der Sitz im Jahr 2006 nach Marseille verlegt. Obwohl die Kreuzfahrtgesellschaft  mittlerweile nicht mehr zu der französischen Groß-Reederei gehört, befindet sich der Sitz weiterhin in Marseille. Ursprünglicher Name war übrigens Compagnie des Iles du Ponant.

 

Die Flotte

Ponant betreibt derzeit vier Yacht-artige Kreuzfahrtschiffe:

Darüber hinaus hat Ponant eine Dreimastbark für 64 Passagiere in ihrer Flotte. Dieses Segelschiff wurde 1991 gebaut. Die betriebenen Kreuzfahrtschiffe wurden zwischen 2010 und 2015 gebaut. Frühere Schiffe in der Flotte waren die Yacht LE LEVANT sowie das Expeditionskreuzfahrtschiff LE DIAMANT.

Ausbau der Flotte

Fünf weitere Schiffe sind bei der norwegischen VARD-Werft, einer Tochter von Fincantieri, bestellt. Die Namen dieser Schiffe werden sein:

  • Le Champlain (IMO 9814038)
  • Le Bougainville (IMO 9814040)
  • Le Dumont d’Urville (IMO 9814052)
  • Le Bellot (IMO 9852418)
  • Le Surville (IMO 9852420)

Die Ablieferung der Schiffe soll in den Jahren 2018 und 2019 erfolgen. Es handelt sich um kleine Schiffe mit je 92 Kabinen. Sie sollen vornehmlich für Expeditionskreuzfahrten eingesetzt werden. Zwei weitere Schwesterschiffe dieser Baureihe für Ablieferung 2020 wurden im März 2018 in Auftrag gegeben. Ferner ist bei VARD ein weiterer Neubau mit einer Vermessung von etwa 30.000 Gross Tons mit LNG-Antrieb bestellt.

Für die Zukunft hat sich dieser französische Nischen-Anbieter mit seinem Flottenausbau also bestens gerüstet.

Neues Expeditionsschiff für australische Coral Expeditions

Coral Expeditions Newbuilding

Coral Expeditions aus Australien ordert bei VARD.

Die australische Gesellschaft Coral Expeditions ist auf Expeditionskreuzfahrten in der Asien-Pazifik-Region spezialisiert. Derzeit betreibt sie drei Schiffe: das Flaggschiff CORAL DISCOVERER (für 72 Passagiere), die CORAL EXPEDITIONS I (für 46 Passagiere) sowie die CORAL EXPEDTIONS II (für 44 Passagiere). Dabei haben die Schiffe eher Yacht-Charakter. Doch jetzt haben Coral Expeditions bei VARD ein neues, größeres, Schiff bestellt.

Klein aber edel

Mit einer einer Länge von 93,50 Metern soll es Platz für 120 Passagiere in 60 Kabinen bieten. Bereits im September dieses Jahres wurde der Auftrag mit VARD unterzeichnet. Ablieferung ist für Mitte 2019 vorgesehen. Darüber hinaus ist ein weiterer Neubau geplant.
Das neue Schiff soll robust und modern werden. Die Ausstattung wird dabei an die bisherige Flotte von Coral Expeditions angelehnt:

• 2 sogenannte “Xplorer”-Tenderboote, die bequem und ohne Stufen-Steigen bestiegen werden können und zusammen alle Gäste des Schiffs aufnehmen können
• Lichtdurchflutete und modern ausgestattete Lounge für Lesungen und Vorträge
• Einrichtungen an Bord für wissenschaftliche Forschungsmissionen sowie für lokale Aussteller
• Geräumige Passagierbereiche
• Speisesaal, in dem alle Passagiere zeitglech Platz finden
• “Open Bridge policy”, also die Möglichkeit für Passagiere, auch die Brücke zu besuchen
• Observation Lounge mit Blick auf die Brücke
• Mehrere Bars an Bord
• Stabilisatoren für hohen Gäste-Komfort

Die Innen-Ausstattung wird im australischen Design gehalten, Die Gäste-Kabinen sollen nach Angaben der Reederei Oasen der Ruhe werden. Die Auswahl reicht von 17 Quadratmeter großen Außenkabinen bis zu 43 Quadratmeter großen Suiten.
Das vorgesehene Fahrtgebiet des Neubaus ist die Kimberley-Region in West-Australien, die Cape York-Halbinsel (das ist die Nordspitze des australischen Kontinents), das Arnhem Land (das ist die nördlichste Region des Northern Territory), Papua Neu-Guinea, die zu Indonesien gehörenden Molukken, auch Gewürzinseln genannt, das indonesische Archipel sowie der Süd-Pazifik.

Coral Expeditions gibt es seit 1984. Sitz der Gesellschaft ist Cairns in Queensland, Australien.

Coral-Adventurer_3-300x184 Neues Expeditionsschiff für australische Coral Expeditionsalle Bilder dieses Beitrags: Copyright Coral Expeditions, Australien