Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

AIDAmira

AIDAmira soll Selection Flotte ergänzen.

AIDA Cruises erweitern kurzfristig ihre Flotte um ein Kreuzfahrtschiff mittlerer Größe. Dabei handelt es sich um die jetzige COSTA neoRIVIERA. Das in AIDAmira umzubenennde Schiff soll Ende 2019 das Trio der kleineren AIDA-Schiffe aus AIDAaura, AIDAcara und AIDAvita ergänzen. Diese werden derzeit für das Selection-Programm von AIDA eingesetzt. Dazu fahren die Schiffe auf außergewöhnlichen Routen. Das Selection-Programm wurde 2017 bei AIDA eingeführt. Aufgrund der großen Nachfrage in diesem Bereich möchte AIDA die Flotte hier weiter aufstocken.


cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

Details zum Schiff

cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.Die zukünftige AIDAmira wurde 1999 als MISTRAL für die nicht mehr existierenden Festival Cruises gebaut und fuhr danach als GRAND MISTAL für Ibero Cruceros. Seit November 2013 wird sie als COSTA neoRIVIERA von Costa eingesetzt.

Das Schiff ist 2016 Meter lang und 28,80 Meter breit. Das mit einer Bruttoraumzahl von 48.200 vermessene Schiff ist damit für maximal 1.727 Passagiere ausgelegt. Die Besatzungszahl liegt bei 500. Registriert ist es unter der IMO-Nummer 9172777.cshow Aus COSTA neoRIVIERA wird AIDAmira.

Bevor das Schiff jedoch als AIDAmira das erste Mal in See sticht, soll es umfassend umgebaut und umgestaltet werden. Es soll weiterhin 624 Passagier-Kabinen an Bord geben, darunter, 96 Suiten, 80 davon mit Balkon.

Neues Schiff – neue Routen

Die erste Reise soll am 4. Dezember 2019 ab Palma de Mallorca starten. Neu wird auch die Route. Es geht ins südliche Afrika mit Stopps in Durban, East London und Lüderitz. Ein Aufenthalt von mehreren Tagen in Kapstadt soll den Passagieren die Gelegenheit bieten, Land und Leute ausgiebig kennenzulernen.

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Es ist übrigens nach der AIDAblu (IMO 8521220) das zweite Mal in der Geschichte von AIDA Cruises, dass sich die Gesellschaft gebrauchter Tonnage bedient. Ansonsten hat AIDA stets nur selbst in Auftrag gegebene Schiffe im Einsatz.

Titelbild: Copyright AIDA Cruises

 

Costa Crociere – 70 Jahre Costa-Passagierschiffahrt.

Costa Crociere - Schornstein

Costa Crociere begeht 70jähriges Jubiläum.

Costa wurde ursprünglich schon 1854 als Handelsunternehmen für Olivenöl gegründet. 1924 gründeten die drei Söhne von einem der beiden ersten Gründer eine Reederei. Die Brüder Frederico, Eugenio und Enrico Costa begannen mit einem Tanker.

Schwierige Anfänge

Nach ohnehin schwierigen Anfangsjahren musste nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wiederaufbau der Reederei begonnen werden. Dabei stieg man diesmal von Anfang an ins Passagiergeschäft ein, denn es gab zu der Zeit eine Flut von Emigranten aus Italien. 1946 kaufte die Gesellschaft drei gebrauchte Schiffe. Eines davon war die ehemalige POMMERN des Norddeutschen Lloyd. Diese war schon im Ersten Weltkrieg von der US Navy beschlagnahmt worden und unter dem Namen RAPPAHANNOCK als Pferdetransporter eingesetzt worden. Nachdem Costa Kabinen für 50 Passagiere auf dem Schiff einbauen lassen hatte, fuhr es als MARIA C. im Liniendienst von Genua nach Südamerika.

Erste Passagierschiffe

Am 31. März 1948, also vor genau 70 Jahren, startete das erste wirkliche Passagierschiff der Reederei von Genua aus nach Rio de Janeiro. Es war die ANNA C. Auf dieses Datum beruft sich Costa Crociere als Start in die Passagierschifffahrt. Die Gesellschaft firmierte fortan als Linea „C“.

q?_encoding=UTF8&ASIN=1906608407&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Costa Crociere - 70 Jahre Costa-Passagierschiffahrt.q?_encoding=UTF8&ASIN=1906608407&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 Costa Crociere - 70 Jahre Costa-Passagierschiffahrt.Eine Tradition der Reederei war, die Schiffe nach Familienmitgliedern zu benennen. Daher hießen später auch bekannte Passagierschiffe FREDERICO C, EUGENIO C und ENRICO C, benannt nach den oben genannten Brüdern, die die Reederei gegründet hatten.

Einstieg ins Kreuzfahrtgeschäft

Ab 1959 wurden mit der FRANCA C erstmals Karibik-Kreuzfahrten angeboten. 1997 übernahmen Carnival Cruise Lines die Costa Crociere. Auch die zum Carnival-Konzern gehörende deutsche Marke AIDA Cruises wird von Costa betrieben.

COSTA neoCLASSICA wird GRAND CLASSICA

COSTA neoCLASSICA wird GRAND CLASSICA

GRAND CLASSICA für Bahamas Paradise Cruise Line

Bahamas Paradise Cruise Line nimmt mit der GRAND CLASSICA ein zweites Schiff in die Flotte auf. Dabei handelt es sich um die ehemalige COSTA neoCLASSICA. Der Verkauf des Schiffs war bereits im Oktober 2016 angekündigt worden. Cruisedeck berichtete. Ab Mitte April soll die GRAND CLASSICA die ersten Kurz-Kreuzfahrten aufnehmen.

GRAND CLASSICA – Das Schiff

Das Schiff wurde für Costa Crociere bei Fincantieri in Monfalcone ursprünglich als COSTA CLASSICA gebaut. Es ist 222,61 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 52.926 vermessen. 2015 wurde das Schiff mit der IMO Nummer 8716502 in COSTA neoCLASSICA umbenannt. Bis zu 1.680 Passagiere finden auf dem Schiff Platz.

GRAND CELEBRATION

Die GRAND CLASSICA ist nun das zweite Schiff der Bahamas Paradise Cruise Line. Sie betreibt bereits die GRAND CELEBRATION (IMO 8314134). Diese wurde 1987 bei Kockums im schwedischen Malmö ursprünglich als CELEBRATION für Carnival Cruise Lines gebaut und hat Platz für 1.800 Passagiere. Zwischenzeitlich ist die GRAND CELEBRATION in Charter der Federal Emergency Management Agency als Wohnschiff für Helfer auf den Virgin Islands nach den Hurrikans Irma und im Einsatz gewesen.

Das Konzept

Bahamas Paradise Cruise Lines bieten ausschließlich 2-Nächte-Kreuzfahrten von Palm Beach zu den Bahamas an. Mit zwei Schiffen kann die Gesellschaft damit nun tägliche Abfahrten zu den Bahamas anbieten. Laut Angaben von Bahamas Paradise Cruise Line werden somit etwa 500.000 Gäste pro Jahr zu den Bahamas gebracht. Sitz der Gesellschaft ist Palm Beach.