So sollen die Schiffe der Diamond Class aussehen

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Erste Bilder von Crystal Cruises‘ Diamond Class

Die Pläne für die Neubauten von Crystal Cruises nehmen Gestalt an. Die Schiffe der Diamond Class werden bei den MV-Werften am Standort Stralsund gebaut. Dort entstehen auch die drei Expeditionskreuzfahrtschiffe der Endeavor-Klasse für Crystal Cruises. Die Gesellschaft, die übrigens ebenso wie die Werft zum Genting-Konzern gehört, hat nun auch die Größe der Diamond-Klasse konkretisiert. Die Schiffe sollen demnach jeweils mit etwa 67.000 gross tons vermessen sein und Platz für je etwa 800 Passagiere bieten. Damit werden die Schiffe kleiner als ursprünglich geplant. Die Schiffe sollen ebenso wie die jetzigen Schiffe der Crystal Cruises im Luxus-Segment platziert werden.

Indienststellung des ersten Schiffs der neuen Klasse ist für 2022 vorgesehen.Diamond-Class_Rendering1-300x169 So sollen die Schiffe der Diamond Class aussehen

Fotos: Copyright und mit freundlicher Genehmigung von Crystal Cruises

Flotte der Dream Cruises soll weiter wachsen

WORLD DREAM - Dream Cruises

SUPERSTAR VIRGO geht an Dream Cruises

Genting Hong Kong haben angekündigt, die SUPERSTAR VIRGO (IMO 9141077) an Dream Cruises zu übertragen. Damit wird die aktive Kreuzfahrtflotte von Star Cruises auf drei Schiffe schrumpfen: SUPERSTAR GEMINI (IMO 9008419), SUPERSTAR AQUARIUS (IMO 9008421) sowie STAR PISCES. Letztere wird übrigens meist für Tageskreuzfahrten ab Hong Kong eingesetzt. Die SUPERSTAR LIBRA (IMO 8612134) wurde bekanntlich einer anderen Nutzung zugeführt, nämlich als Wohnschiff für Werftarbeiter in Wismar.

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SUPERSTAR VIRGO – credit Hajotthu
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en
https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hajotthu

Ausbau der Flotte 

Gleichzeitig wird mit Gentings Entscheidung die Flotte der Dream Cruises weiter ausgebaut. Bisher fahren zwei neue Schiffe aus der Meyer-Werft für diese Marke, nämlich die 2016 gebaute GENTING DREAM (IMO 9733105) sowie das 2017 in Dienst gestellte Schwesterschiff WORLD DREAM (IMO 9733117). Die SUPERTAR VIRGO wird die Flotte ab April 2019 ergänzen. Dafür wird sie in EXPLORER DREAM umbenannt. Basishäfen der EXPLORER DREAM werden Shanghai und Tianjin. Die angebotenen Kreuzfahrten sollen u.a. nach Japan, Russland, Hong Kong sowie zu den Philippinen führen.

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SUPERSTAR GEMINI in Singapur

Weiterhin werden bekanntlich in Deutschland bei den MV-Werften zwei große Kreuzfahrtschiffe der Global Class für Dream Cruises gebaut. Diese werden, was die Passagierkapazität angeht, alle bisherigen Kreuzfahrtschiffe weltweit in den Schatten stellen. Mit einer Kapazität von bis zu 9.000 Passagieren je Schiff lassen sie sogar die Schiffe der Oasis-Klasse von Royal Caribbean hinter sich.

Damit setzen Genting den Fokus ganz klar auf die Marke Dream Cruises. Die Schiffe werden SuperStar_Virgo-300x200 Flotte der Dream Cruises soll weiter wachsenSuperStar_Virgo-300x200 Flotte der Dream Cruises soll weiter wachsenausschließlich im asiatischen Markt eingesetzt.

Kiellegung für erstes Global Class-Schiff

Global Class-Schiff

Zeremonie in Warnemünde

Die Kiellegung für das erste Global Class-Schiff fand am 11. September in Warnemünde statt. Auf dem dortigen Werft-Standort der MV-Werften wird die Mittschiffssektion gebaut, die 220 Meter lang werden soll, während Heck- und Bug-Sektion in Wismar entstehen werden. Wenn die Mittschiffssektion fertig ist, soll sie nach Wismar geschleppt werden, wo die Sektionen zusammengefügt werden. In Wismar wird das Global Class-Schiff auch weitgehend fertiggestellt. Die endgültige Fertigstellung soll dann jedoch in Bremerhaven erfolgen. Ablieferung ist schließlich für Ende 2020 vorgesehen.

Global Class-Schiff für bis zu 9.500 Passagiere

Das Global Class-Schiff wird 342 Meter lang und 20 Decks hoch. Es wird für die zumGlobal-class-06-300x192 Kiellegung für erstes Global Class-Schiff Genting-Konzern gehörenden Dream Cruises gebaut. Sage und schreibe bis zu 9.500 Passagiere will die Reederei auf dem Schiff unterbringen. Die Gesellschaft geht von solch hohen Auslastungen in Hochsaisons auf dem chinesischen Kreuzfahrtmarkt aus. Damit wird das Schiff die weltweit größte Passagierkapazität aufweisen.

Global-class-06-300x192 Kiellegung für erstes Global Class-SchiffGlobal-class-06-300x192 Kiellegung für erstes Global Class-SchiffSchlag auf Schlag bei Genting

Bei der Kiellegung in Warnemünde war auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zugegen. Erst vor wenigen Wochen war auf dem Werft-Standort in Stralsund die Kiellegung der CRYSTAL ENDEAVOR gefeiert worden. Diese wird für Crystal Cruises gebaut, die seit 2015 ebenfalls eine Tochtergesellschaft von Genting sind. Bereits 2019 soll mit dem Bau des zweiten Global Class-Schiffs begonnen werden.

Bilder Copyright MV Werften / Genting

MV-Werften bauen zwei Global Class-Schiffe

Schiff der Global Class - Bauwerft MV-Werften

Erste Impressionen, wie es an Bord der Schiffe aussehen soll.

Bei den MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit das größte jemals in Deutschland gebaute Passagierschiff gefertigt. Am 8. März 2018 war offizieller Baubeginn. Bei dem Schiff handelt es sich um den ersten von zwei Neubauten für Genting mit Sitz in Hong Kong. Mittlerweile gehören die MV-Werften selbst dem Genting-Konzern. Während die Fertigung des Schiffs parallel an den Werft-Standorten Wismar und Rostock stattfindet, wird die Endmontage allein in Wismar erfolgen. Das erste Schiff dieser Klasse wird registriert unter IMO 9808986.Global-class-06-300x192 MV-Werften bauen zwei Global Class-Schiffe

Beide Schiffe werden jeweils 342 Meter lang und 46,40 Meter breit bei einem maximalen Tiefgang von 9,50 Metern. Dabei werden die Schiffe jeweils mit etwa 204.000 Gross tons vermessen sein. Mit 2.500 Passagier-Kabinen wird bei Doppel-Belegung eine Kapazität von 5.000 Passagieren erreicht. Genting kalkuliert jedoch mit bis zu 9.500 Passagieren je Schiff, da viele Kabinen bis zu vier Personen Global-class-06-300x192 MV-Werften bauen zwei Global Class-SchiffeGlobal-class-06-300x192 MV-Werften bauen zwei Global Class-Schiffeaufnehmen können. Manche Kabinen werden dazu auch mit zwei Bädern ausgestattet. Um einem so großen möglichen Passagier-Aufkommen gerecht zu werden, wird selbstverständlich auch die entsprechende Zahl der Rettungsmittel installiert. Auf diese Weise möchte Genting einer möglichen hohen Nachfrage während Ferienzeiten begegnen. Das allein wird jedoch kaum reichen, solch hohe Passagierzahlen im Verlauf einer Kreuzfahrt zu bewältigen. Mit 28 großen Aufzügen und zusätzlich acht Rolltreppen-Anlagen soll gewährleistet werden, dass die Passagiere sich an Bord ohne längere Wartezeiten von Deck zu Deck bewegen können. Darüber hinaus möchte man mit automatisierter Gesichtserkennung beim Boarding sowie beim Verlassen des Schiffs längere Wartezeiten vermeiden.

Mit dem Bau des zweiten Schiffs der Global Class soll ab 2019 begonnen werden. Global-class-06-300x192 MV-Werften bauen zwei Global Class-SchiffeAblieferung ist für Ende 2021 vorgesehen.

Aufschwung für die MV-Werften

Das bisher größte in Deutschland gebaute Passagierschiff war übrigens die 2015 bei Meyer in Papenburg gebaute ANTHEM OF THE SEAS (IMO 9656101) mit einer Vermessung von 168.666 gross tons und einer Kapazität von 4.100 Passagieren. Bei der Meyer-Werft ist man allerdings auf Grund der notwendigen Ems-Passage in der Größe begrenzt.

Global-class-06-300x192 MV-Werften bauen zwei Global Class-SchiffeDie Bau-Aufträge auf den MV-Werften sorgen indes an den Werft-Standorten für viele neue Arbeitsplätze. Eigens für Werft-Arbeiter wird nun sogar ein Kreuzfahrtschiff nach Wismar überführt, um es als Wohnschiff zur Verfügung zu stellen. Dabei handelt es sich um die SUPERSTAR LIBRA.

 

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Bilder Copyright MV Werften / Genting

Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten Meilensteine

AIDAnova - einer der Meilensteine für AIDA

Ausdockung AIDAnova und Kiellegung CRYSTAL ENDEAVOR

Am 21. August 2018 werden die nächsten Meilensteine der aktuell auf deutschen Werften in Bau befindlichen Kreuzfahrtschiffe gesetzt. Während in Stralsund die Kiellegung der CRYSTAL ENDEAVOR erfolgt, wird in Papenburg die AIDAnova ausgedockt.

Erstes Schiff der Helios-Klasse

In Papenburg auf der Meyer-Werft wird das nächste Schiff für die AIDA-Flotte ausgedockt: die AIDAnova (IMO 9781865), erstes Schiff der Helios-Klasse. Nach dem Ausdocken, das am Abend des 21. August beginnen soll, geht es an die End-Ausrüstung des Schiffs.AIDAnova_Beach_Club-300x169 Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten Meilensteine Anschließend findet am 31. August die feierliche Taufe statt. Sie wird diesmal direkt an der Werft in Papenburg ausgetragen, und zwar im Rahmen eines Open Air-Festivals. Taufpate der AIDAnova ist eine Familie aus Hessen. Zuvor hatten sich Familien aus der gesamten Republik dazu bewerben können. Mit dieser Aktion möchten AIDA Cruises die Bedeutung ihrer Schiffe als Familienschiffe unterstreichen.AIDAnova_Beach_Club-300x169 Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten MeilensteineAIDAnova_Beach_Club-300x169 Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten Meilensteine 

 

Die Ems-Überführung der AIDAnova, einer der nächsten Meilensteine, ist für Mitte bis Ende September vorgesehen. Nach den obligatorischen Probefahrten finden ab November 2018 mehrere Vorpremierenfahrten statt. Während dieser Fahrten werden die ersten Passagiere die AIDAnova erobern und entdecken. Das Schiff wird die AIDA-Flotte auf 13 Schiffe vergrößern.


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Kiellegung der CRYSTAL ENDEAVOR – einer der Meilensteine für Genting

AIDAnova_Beach_Club-300x169 Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten MeilensteineUnterdessen wird am 21. August in Stralsund die Kiellegung der CRYSTAL ENDEAVOR gefeiert. Dazu werden u.a. Kanzlerin Angela Merkel sowie Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig auf der MV-Werft erwartet. Darüber hinaus wird CEO und Chairman von Genting Hong Kong, Tan Sri Lim Kok Thay, der Zeremonie beiwohnen. Die Genting-Gruppe ist Muttergesellschaft sowohl von Crystal Cruises als auch der MV-Werften.  Die CRYSTAL ENDEAVOR (IMO 9821873) ist das erste von drei Expeditionskreuzfahrtschiffen mit Yacht-Charakter, die in Stralsund für Crystal Cruises entstehen. Die Schiffe werden für jeweils etwa 200 Passagiere ausgelegt.

Spannende Kreuzfahrten zu exotischen Zielen

In See stechen wird die CRYSTAL ENDEAVOR allerdings erst 2020. Dabei sind zunächst

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CRYSTAL ENDEAVOR – Restaurant

einige Charter- und Event-Reisen geplant. Ab August 2020 beginnt offiziell die Kreuzfahrt-Saison für das Schiff. Reisen sind ab etwa 12.750 US-Dollar buchbar – pro Person bei Doppelbelegung. Dabei sind Hafengebühren noch nicht einmal inkludiert. Passagiere der Jungfernfahrt erhalten aber eine Einladung zur Schiffstaufe und eine inkludierte Vor-Übernachtung in einem Luxus-Hotel.

Die ersten Reisen sind Rundreisen ab Tokio. Sie führen entlang der japanischen Küsten sowie in den russischen Fernen Osten

AIDAnova_Beach_Club-300x169 Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Deutschland – die nächsten Meilensteine

CRYSTAL ENDEAVOR – Bibliothek

Auf diesen Kreuzfahrten werden der russischen Ferne Osten und Japan erkundet. Die CRYSTAL ENDEAVOR wird entlang Japans Küste nach Hakodate auf Hokkaido und zur Rishiri-Insel, dann nach Korsakow auf Sachalin, zur Tjuleni-Insel, Yankicha und Srednego, beides Inseln der Kurilen, sowie zur Atlassow-Insel und nach Russkaya auf der Kamtschatka-Halbinsel fahren. Die Reise geht weiter in das Ochotskische Meer und zur Insel Tschirpoi, einer weiteren Kurilen-Insel, dann zurück nach Japan mit einem letzten Stopp in Otaru, unweit von Sapporo, auf Hokkaido.

Zu den Highlights dieser Reisen in die dramatische Landschaft der Halbinsel Kamtschatka sowie der Kurilen gehören Naturwanderung und Zodiac-Expeditionen.  Auch auf späteren Reisen werden Aktiv-Ausflüge angeboten. Dazu gehören nicht nur Wanderungen und Fahrrad-Wanderungen, sondern auch Kajak-Fahrten, Tauchen und Schnorcheln sowie Helikopter-Flüge.

Dass der Luxus während dieser Reisen nicht zu kurz kommt, beweisen unsere Bilder-Galerien, die zeigen, wie es an Bord der CRYSTAL ENDEAVOR einmal aussehen soll.

Titelbild und Bild von der Pool-Landschaft: Mit freundlicher Genehmigung von AIDA Cruises

Bilder von der CRYSTAL ENDEAVOR: Mit freundlicher Genehmigung von Crystal Cruises und MV-Werften

 

Bau der Endeavor-Klasse in Stralsund

Expeditionskreuzfahrtschiff CRYSTAL ENDEAVOR - Typschiff der Endeavor-Klasse - in Polar-Region passiert einen Eisberg

Bilder-Galerie von der Endeavor-Klasse.

Kommt nach der Endeavor-Klasse die Diamond-Klasse?

Die MV-Werften in Stralsund bauen drei Expeditionskreuzfahrtschiffe der Endeavor-Klasse für Crystal Cruises. Crystal Cruises gehören zur Genting-Gruppe, die auch Eigner der MV-Werften ist. Das erste Schiff dieser Klasse ist die CRYSTAL ENDEAVOR (IMO 9821873). Dabei handelt es sich um ein Yacht-artiges Expeditionskreuzfahrtschiff für 200 Passagiere und einer Vermessung von etwa 19.800 Gross tons. Dank Eisklasse Pc6 sollen auch Kreuzfahrten in polare Regionen möglich sein. Darüber hinaus sollen die Schiffe mit 100 exklusiven Suiten sowie großzügigen Freizeit- und Wellness-Bereichen ausgestattet werden.Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in Stralsund

Unterdessen wird bereits an der Diamond-Klasse geplant. Dabei handelt es sich ebenfalls um eisgängige Expeditionskreuzfahrtschiffe, allerdings mit einer Verdrängung von etwa 100.000 gross tons. Damit wären die Schiffe dieser Klasse etwa fünfmal so groß wie die der Endeavor-Klasse. Trotzdem will Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in StralsundCrystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in Stralsundman maximal 1.000 Passagiere auf den Schiffen unterbringen. Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in StralsundDabei wird sogar ein Crew / Passagier-Verhältnis von 1:1 angepeilt. Die Mindestgröße der Suiten soll 37 Quadratmeter betragen.

Die Planungen für diese Schiffe scheinen allerdings noch am Anfang zu stehen. 2022 könnte wohl das erste Schiff der Diamond-Klasse in Dienst gehen. Doch zuvor blickt man mit Vorfreude auf die Fertigstellung der CRYSTAL ENDEAVOR im Jahre 2019.

Wie es an Bord dieses ersten Schiffs der Endeavor-Klasse einmal aussehen soll, zeigt unsere Bilder-Galerie.

Bilder Copyright: MV-Werften / Crystal Cruises

Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRA

SUPERSTAR LIBRA

SUPERSTAR LIBRA kommt nach Wismar

Die SUPERSTAR LIBRA ist ein Kreuzfahrtschiff der in Hong Kong ansässigen Star Cruises. Sie wurde 1988 bei OY Wärtsilä in Turku, Finnland, für Kloster Cruises gebaut. Der erste Name des Schiffs war SEAWARD. Kloster Cruises war die Vorgänger-Gesellschaft von Norwegian Cruise Lines. Mit Überführung in die NCL-Flotte erfolgte 1997 die Umbenennung des Schiffs in NORWEGIAN SEA. Nachdem im Jahr 2000 Star Cruises die Norwegian Cruise Lines gekauft hatten, erfolgte 2005 die Überführung in die Star Cruises-Flotte. Damit einher ging die Umbenennung in SUPERSTAR LIBRA. Das Schiff wurde seitdem für Kreuzfahrten im asiatischen Markt und in ostasiatischen Gewässern eingesetzt.

Das unter IMO 8612134 registrierte Schiff ist 216,17 Meter lang, 29 Meter breit und weist einen maximalen Tiefgang von 7 Metern auf. Dabei ist es mit einer Bruttoraumzahl von 42.276 vermessen. SUPERSTAR LIBRA bietet somit Platz für etwa 1.500 Passagiere.

Verwendung als Wohnschiff

Nun kommt das 30 Jahre alte Schiff zurück in europäische Gewässer – genauer gesagt nach Wismar. Dort nämlich lässt die Muttergesellschaft der Star Cruises, die Genting Group, zwei neue Kreuzfahrtschiffe bauen. Die Schiffe der Global Class werden bei den MV Werften gebaut. Mit jeweils etwa 201.000 Gross Tons und Platz für jeweils etwa 5.000 Passagiere werden dies die größten bisher in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe. Dabei soll nach Angaben der Reederei die Passagierkapazität sogar jeweils auf bis zu 9.500 erhöht werden können.

q?_encoding=UTF8&ASIN=3356006606&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRAq?_encoding=UTF8&ASIN=3356006606&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRADa für diese Neubauten an den Werft-Standorten der MV-Werften, speziell aber in Wismar, die Zahl der Beschäftigten rapide ansteigt, wird kurzfristig entsprechender Wohnraum benötigt. Man spricht von etwa 1.500 eigenen Werft-Mitarbeitern plus noch einmal die gleiche Zahl an externen Mitarbeitern, u.a. Mitarbeiter von Zuliefer-Firmen. Um diesen zusätzlichen, aber nicht dauerhaften Bedarf abzudecken, wird die SUPERSTAR LIBRA als Wohnschiff nach Wismar verlegt.

Genting hatte zuletzt Schiffe bei der Meyer-Werft in Papenburg bestellt, die als GENTING DREAM und WORLD DREAM in Fahrt kamen.

Die SUPERSTAR LIBRA befindet sich derzeit im Mittelmeer.

Titel-Foto:

Urheber: cprogrammer

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

 

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60 Jahre Mikhail-Kalinin-Klasse

MIKHAIL KALININ der Mikhail-Kalinin-Klasse

Mikhail-Kalinin-Klasse oder Seefa 340.

Im Jahr 1958, also vor 60 Jahren, wurde das erste Schiff der Mikhail-Kalinin-Klasse in Dienst gestellt. Diese Schiffsklasse wurde nach dem ersten Schiff, der MIKHAIL KALININ, benannt. Diese Baureihe wurde auch Projekt 101 oder Seefa 340 genannt. Dabei stand Seefa 340 für „Seefahrgastschiff für 340 Passagiere“. Die Schiffe der Mikhail-Kalinin-Klasse wurden auf der Mathias-Thesen-Werft in Wismar gebaut, die heute unter dem Namen MV-Werften wieder Kreuzfahrtschiffe baut.

19 Schiffe zwischen 1958 und 1964

ESTONIA-001-300x192 60 Jahre Mikhail-Kalinin-KlasseDiese Schiffsklasse Seefa 340 umfasste insgesamt 19 Schiffe, die zwischen 1958 und 1964 gebaut wurden. Sie wurden alle in die damalige Sowjetunion geliefert, und zwar an unterschiedliche staatliche Reedereien, zum Beispiel die Schwarzmeer-Reederei, Fernost-Reederei etc.

ESTONIA-001-300x192 60 Jahre Mikhail-Kalinin-KlasseEs gab innerhalb dieser Schiffsklasse vier aufeinander folgende Serien, die sich ein wenig der Größe nach unterschieden. Die Vermessung der Schiffe lag zwischen 4.871 und 6.152 gross tons. Sie fuhren eine Geschwindigkeit von 17 Knoten.

Außer-Dienst-Stellung ab 1989

Die Mikhail-Kalinin-Klasse wurde 1964 von der deutlich größeren Ivan-Franko-Klasse abgelöst. Mittlerweile existiert kein Schiff der Baureihe Seefa 340 mehr. Aber auch aus der Ivan-Franko-Klasse existiert inzwischen nur noch die MARCO POLO ex ALEKSANDR PUSHKIN.

Storylines – weiteres Schiff als Altersresidenz

MARCO POLO - Schiff für Storylines

Neues Residenz-Schiff-Projekt: Storylines

Storylines mit Sitz in London starten mit einem Projekt zur Nutzung eines Kreuzfahrtschiffs als Altersresidenz. Dazu soll zunächst ein älteres Schiff, später ein weiteres umgebaut werden. Offensichtlich ist geplant, die MARCO POLO zu kaufen und entsprechend umzubauen. Dabei will man 450 Apartments unterschiedlicher Größe schaffen. Es soll fünf verschiedene Preis-Kategorien geben. Auch Einzel-Apartments sind eingeplant.

Das Schiff – die MARCO POLO

Bei der MARCO POLO (IMO 6417097) handelt es sich um die im Jahr 1965 auf der Mathias-Thesen-Werft in Wismar gebaute ehemalige ALEKSANDR PUSHKIN. Sie war eines von fünf Schwesterschiffen, die diese Werft für die Sowjetunion gebaut hat. Die MARCO POLO ist das einzige verbliebene Schiff dieser Reihe. Sie fuhr zuletzt für die britische CMV Cruise & Maritime Voyages. Das Schiff ist etwa 178 Meter lang und hat eine Tonnage von etwa 24.080 Gross Tons. Derzeit ist das Schiff für etwa 700 Passagiere ausgelegt. Es erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 20,5 Knoten.

Schiff von Traditionswerft

Die Mathias-Thesen-Werft firmiert übrigens heute unter dem Namen MV-Werften und gehört zum chinesischen Schifffahrtsunternehmen Genting mit Sitz in Hongkong. Nach zwischenzeitlich ungewisser Zukunft werden nun auch dort wieder große Kreuzfahrtschiffe gebaut. Erst vor wenigen Tagen wurde mit dem Bau des größten jemals in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffs begonnen.

Die Ausstattung

Für den Einsatz als Altersresidenz soll die MARCO POLO entsprechend umgebaut werden. Dabei wird es wie auf einem Kreuzfahrtschiff an Bord einen Hauptspeisesaal für Frühstück,Marco-Polo-013-300x211 Storylines – weiteres Schiff als Altersresidenz Mittag- und Abendessen geben. Snacks sollen jederzeit verfügbar sein. Ebenso wird das Speisen auf der eigenen Kabine möglich sein. Darüber hinaus werden die Kabinen bzw. Apartments aber auch mit kleinen Küchen ausgestattet, so dass die Bewohner auch in ihren eigenen vier Wänden kochen können, falls sie es wünschen. Dazu soll es sogar in den Außenbereichen der Apartments Grill-Möglichkeiten geben. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Konzept von Kreuzfahrtschiffen. Weiterhin wird es an Bord voraussichtlich eine kleine Brauerei geben.

 

Entertainment an Bord

Zur Unterhaltung der Gäste soll es auf dem Schiff Entertainment-Veranstaltungen geben, zum Beispiel mit Künstlern aus den Destinationen, die angelaufen werden. Aber auch Vorträge und Kurse werden laut Planungen angeboten. Darüber hinaus wird eine Bibliothek zur Verfügung stehen. Auch einen Spa-Bereich sowie einen Beauty-Salon wird man auf dem Schiff finden, ebenso wie ein Fitness-Center. Für Landausflüge wird man auch Fahrräder an Bord nehmen.

Medizinische Versorgung

Für den Fall der Fälle wird es auch eine Arzt-Praxis an Bord geben, ein Arzt soll den Gästen jederzeit zur Verfügung stehen. Laut Angaben der Gesellschaft sollen die Kosten dafür bereits in den Kosten fürs Apartment inkludiert sein.

Wohin die Reise geht

Storylines wollen mit ihrem Schiff den gesamten Globus bereisen. Dabei hat man in interessantes Konzept aufgestellt. Etwa alle zwei Wochen werden Häfen fest eingeplant, um Bunkern, Proviant-Aufnahme etc. sicherzustellen. Über die Anlaufhäfen zwischen diesen Haupthäfen sollen die Schiffsbewohner per App abstimmen. Einchecken sowie Auschecken soll in jedem Hafen nach Belieben der Reisenden möglich sein. Übrigens sind laut Angaben von Storylines im Jahres-Reisepreis auch bereits ausgewählte Landausflüge inkludiert. Bestimmte Landausflüge müssen die Passagiere aber zusätzlich bezahlen.

Preis-Gestaltung bei Storylines

Die Apartments an Bord werden nicht gekauft, sondern geleast, und zwar für die Zeit, solange das Schiff seetauglich ist. Nach einem Verkauf des Schiffs wird ein Anteil aus den Erlösen ausgezahlt. Die Anteilseigner können aber jederzeit zwischendurch ihr Apartment verkaufen, falls sie es wünschen. Während der Zeit, in der man sein geleastes Apartment nicht nutzt, kann man es auch Freunden oder Verwandten überlassen.

Eine Jahres-Leasing-Rate dürfte beispielhaft bei etwa 250.000 US-Dollar liegen. Das entspricht etwa 200.000 Euro.

Storylines planen, mit ihrem ersten Schiff erstmals im August 2019 in See stechen zu können. Als Starthafen hat man sich Valletta auf Malta ausgesucht. Bis dahin sollen die Umbau- und Modernisierungsarbeiten mit einem Volumen von 40 Millionen US-Dollar abgeschlossen sein. Ein zweites Schiff soll später folgen.

Marco-Polo-013-300x211 Storylines – weiteres Schiff als Altersresidenz

Stahlschnitt für erstes Global Class-Schiff für Genting

Global Class Schiff

Global Class – Größte Kreuzfahrtschiffe von einer deutschen Werft

Genting Hong Kong hat jetzt weitere Details zu seinen zukünftigen Global Class Schiffen enthüllt. Die Schiffe sollen eine Größe von etwa 204.0000 Gross Tons haben. Das erste Schiff der Klasse soll Ende 2020 für Dream Cruises und ein zweites Ende 2021 erstmals in See stechen.

Diese Nachricht wurde heute zur Feier des ersten Stahlschnitts auf den MV-Werften in Wismar veröffentlicht.

Asiatischer Zuschnitt

Gemäß der Aufgeschlossenheit der Asiaten für neue Technologien soll es an Bord Techniken mit Gesichtserkennung sowie Spracherkennung sowie Roboter, die alltägliche Aufgaben übernehmen, geben, damit sich die Crew um den Service der Gäste kümmern kann. Eine automatische Gesichtserkennung soll für minimale Wartezeiten beim Einsteigen, Aussteigen und Bezahlen sorgen. Bei der Foto-Auswahl im Foto-Shop ist automatische Gesichtserkennung auf Kreuzfahrtschiffen schon heute nichts Ungewöhnliches mehr.

Nach Angaben der Gesellschaft werden die Schiffe speziell auf den schnell wachsenden asiatischen Kreuzfahrtmarkt zugeschnitten. Dazu gehören Angebote wie Themenpark, asiatischem Spa, vielfältigen, authentisch asiatischen Speiseangeboten inklusive Fast-Food-Alternativen. Nicht zuletzt sollen sowohl günstige als auch luxuriöse Shopping-Möglichkeiten an Bord das Angebot abrunden.

Die Kabinen werden speziell auf die asiatische Familie zugeschnitten und können laut Angaben der Gesellschaft bequem zwei, drei oder vier Personen aufnehmen. Dabei soll es auch Kabinen mit zwei getrennten Badezimmern geben.

Bei einer Doppel-Belegung der vorgesehenen Kabinen hat jedes der Schiffe eine Kapazität von 5.000 Passagieren. Mit einer Maximal-Kapazität von bis zu 9.500 Passagieren bei teilweise Belegung mit bis zu vier Personen pro Kabine sollen die Schiffe der Global Class zudem geeignet sein, dem extrem hohen Andrang in den Haupt-Urlaubszeiten in Asien gerecht zu werden.

Die neuen Schiffe werden sogar acht öffentliche Rolltreppen haben.

Bau in Rostock und Wismar

Beide Schiffe werden übrigens auf beiden MV-Werften in Rostock und Wismar gebaut. In Wismar baut man Bug- und Heck-Sektionen, die  Rostocker sollen den Mittelblock fertigen.

Mit 342 Metern Länge und 46 Metern Breite wird der erste Neubau der Global Class das bisher größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff werden. Mit dem Bau des zweiten Schiffs soll 2019 begonnen werden.

Bild Copyright: MV-Werften

 

Neubauten für Crystal Cruises werden kleiner als angekündigt

Neubauten für Crystal Cruises

Pläne für die Neubauten für Crystal Cruises werden zurückgeschraubt

Platz für 1000 Passagiere sollten die geplanten Neubauten für Crystal Cruises ursprünglich haben. Doch nun ändert die Reederei die Pläne. Statt 100.000 Gross Tons werden die Schiffe in etwa 60.000 bis 65.000 Gross Tons haben und dabei Platz für etwa 800 Passagiere bieten. Ursprünglich waren auf dem obersten Deck 48 private Residenzen geplant. Aber auch von diesen Plänen verabschieden sich Crystal Cruises. Entsprechend wird das veränderte Schiffsdesign nun Diamond Class genannt statt Exclusive Class.

Nachdem unter dem Dach der Genting Gruppe Hong Kong ursprünglich ehrgeizige Pläne für Crystal Cruises angekündigt worden waren, wurden die Planungen immer wieder korrigiert. Während ursprünglich vorgesehen war, den ersten großen Neubau Ende 2018 in Fahrt zu bringen, ist jetzt von 2022 die Rede.

Die deutschen MV-Werften sollen die Diamond-Klasse bauen.