LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

Ponant schickt LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt

Jean-François de La Pérouse, französischer Weltumsegler und Geograf, stach im Jahr 1785 zu einer Expeditionsfahrt in See. Am 19. Juni 2018 startet in Reykjavik auf Island eine Expeditionskreuzfahrt der Moderne. Für die französische Luxus-Kreuzfahrtgesellschaft geht das nach dem französischen Seefahrer benannte Schiff LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt. Die Reise führt in acht Tagen auf den Spuren der Wikinger rund um Island. Die Taufe wird indes erst am 10. Juli wiederum in Reykjavik stattfinden.

Das bei der VARD-Werft in Tulcea (Rumänien) sowie im norwegischen Ålesund gebauteLE-LAPEROUSE-auf-Jungfernfahrt-3-300x185 LE LAPEROUSE auf Jungfernfahrt Schiff (IMO 9814026) ist 131 Meter lang und bietet bis zu 184 Passagieren höchsten Kreuzfahrt-Komfort. Dazu stehen an Bord neben zwei Restaurants ein Infinity Pool sowie eine variable Marina zur Verfügung. Diese dient je nach Gelegenheit und Position sowohl als Sonnendeck als auch als Mini-Anleger und Wassersport-Plattform.

Welt-Neuheit an Bord

LE LAPEROUSE ist das erste Schiff einer Serie von sechs Expeditions-Kreuzfahrtschiffen, die Ponant bei VARD in Auftrag gegeben hat. Dabei werden die Schiffsrümpfe auf der VARD-Werft im rumänischen Tulcea gebaut, der Ausbau erfolgt jeweils in Ålesund. Schon im Herbst 2018 wird die Gesellschaft Ponant mit LE CHAMPLAIN das zweite Schiff der Serie in Dienst stellen.

LE-LAPEROUSE-auf-Jungfernfahrt-3-300x185 LE LAPEROUSE auf JungfernfahrtDabei werden alle Schiffe eine außergewöhnliche Besonderheit an Bord haben – eine Weltneuheit! Sie sind mit einen sogenannten Blue Eye ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen für alle Passagiere zugänglichen Bereich auf dem Schiff unterhalb der Wasserlinie. Zwei große Bullaugen in Form von Wal-Augen ermöglichen den Blick hinab in die Unterwasserwelt. Eine unaufdringliche Unterwasserbeleuchtung soll dies unterstützen. Darüber hinaus gehören integrierte Hydrophone dazu, die die natürliche Symphonie der Tiefsee wiedergeben sollen. Vielleicht fühlen sich die Passagiere dabei wie in Jules Verne’s „20.000 Meilen unter dem Meer“. Die Roman-Helden sind übrigens auch auf den Spuren von La Pérouse, dem legendären französischen Seefahrer, unterwegs.

Alle Bilder Copyright Ponant

 

TUI baut Kreuzfahrt-Flotte weiter aus.

Schornstein der Hapag-Lloyd Cruises, Tochter der TUI

Neues Expeditionsschiff für TUI-Tochter Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Nach Genehmigung durch den Aufsichtsrat in Hannover ist der Weg frei für die Bestellung eines weiteren Neubaus. Die TUI möchte für ihre Tochter Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ein weiteres Expeditionsschiff bestellen.  Es soll einerseits so konstruiert werden, dass es auch auf dem Amazonas fahren kann, andererseits soll es auch die höchste Eisklasse erhalten, um Kreuzfahrten in die Arktis und Antarktis zu ermöglichen.

Hapag-Lloyd Cruises haben bereits zwei neue Expeditionskreuzfahrtschiffe in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um die HANSEATIC Nature und HANSEATIC Inspiration. Beide werden auf der norwegischen Vard-Werft, an der auch die italienische Fincantieri beteiligt ist, gebaut. Sie sollen im ersten sowie vierten Quartal 2019 ausgeliefert werden. Während Taufe und Jungfernfahrt der HANSEATIC Nature für April 2019 vorgesehen sind, soll die HANSEATIC Inspiration im Oktober 2019 folgen. Jedes der beiden Schiffe wird mit einer Bruttoraumzahl von etwa 16.100 vermessen und 138 Meter lang sein. Bei welcher Werft das weitere Expeditionsschiff in Auftrag gegeben wird, ist indes noch nicht bekannt.

Mit der Entscheidung zu einem weiteren Schiff baut die TUI ihren Kreuzfahrt-Sektor also weiterhin aus. Am 11. Mai steht übrigens die Taufe der neuen MEIN SCHIFF 1 bevor, dem derzeit neuesten Kreuzfahrtschiff unter der TUI-Flagge.

30 Jahre Ponant – Luxus-Kreuzfahrten aus Frankreich

Le Boreal - Compagnie du Ponant

Jubiläum für die französische Compagnie du Ponant.

Ponant ist eine französische Kreuzfahrtgesellschaft im Luxus-Segment. Sie wurde im April 1988 in Nantes gegründet. Mit Übernahme der Gesellschaft durch die Reederei CMA CGM wurde der Sitz im Jahr 2006 nach Marseille verlegt. Obwohl die Kreuzfahrtgesellschaft  mittlerweile nicht mehr zu der französischen Groß-Reederei gehört, befindet sich der Sitz weiterhin in Marseille. Ursprünglicher Name war übrigens Compagnie des Iles du Ponant.

 

Die Flotte

Ponant betreibt derzeit vier Yacht-artige Kreuzfahrtschiffe:

Darüber hinaus hat Ponant eine Dreimastbark für 64 Passagiere in ihrer Flotte. Dieses Segelschiff wurde 1991 gebaut. Die betriebenen Kreuzfahrtschiffe wurden zwischen 2010 und 2015 gebaut. Frühere Schiffe in der Flotte waren die Yacht LE LEVANT sowie das Expeditionskreuzfahrtschiff LE DIAMANT.

Ausbau der Flotte

Seit März 2016 sind vier weitere Schiffe bei der norwegischen VARD-Werft, einer Tochter von Fincantieri, bestellt. Die Namen dieser Schiffe werden sein:

  • Le Laperouse
  • Le Champlain
  • Le Bougainville
  • Le Dumont d’Urville

Die Ablieferung der Schiffe soll in den Jahren 2018 und 2019 erfolgen. Es handelt sich um kleine Schiffe mit je 92 Kabinen. Sie sollen vornehmlich für Expeditionskreuzfahrten eingesetzt werden. Zwei weitere Schwesterschiffe dieser Baureihe für Ablieferung 2020 wurden im März 2018 in Auftrag gegeben. Ferner ist bei VARD ein weiterer Neubau mit einer Vermessung von etwa 30.000 Gross Tons mit LNG-Antrieb bestellt.

Für die Zukunft hat sich dieser französische Nischen-Anbieter mit seinem Flottenausbau also bestens gerüstet.

Neues Expeditionsschiff für australische Coral Expeditions

Coral Expeditions Newbuilding

Coral Expeditions aus Australien ordert bei VARD.

Die australische Gesellschaft Coral Expeditions ist auf Expeditionskreuzfahrten in der Asien-Pazifik-Region spezialisiert. Derzeit betreibt sie drei Schiffe: das Flaggschiff CORAL DISCOVERER (für 72 Passagiere), die CORAL EXPEDITIONS I (für 46 Passagiere) sowie die CORAL EXPEDTIONS II (für 44 Passagiere). Dabei haben die Schiffe eher Yacht-Charakter. Doch jetzt haben Coral Expeditions bei VARD ein neues, größeres, Schiff bestellt.

Klein aber edel

Mit einer einer Länge von 93,50 Metern soll es Platz für 120 Passagiere in 60 Kabinen bieten. Bereits im September dieses Jahres wurde der Auftrag mit VARD unterzeichnet. Ablieferung ist für Mitte 2019 vorgesehen. Darüber hinaus ist ein weiterer Neubau geplant.
Das neue Schiff soll robust und modern werden. Die Ausstattung wird dabei an die bisherige Flotte von Coral Expeditions angelehnt:

• 2 sogenannte “Xplorer”-Tenderboote, die bequem und ohne Stufen-Steigen bestiegen werden können und zusammen alle Gäste des Schiffs aufnehmen können
• Lichtdurchflutete und modern ausgestattete Lounge für Lesungen und Vorträge
• Einrichtungen an Bord für wissenschaftliche Forschungsmissionen sowie für lokale Aussteller
• Geräumige Passagierbereiche
• Speisesaal, in dem alle Passagiere zeitglech Platz finden
• “Open Bridge policy”, also die Möglichkeit für Passagiere, auch die Brücke zu besuchen
• Observation Lounge mit Blick auf die Brücke
• Mehrere Bars an Bord
• Stabilisatoren für hohen Gäste-Komfort

Die Innen-Ausstattung wird im australischen Design gehalten, Die Gäste-Kabinen sollen nach Angaben der Reederei Oasen der Ruhe werden. Die Auswahl reicht von 17 Quadratmeter großen Außenkabinen bis zu 43 Quadratmeter großen Suiten.
Das vorgesehene Fahrtgebiet des Neubaus ist die Kimberley-Region in West-Australien, die Cape York-Halbinsel (das ist die Nordspitze des australischen Kontinents), das Arnhem Land (das ist die nördlichste Region des Northern Territory), Papua Neu-Guinea, die zu Indonesien gehörenden Molukken, auch Gewürzinseln genannt, das indonesische Archipel sowie der Süd-Pazifik.

Coral Expeditions gibt es seit 1984. Sitz der Gesellschaft ist Cairns in Queensland, Australien.

Coral-Adventurer_3-300x184 Neues Expeditionsschiff für australische Coral Expeditionsalle Bilder dieses Beitrags: Copyright Coral Expeditions, Australien