Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecher

Rendering - Luxus-Eisbrecher durchbricht Eisdecke - Luftansicht

Ponant, die französische Kreuzfahrtgesellschaft, die sich auf exklusive Luxusreisen auf kleinen Schiffen spezialisiert hat, hat ein außergewöhnliches Projekt: Man lässt einen Luxus-Eisbrecher bauen. Es handelt sich dabei um ein Kreuzfahrtschiff im Yacht-Stil, das über Eisklasse PC2 verfügen wird. Diese Eisklasse ist die zweithöchste in der Einteilung nach IACS-Polarklassen (IACS = International Association of Classification Societies). In dieser Kombination handelt es sich um eine Weltneuheit. Zwar werden auch heutzutage schon Eisbrecher-Kreuzfahrten angeboten, aber eben nicht mit luxuriösen Kreuzfahrtschiffen.

Luxus-Eisbrecher als Double Acting ShipPonant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecher

Der Eisbrecher, der den Namen LE COMMANDANT CHARCOT bekommen soll, wird bei der norwegischen Vard-Werft, einer Fincantieri-Tochter, gebaut. Der Neubau bekommt LNG- sowie Hybrid-Elektroantrieb. Das Schiff wird als sogenanntes Double Acting Ship gebaut. Dabei handelt es sich um eine technische Entwicklung von Aker Arctic Technology, Helsinki. Aker Arctic ist aus dem Arktis-Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherPonant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherForschungszentrum der ehemaligen Wärtsilä-Werft (später Masa Yards) hervorgegangen un verfügt über langjähriges Knowhow im Eisbrecher-Bau. Ein Double Acting Ship (DAS) ist so konstruiert, dass es vorwärts durch offene Gewässer navigiert wird und rückwärts als Eisbrecher auch schwere Eisbedingungen meistern kann. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass das Schiff in offenen Gewässern bessere Fahr-Eigenschaften hat als herkömmliche Eisbrecher.

Ausrüstung und Ausstattung

Mit dem neuen Luxus-Eisbrecher sollen zukünftig Expeditionskreuzfahrten tief in arktische Gewässer unternommen werden. Ponant plant, Arktis-Durchquerungen oder Fahrten in den Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecheräußersten Nordosten Grönlands anzubieten. Für die Expeditionsfahrten wird LE COMMANDANT CHARCOT nicht nur mit 16 Zodiac-Schlauchbooten ausgerüstet, sondern zusätzlich auch noch mit bord-eigenen Helikoptern. Das Schiff soll für 270 Passagiere in 135 Kabinen (alle mit Balkon) ausgelegt werden. 68 dieser Kabinen werden Fensterfront und private Terrasse haben. Zwei Panorama-Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-EisbrecherRestaurants sowie ein Grill-Restaurant komplettieren die Ausstattung des Passagier-Eisbrechers. Dieser wird 150 Meter lang und 28 Meter breit bei einem maximalen Tiefgang von 10 Metern. Registriert wird er unter IMO 9846249.

Namensgebung

Übrigens: LE COMMANDANT CHARCOT wird benannt nach dem französischen Wissenschaftler, Arzt und Polarforscher Jean-Baptiste Charcot. Im frühen 20. Jahrhundert unternahm er zwei Antarktis-Expeditionen. Für seine erste Fahrt in die Antarktis von 1903 bis 1905 nahm er das Schiff FRANÇAIS: Auf seiner zweiten Antarktis-Expedition von 1908 bis 1910 fuhr er mit dem von ihm selbst in Auftrag gegebenen Schiff POURQUOI PAS? (zu deutsch „Warum nicht?“). Mit diesem Schiff unternahm Charcot später auch noch Reisen in die Arktis. 1936 sank das Schiff allerdings vor Island in einem Sturm. Dabei kamen Charcot sowie 39 Mann Besatzung ums Leben, nur der Steuermann konnte gerettet werden.

Ponant-Icebreaker-mit-LNG-und-Hybrid-Elektroantrieb-c-Ponant-Stirling-Design-International-300x155 Ponant bringt Weltneuheit: Luxus-Eisbrecher

Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Ponant

 

Bau der Endeavor-Klasse in Stralsund

Expeditionskreuzfahrtschiff CRYSTAL ENDEAVOR - Typschiff der Endeavor-Klasse - in Polar-Region passiert einen Eisberg

Bilder-Galerie von der Endeavor-Klasse.

Kommt nach der Endeavor-Klasse die Diamond-Klasse?

Die MV-Werften in Stralsund bauen drei Expeditionskreuzfahrtschiffe der Endeavor-Klasse für Crystal Cruises. Crystal Cruises gehören zur Genting-Gruppe, die auch Eigner der MV-Werften ist. Das erste Schiff dieser Klasse ist die CRYSTAL ENDEAVOR (IMO 9821873). Dabei handelt es sich um ein Yacht-artiges Expeditionskreuzfahrtschiff für 200 Passagiere und einer Vermessung von etwa 19.800 Gross tons. Dank Eisklasse Pc6 sollen auch Kreuzfahrten in polare Regionen möglich sein. Darüber hinaus sollen die Schiffe mit 100 exklusiven Suiten sowie großzügigen Freizeit- und Wellness-Bereichen ausgestattet werden.Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in Stralsund

Unterdessen wird bereits an der Diamond-Klasse geplant. Dabei handelt es sich ebenfalls um eisgängige Expeditionskreuzfahrtschiffe, allerdings mit einer Verdrängung von etwa 100.000 gross tons. Damit wären die Schiffe dieser Klasse etwa fünfmal so groß wie die der Endeavor-Klasse. Trotzdem will Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in StralsundCrystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in Stralsundman maximal 1.000 Passagiere auf den Schiffen unterbringen. Crystal-Endeavor-2-300x203 Bau der Endeavor-Klasse in StralsundDabei wird sogar ein Crew / Passagier-Verhältnis von 1:1 angepeilt. Die Mindestgröße der Suiten soll 37 Quadratmeter betragen.

Die Planungen für diese Schiffe scheinen allerdings noch am Anfang zu stehen. 2022 könnte wohl das erste Schiff der Diamond-Klasse in Dienst gehen. Doch zuvor blickt man mit Vorfreude auf die Fertigstellung der CRYSTAL ENDEAVOR im Jahre 2019.

Wie es an Bord dieses ersten Schiffs der Endeavor-Klasse einmal aussehen soll, zeigt unsere Bilder-Galerie.

Bilder Copyright: MV-Werften / Crystal Cruises

X-Bow Ship – Lindblad Expeditions ordern erneut

Lindblad Expeditions X-bow ship

Ende 2017 haben Lindblad Expeditions ihr erstes Expeditions-Kreuzfahrtschiff mit X-Bow bei der norwegischen Ulstein-Werft in Auftrag gegeben. Die Werft hält auch das Patent für den X-Bow (sprich „Cross-Bow“). Indienststellung des ersten Schiffs in dieser Form ist für 2020 vorgesehen. Der Name wird NATIONAL GEOGRAPHIC ENDURANCE sein. Registriert wird es unter IMO 9842554. Von der Option für weitere Ordern bei der Ulstein-Werft machen Lindblad Expeditions nun mit einer weiteren Bestellung Gebrauch. Das Schiff könnte dann im Jaht 2020 ausgeliefert werden.

Erweiterung der Polar-Flotte

Gegenwärtig fahren bereits zwei Schiffe für Lindblad Expeditions, die für arktische Regionen geeignet sind: die NATIONAL GEOGRAPHIC EXPLORER (IMO 8019356) sowie die NATIONAL GEOGRAPHIC ORION (IMO 9273076). Mit den beiden X-Bow Schiffen werden es dann vier Lindblad-Schiffe für die Polar-Regionen.

Höherer Komfort durch X-Bow

q?_encoding=UTF8&ASIN=3897942925&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE X-Bow Ship – Lindblad Expeditions ordern erneutq?_encoding=UTF8&ASIN=3897942925&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE X-Bow Ship – Lindblad Expeditions ordern erneut
X-Bow bezeichnet die besondere Bugform, die zu geringerem Strömungswiderstand und damit zu geringerem Treibstoffverbrauch führt. Darüber hinaus gewährleistet diese zukunftsweisende Bugform weichere Seegangsbewegungen, was für mehr Komfort für die Passagiere sorgen soll.

Der Bau von Expeditionskreuzfahrtschiffen erfährt derzeit gerade einen Boom. Während immer mehr und größere Kreuzfahrtschiffe die große Nachfrage der breiteren Masse bedienen, geht man davon aus, dass auch die Nachfrage nach außergewöhnlichen Fahrten auf außergewöhnlichen Routen immer mehr steigen wird.

Expeditionskreuzfahrtschiffe im Trend

Weitere Anbieter von Expeditionskreuzfahrten, die ebenfalls neue Schiffe in diesem Segment bestellt haben, sind beispielsweise:q?_encoding=UTF8&ASIN=3897942925&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE X-Bow Ship – Lindblad Expeditions ordern erneut

Informationen zu den Expedition Cruise Ships dieser Gesellschaften unter den Links in der obigen Liste.

 

Titelbild: Copyright Lindblad Expeditions

Aus MAJESTY wird PRINCESS IRIS

Aus der MAJESTY wird PRINCESS IRIS. Kreuzfahrtschiff THOMSON MAJESTY in Seitenansicht an der Kaimauer von Santa Cruz de Tenerife, dahinter Wohnhäuser und Gebirgslandschaft

Die MAJESTY geht an israelische Gesellschaft.

Louis Cruises haben ihre MAJESTY – IMO 8814744 – an Mano Cruises in Israel verkauft. Neuer Name des Schiffs: PRINCESS IRIS. Das Kreuzfahrtschiff fuhr zum Schluss für Marella Cruises unter dem Namen THOMSON MAJESTY. Die Charter endete jedoch 2017, und das Schiff wurde an die Eigner Louis Cruise Lines zurückgegeben.

Gebaut in Finnland

Ursprünglich wurde das Schiff bei Wärtsilä in Turku für Birka Line gebaut. VorgesehenerThomson-Majesty-018-300x188 Aus MAJESTY wird PRINCESS IRIS Name war BIRKA QUEEN. Nach dem Konkurs der Werft wurde ein neuer Kaufpreis vorgeschlagen, der jedoch von Birka Line nicht akzeptiert wurde. Das Schiff wurde schließlich von Majesty Cruise Line als ROYAL MAJESTY gekauft. Die Ablieferung war am 2. Juli 1992.

Thomson-Majesty-018-300x188 Aus MAJESTY wird PRINCESS IRISThomson-Majesty-018-300x188 Aus MAJESTY wird PRINCESS IRISNachdem das Schiff ab 1997 als NORWEGIAN MAJESTY für Norwegian Cruise Line gefahren war, kauften Louis Cruise Lines das Schiff im Jahr 2009 und brachten es zunächst als LOUIS MAJESTY in Fahrt.

PRINCESS IRIS gesellt sich zur GOLDEN IRIS

Nun also übernimmt die israelische Gesellschaft Mano das Schiff. Diese ist bereits Eigner der GOLDEN IRIS (IMO 7358573) ex RHAPSODY (MSC Cruises) ex CUNARD PRINCESS. Ob Mano die PRINCESS IRIS selbst für Kreuzfahrten einsetzen möchte, ist allerdings unklar. Möglicherweise soll das Schiff wieder verchartert werden

Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven

Schiffe der Phoenix-Flotte fahren bei Sonnenuntergang in Formation.

Seit 30 Jahren Abfahrten ab Bremerhaven: Phoenix Seereisen.

Am Mittwoch, den 25. Juli 2018, trafen sich die Hochseeschiffe der Phoenix-Flotte in Bremerhaven. Die Seestadt an der Weser und der Bonner Schiffsreiseveranstalter verbindet eine langjährige Partnerschaft, die bereits vor 30 Jahren mit der Erst-Abfahrt der MAXIM GORKIJ für Phoenix begann. Seitdem sind Phoenix Seereisen nicht nur häufiger Gast in Bremerhaven mit ihren Schiffen, sondern lassen auch viele ihrer Kreuzfahrten dort beginnen oder enden.

4-fach-Anlauf

Aktuell zählt die Phoenix-Flotte vier Hochsee-Schiffe: Die AMADEA, ALBATROS, ARTANIA und die DEUTSCHLAND. Alle vier Schiffe sind inzwischen auch einem breiten Fernseh-Publikum bekannt. Die DEUTSCHLAND war über viele Jahre das beliebte Fernseh-Traumschiff der Deutschen. Sie wurde abgelöst von der AMADEA, die nun Drehort für die Fernseh-Reihe ist. Die ALBATROS und ARTANIA hingegen sind aus der Doku Soap-Reihe „Verrückt nach Meer“ bekannt.

Die DEUTSCHLAND fährt indes nur in den Sommermonaten für Phoenix Seereisen. In den Wintermonaten dagegen fährt sie als WORLD ODYSSEY für die Gesellschaft Semester at Sea als schwimmende Universität über die Weltmeere. Bis zu 600 zahlende Studenten sind während solcher Reisen an Bord.q?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhavenq?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven

Auf einer Länge von etwa 800 Metern lagen die vier Schiffe am vergangenen Mittwoch an der Bremerhavener Columbus-Kaje. Der Vierfach-Anlauf der Phoenix-Flotte in Bremerhaven ist ein imposanter und seltener Anblick, war aber nicht der erste dieser Art.

Etwa 6.200 Passagiere galt es während dieses Anlaufs an der Columbus-Kaje abzufertigen.

Zuwachs für die Phoenix-Flotte

Ab Juli 2019 kommt übrigens ein weiteres Schiff in die Phoenix-Flotte. Die derzeitige PRINSENDAM soll ab August 2019 unter dem Namen AMERA für Phoenix in See stechen. Ob es dann gar zu einem 5-fach-Anlauf in Bremerhaven kommt, darf dennoch bezweifelt werden. Kai-Länge und Kapazität dürften nicht ausreichen.

q?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven  q?_encoding=UTF8&ASIN=B01NGZV93Y&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Phoenix-Flotte – Treffen der Hochseeschiffe in Bremerhaven

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Titelbild: Mit freundlicher Genehmigung von Phoenix Reisen, Bonn

 

SCARLET LADY – So wird das erste Schiff für Virgin Voyages heißen

Virgin Voyages Scarlet Lady Front View

So soll es an Bord der SCARLET LADY aussehen – kleine Bilder-Galerie.

Die Ende 2014 gegründeten Virgin Voyages mit Sitz in Florida lassen ihr erstes Schiff bei Fincantieri in Genua bauen. Kiellegung war am 31. Oktober 2017. Ablieferung des mit etwa 110.000 Gross tons vermessenen Schiffs wird voraussichtlich 2020 sein. Zwei weitere Schiffe für Lieferung 2021 und 2022 sind geplant. Etwa 2.700 Passagiere soll jedes der Schiffe beherbergen können. Dabei möchten Virgin Cruises die Reisenden gar nicht als Passagiere bezeichnen, sondern als „sailors“, also Seeleute. Die Reisen sollen unter dem Motto „Vitamin Sea“ stehen. Die Kreuzfahrten, die ab Miami starten sollen, werden als adult only cruises angeboten – also nur für Erwachsene.

SCARLET LADY war übrigens der Name eines der ersten Flugzeuge der Schwestergesellschaft Virgin Atlantic.

Gesundes Reisen 

q?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE SCARLET LADY – So wird das erste Schiff für Virgin Voyages heißenq?_encoding=UTF8&ASIN=3782213157&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE SCARLET LADY – So wird das erste Schiff für Virgin Voyages heißen
Sport, Wellness und Gesundheit stellen Virgin Voyages in den Fokus ihrer Seereisen. Dazu soll es an Bord nicht nur einen Spa-Bereich, sondern auch verschiedene Sport- und Fitness-Bereiche geben. Darüber hinaus sollen eine Jogging-Bahn und ein abgeschiedener Yoga-Bereich mit 360º-Blick zur Verfügung stehen.

Neue Wege bei Virgin Voyages

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit wollen Virgin Voyages übrigens sämtliche Einweg-Plastik-Verpackungen und ähnliches verbannen. Das betrifft nicht nur Strohhalme, die inzwischen von einigen Reedereien auf ihren Schiffen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, sondern umfasst auch Getränkeflaschen, Lebensmittelverpackungen, Einkaufstüten und anderes.

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SCARLET LADY – Heckansicht

Neues verkündet die Gesellschaft auch in Sachen Personal. Mit dem sogenannten „Scarlet Squad“-Programm möchten Virgin Voyages weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen an Bord ihrer schiffe fördern. Das umfasst sowohl die Hotellerie an Bord als auch den technischen und nautischen Bereich, in denen Frauen in Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert sind.

Inzwischen wurde mit dem ersten Stahlschnitt auch der Bau des zweiten Schiffs für die Flotte der Virgin Voyages begonnen.

Die Bilder vermitteln einen ersten Eindruck, wie es an Bord der SCARLET LADY aussehen soll.

Alle Bilder Copyright Virgin Voyages

CELEBRITY EDGE – Erstes Schiff der Edge-Klasse auf See

Celebrity Edge - erstes Schiff der Edge-Klasse

Mit der Edge-Klasse neue Maßstäbe setzen

Sie ist der aktuelle Neubau der Celebrity Cruises und erstes Schiff der Edge-Klasse: die CELEBRITY EDGE. 306 Meter lang und mit Platz für 2.918 Passagiere. Dabei hat sie eine Tonnage von etwa 129.500 Gross tons. Gebaut wurde sie bei STX France, die seit Juli 2018 wieder Chantiers de l’Atlantique heißen. Am 26. Juli ist sie zu ersten Probefahrten vor der Küste Frankreichs ausgelaufen.

The Magic Carpetcelebrity-edge-low_1501701770_v2-MagicCarpetDay19-HR-1-300x169 CELEBRITY EDGE – Erstes Schiff der Edge-Klasse auf See

Mit dem neuen unter IMO 9812705 registrierten Schiff wollen Celebrity Cruises neue Maßstäbe setzen. Herausragende Highlights an Bord sind dabei zum Beispiel die Edge Lounge und der Rooftop Garden. Einzigartig jedoch ist der Magic Carpet, ein neuartiges bewegliches Deck. Dabei handelt es sich um eine Plattform seitlich des Schiffs, die unterschiedlichen Zwecken dienen soll, zum Beispiel als celebrity-edge-low_1501701770_v2-MagicCarpetDay19-HR-1-300x169 CELEBRITY EDGE – Erstes Schiff der Edge-Klasse auf Seecelebrity-edge-low_1501701770_v2-MagicCarpetDay19-HR-1-300x169 CELEBRITY EDGE – Erstes Schiff der Edge-Klasse auf SeeRestaurant oder als Boarding-Plattform für Tenderboote. Die Passage begeben sich dann von einem oberen Deck aus auf die Plattform, werden heruntergefahren und können bequem aufs Tenderboot steigen. Wie ein riesiger Aufzug ist der Magic Carpet an der Seitenwand des Schiffs auf- und abwärts beweglich.

Indienststellung der CELEBRITY EDGE ist für Ende des Jahres geplant. Die weiteren Einheiten der Edge-Klasse sind die CELEBRITY BEYOND, CELEBRITY APEX sowie ein weiteres Schiff, für das noch kein Name bekannt gegeben wurde.

Bilder von der CELEBRITY EDGE: Copyright Celebrity Cruises

 

Neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher – historisches Treffen?

MEIN SCHIFF 2 kommt früher

Die neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher in Fahrt als geplant.

Spannende Nachrichten aus Turku: Die neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher aus der Werft als ursprünglich vorgesehen. Schon Ende Januar 2019 soll der Neubau in Fahrt kommen. Entsprechend soll die Jungfernfahrt bereits am 3. Februar 2019 in Bremerhaven beginnen. Die Taufe wird indes in südliche Gefilde gelegt. Sie findet im Rahmen der Jungfernfahrt am 6. Februar in Lissabon statt. Anschließend geht die Fahrt weiter über Cádiz zu den kanarischen Inseln. Dort finden daraufhin mehrere siebentägige Willkommensfahrten statt.

cshow Neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher – historisches Treffen?Laut Angaben von TUI Cruises werden diese in Kürze buchbar sein. Die beliebten Vorfreudefahrten vor der Taufe wird es diesmal also wohl nicht geben.

Meyer Turku will bereits im Dezember dieses Jahres mit den Probefahrten der neuen MEIN SCHIFF 2 beginnen. Sie ist schon der sechste Neubau für TUI Cruises und ein cshow Neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher – historisches Treffen?cshow Neue MEIN SCHIFF 2 kommt früher – historisches Treffen?Schwesterschiff der in diesem Jahr in Dienst gestellten MEIN SCHIFF 1. Bei einer Besatzungszahl von etwa 1.000 wird sie Platz für ca. 2.900 Passagiere bieten. Die Bruttoraumzahl wird bei 111.500 liegen, das Schiff wird 317,50 Meter lang.

Treffen in Lissabon

Übrigens ist auch die alte MEIN SCHIFF 2 zum Zeitpunkt der Jungfernfahrt des Neubaus noch für TUI Cruises in Fahrt. Die letzte Reise unter der TUI-Flagge führt vom 3. Februar bis 13. Februar 2019 von und nach Mallorca. Dabei soll genau am 6. Februar Lissabon angelaufen werden. Dies dürfte kein Zufall sein. Vermutlich wird es hier ein einmaliges Treffen des neuen und alten Schiffs mit selbem Namen geben.

 

Neu-Bestellungen von Princess Cruises bei Fincantieri

Erneut haben Princess Cruises bei Fincantieri geordert

Erneut ordern die zum Carnival-Konzern gehörenden Princess Cruises bei Fincantieri

Zwei weitere Kreuzfahrtschiffe wollen Princess Cruises bei Fincantieri bauen lassen. Dies haben Princess und Fincantieri am 23. Juli 2018 vereinbart. Die neuen Schiffe sollen einen Dual Fuel-Antrieb bekommen. Das heißt: Die Schiffe können optional mit LNG (Flüssig-Erdas) oder herkömmlichem Marine Gas Oil betrieben werden. Den Schritt, komplett auf LNG umzustellen, wie andere Gesellschaften es vormachen, möchte man bei Princess Cruises offensichtlich noch nicht wagen.

Jedenfalls möchten Princess Cruises eigenen Angaben zu Folge das Urlaubs-Erlebnis an Bord noch weiter verbessern. Mit einer Vermessen von jeweils etwa 175.000 gross tons und einer Passagierkapazität von jeweils 4.300 werden die neuen Schiffe die größten in q?_encoding=UTF8&ASIN=0615559131&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neu-Bestellungen von Princess Cruises bei Fincantieriq?_encoding=UTF8&ASIN=0615559131&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neu-Bestellungen von Princess Cruises bei Fincantierider Flotte von Princess.

Gebaut werden sollen die Schiffe für Princess Cruises bei Fincantieri am Standortq?_encoding=UTF8&ASIN=0615559131&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neu-Bestellungen von Princess Cruises bei Fincantieri Monfalcone. Ablieferung ist für Ende 2023 sowie Frühjahr 2025 vorgesehen.

q?_encoding=UTF8&ASIN=0615559131&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neu-Bestellungen von Princess Cruises bei FincantieriAbgesehen von diesen Neu-Bestellungen hat Princess derzeit noch drei weitere Schiffe bei Fincantieri on Order, nämlich drei Schiffe der Royal Class. Von diesen befindet sich die SKY PRINCESS derzeit in Bau und soll laut Plan im Oktober 2019 abgeliefert werden. Die beiden weiteren Schiffe dieser Klasse sollen 2020 und 2022 folgen.

Mit den beiden nun dazu gekommenen Neubestellungen hat der Carnival-Konzern bereits 11 LNG-Antrieb-basierte Schiffe geordert.

 

Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRA

SUPERSTAR LIBRA

SUPERSTAR LIBRA kommt nach Wismar

Die SUPERSTAR LIBRA ist ein Kreuzfahrtschiff der in Hong Kong ansässigen Star Cruises. Sie wurde 1988 bei OY Wärtsilä in Turku, Finnland, für Kloster Cruises gebaut. Der erste Name des Schiffs war SEAWARD. Kloster Cruises war die Vorgänger-Gesellschaft von Norwegian Cruise Lines. Mit Überführung in die NCL-Flotte erfolgte 1997 die Umbenennung des Schiffs in NORWEGIAN SEA. Nachdem im Jahr 2000 Star Cruises die Norwegian Cruise Lines gekauft hatten, erfolgte 2005 die Überführung in die Star Cruises-Flotte. Damit einher ging die Umbenennung in SUPERSTAR LIBRA. Das Schiff wurde seitdem für Kreuzfahrten im asiatischen Markt und in ostasiatischen Gewässern eingesetzt.

Das unter IMO 8612134 registrierte Schiff ist 216,17 Meter lang, 29 Meter breit und weist einen maximalen Tiefgang von 7 Metern auf. Dabei ist es mit einer Bruttoraumzahl von 42.276 vermessen. SUPERSTAR LIBRA bietet somit Platz für etwa 1.500 Passagiere.

Verwendung als Wohnschiff

Nun kommt das 30 Jahre alte Schiff zurück in europäische Gewässer – genauer gesagt nach Wismar. Dort nämlich lässt die Muttergesellschaft der Star Cruises, die Genting Group, zwei neue Kreuzfahrtschiffe bauen. Die Schiffe der Global Class werden bei den MV Werften gebaut. Mit jeweils etwa 201.000 Gross Tons und Platz für jeweils etwa 5.000 Passagiere werden dies die größten bisher in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe. Dabei soll nach Angaben der Reederei die Passagierkapazität sogar jeweils auf bis zu 9.500 erhöht werden können.

q?_encoding=UTF8&ASIN=3356006606&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRAq?_encoding=UTF8&ASIN=3356006606&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21&language=de_DE Neue Verwendung für SUPERSTAR LIBRADa für diese Neubauten an den Werft-Standorten der MV-Werften, speziell aber in Wismar, die Zahl der Beschäftigten rapide ansteigt, wird kurzfristig entsprechender Wohnraum benötigt. Man spricht von etwa 1.500 eigenen Werft-Mitarbeitern plus noch einmal die gleiche Zahl an externen Mitarbeitern, u.a. Mitarbeiter von Zuliefer-Firmen. Um diesen zusätzlichen, aber nicht dauerhaften Bedarf abzudecken, wird die SUPERSTAR LIBRA als Wohnschiff nach Wismar verlegt.

Genting hatte zuletzt Schiffe bei der Meyer-Werft in Papenburg bestellt, die als GENTING DREAM und WORLD DREAM in Fahrt kamen.

Die SUPERSTAR LIBRA befindet sich derzeit im Mittelmeer.

Titel-Foto:

Urheber: cprogrammer

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

 

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70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIA

Astoria ex VÖLKERFREUNDSCHAFT

Vor 70 Jahren wurde die STOCKHOLM und spätere VÖLKERFREUNDSCHAFT in Dienst gestellt.

Es ist eines der ältesten Passagierschiffe der Welt und der älteste Transatlantik-Liner, der noch auf See ist. Über viele Jahre bekannt unter dem Namen VÖLKERFREUNDSCHAFT, fährt es derzeit als ASTORIA für die britischen CMV (Cruise & Maritime Voyages). 1948 wurde das Schiff unter dem Namen STOCKHOLM in Dienst gestellt. Es wurde bei den Götaverken in Göteborg für die Svenska Amerika Linjen gebaut. Die Jungfernfahrt führte von Göteborg nach New York. Auch in der Folge wurde die STOCKHOLM im Transatlantik-Dienst eingesetzt.

Kollision mit der ANDREA DORIA

Traurige Berühmtheit erlangte das Schiff im Jahre 1956.  Nachdem die STOCKHOLM amq?_encoding=UTF8&ASIN=B0007H62YE&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIAq?_encoding=UTF8&ASIN=B0007H62YE&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIA 25. Juli 1956 aus New York ausgelaufen war, kollidierte sie mit dem italienischen Passagierschiff ANDREA DORIA. Die STOCKHOLM traf die ANDREA DORIA mittschiffs auf der Steuerbord-Seite, so dass der italienische Liner nach 11 Stunden sank. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen von der ANDREA DORIA sowie 5 Menschen von der STOCKHOLM ums Leben.

Während die deutlich größere ANDREA DORIA gesunken war, konnte die schwer beschädigte STOCKHOLM nach Rückkehr nach New York repariert werden. Ab November 1956 war sie wieder seetüchtig. Noch bis 1960 fuhr die STOCKHOLM für die Svenska Amerika Linjen.

DDR-Urlauberschiff

Nach Verkauf an die DDR wurde die STOCKHOLM in VÖLKERFREUNDSCHAFT umbenannt und zum Urlauberschiff für den FDGB umgebaut. Bis zu 568 Passagiere konnten darauf q?_encoding=UTF8&ASIN=B0007H62YE&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIAq?_encoding=UTF8&ASIN=B0007H62YE&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 70 Jahre STOCKHOLM / VÖLKERFREUNDSCHAFT / ASTORIAbefördert werden. Im Jahr 1985 trennte sich die DDR von der VÖLKERFREUNDSCHAFT. Sie wurde an eine Gesellschaft namens Neptunus Rex Enterprises verkauft und zunächst in Holmestrand im Oslofjord aufgelegt. Ab 1986 diente sie dann unter dem Namen FRIDTJOF NANSEN als Unterkunft für Flüchtlinge.

Weiter in Fahrt als Kreuzfahrtschiff

Im Jahr 1989 kaufte die italienische Star Lauro mit Sitz in Neapel das Schiff und ließ es in Genua komplett umbauen, um daraus ein modernes Kreuzfahrtschiff zu machen. Dabei blieb im Wesentlichen der Rumpf erhalten. Auf Aufbauten wurden jedoch weitgehend verändert, so dass die ursprüngliche Schiffsform verloren ging. Das Kreuzfahrtschiff ging dann zunächst unter dem Namen ITALIA I und dann als ITALIA PRIMA in den Dienst und fuhr in Charter für verschiedene Gesellschaften. Unter dem Namen VALTUR PRIMA wurden ab 1999 Rundreisen ab Kuba angeboten.

2002 erfolgte ein Ankauf durch Festival Crociere und Umbenennung in CARIBE. Nach Aufliegezeiten in Havanna und Lissabon übernahmen schließlich die in Lissabon ansässigen NINA SpA das Schiff, bevor es unter dem Namen ATHENA für Classic International Cruises wieder in Fahrt kam. Im Jahr 2009 nahm auch Phoenix Seereisen das Schiff kurzzeitig Charter, weil kurzfristig ein Ersatz-Schiff benötigt wurde.

Die portugiesische Gesellschaft Portuscale Cruises wurde dann der nächste Eigner des Schiffs. Neuer Name war fortan AZORES. Seit 2015 fährt das Schiff nun in Charter für CMV Cruise & Maritime Voyages, die es unter dem Namen ASTORIA betreiben. Inzwischen bietet die französische Gesellschaft Rivages du Monde Reisen auf der ASTORIA an. Damit ist die Karriere dieses 70 Jahre alten Liners, der unter IMO 5383304 registriert ist, noch nicht beendet.

TUI Cruises ordern bei Fincantieri

TUI Cruises ordern bei Fincantieri

Überraschung: TUI Cruises ordern bei Fincantieri zwei LNG-Schiffe

Das Joint Venture zwischen TUI und Royal Caribbean befindet sich auch weiterhin auf Wachstumskurs: TUI Cruises ordern bei Fincantieri zwei neue Schiffe. Die beiden Schiffe sollen in Monfalcone gebaut werden, wobei die Indienststellung für 2024 und 2026 geplant ist. Beide Schiffe sollen jeweils mit einer Bruttoraumzahl von etwa 161.000 vermessen sein, also noch einmal deutlich größer als das derzeitige Flaggschiff der Flotte. Dabei legt man Wert auf ein großzügiges Passagier-Raum-Verhältnis. Weitere Details zu den Schiffen werden jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.


cshow TUI Cruises ordern bei Fincantieri


TUI-Flotte wächst weiter

Laut Angaben von TUI Cruises wird die MEIN SCHIFF-Flotte mit den neuen Bestellungen bis 2026 auf neun Schiffe wachsen. Die cshow TUI Cruises ordern bei Fincantiericshow TUI Cruises ordern bei FincantieriKreuzfahrtgesellschaft hatte erst Anfang 2018 einen  siebten Neubau bei Meyer Turku in Auftrag gegeben. Cruisedeck.de berichtete. Mit den nun in Auftrag gegebenen MEIN SCHIFF 8 und MEIN SCHIFF 9 gehen die Ordern erstmals nicht an Meyer Turku (zuvor STX Turku).

LE LAPEROUSE getauft

LE LAPEROUSE geatuft - Unterwasser-Lounge Blue Eye

Französische Kreuzfahrt-Yacht LE LAPEROUSE getauft

Schon der Tauf-Ort war außergewöhnlich: Hafnarfjörður, eine kleine Hafenstadt an der Südwest-Küste Islands. Und der Ort passt zum Täufling: LE LAPEROUSE ist ein außergewöhnliches Expeditionskreuzfahrtschiff mit Yacht-Charakter. Es fährt für die französische Gesellschaft Ponant und ist das erste einer Reihe von sechs Schiffen. Diese werden bis 2020 von der norwegischen VARD-Werft gebaut. Madame Maryvonne Pinault, Ehefrau des französischen Unternehmers und Kunstsammlers François Pinault, hat am 10. Juli LE LAPEROUSE getauft. Mit dabei waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und der internationalen Medienwelt.

Das Blue Eye

Besonderheit auf dem neuen Schiff ist die weltweit erste multisensorische Unterwasser-Lounge, genannt Blue Eye.  Durch zwei große Bullaugen in Form von Walaugen können dieLE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauft Kreuzfahrtgäste die Unterwasserwelt erkunden. Die zur Taufe geladenen Gäste konnten sich ein eigenes Bild vom Blue Eye machen. Dabei haben sie die ehemalige französische Meisterin im Apnoetauchen, Aurore Asso, beobachtet, die eigens dazu nach Island gereist war. Die Blue Eye-Lounge ist weiterhin ausgestattet mit integrierten Digitalbildschirmen, die Live-Aufnahmen von drei Unterwasserkameras zeigen. Diskrete Unterwasserscheinwerfer ermöglichen die Beobachtung der Meeresgründe, ohne dabei die Meeresbiosphäre zu stören. Über sogenannte Hydrophone werden darüber hinaus die Geräusche der Meerestiefen in die Lounge übertragen. Mit „Body Listening“-Sofas möchte man die Symphonie der Meerestiefen sogar durch Körperresonanz spürbar machen.LE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauftLE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauft

Platz für Erlebnisse

Alle sechs Schiffe der Explorers-Serie, die für Ponant gebaut wird, werden die Blue Eye Lounge erhalten. Weitere Highlights an Bord sind der Infinity Pool sowie eine variable Marina, die als Sonnendeck, Anlege-Steg oder Wassersport-Plattform dient. Auch 10 Zodiac-Schlauchboote gehören zur Ausrüstung des Expeditionskreuzfahrtschiffs. Damit wird den Kreuzfahrern ermöglicht, hautnah Landschaft und Natur der Destinationen zu entdecken.

184 Passagiere in 92 Kabinen finden übrigens auf LE LAPEROUSE Platz. Dazu stehen sechs Passagierdecks zur Verfügung. Verköstigt werden die Passagiere in zwei Restaurants.

Der Blick nach vornLE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauftLE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauft

Kaum wurde LE LAPEROUSE getauft, schon schaut man voraus und freut sich aufs nächste LE-LAPEROUSE-PONANT-Taufmoment-Le-Lapérouse-@-Studio-Ponant-L.-Patricot-300x200 LE LAPEROUSE getauftSchiff. Schon im Herbst 2018 soll das zweite Schiff der Reihe, LE CHAMPLAIN, folgen. 2019 geht es weiter mit LE BOUGAINVILLE und LE DUMONT D’URVILLE. Im Jahr darauf dürfen wir uns auf die letzten beiden Schiffe der Serie, LE BELLOT und LE SURVILLE, freuen. Wer erstaunt ist über die ungewöhnliche Namensgebung, findet hier Hintergrund-Informationen.

Noch ein paar Daten zum Schiff LE LAPEROUSE

 

Bauwerft: VARD-Werft, Norwegen
Indienststellung: Juni 2018
Länge > Breite > Tiefgang: 131 m > 18 m > 4,6 m
Geschwindigkeit: Max. 15 kn
Flagge: Frankreich
Eisklasse: 1 C
Zodiac-Flotte: 10
Anzahl Passagierdecks: 6
Besatzungsstärke: ca. 110
Passagiere: 184 (auf Zwei-Bett-Basis)
Kabinen:

IMO

92

9814026

 

Alle Bilder in diesem Beitrag: Copyright Ponant

NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean

NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean International

Bildergalerien von der NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean International

Die NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean International ist das vierte von fünf Schiffen der Voyager-Klasse. Sie wurde von 2000 bis 2002 bei Kværner Masa Yards in Turku gebaut und zählt nach wie vor zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt. 2014 wurde das Schiff umfassend renoviert.

Wir haben uns an Bord umgesehen und viele Bilder mitgebracht. Seht Euch in unseren Galerien an, was die NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean alles zu bieten hat! Dazu gehört beispielsweise er spektakuläre Flowrider, eine Eiskunstlaufbahn im Studio B oder die Royal Promenade, eine Mall mit Restaurants, Bars und Shops mitten im Schiff. Ein beeindruckendes Atrium schließt sich übrigens an die Royal Promenade an. ir?t=cruisedeck-21&l=li3&o=3&a=3782210034 NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbeanir?t=cruisedeck-21&l=li3&o=3&a=3782210034 NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbeanir?t=cruisedeck-21&l=li3&o=3&a=3782210034 NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal CaribbeanSelbstverständlich zeigen wir auch Bilder von der Pool-Landschaft, aber auch von den Restaurants an Bord. Hervorzuheben sei hier der Sapphire Dining Room, ein prunkvoller Speisesaal, der sich über drei Decks erstreckt.

Nicht zuletzt zeigen wir auch Bilder von einer geräumigen Suite. Auch ein paar Eindrücke von der Brücke sollen nicht fehlen. Einen Ort, an dem so richtiges Titanic-Feeling aufkommen kann, gibt es übrigens auch. Lasst Euch überraschen!

Viel Spaß beim Stöbern durch unsere Bildergalerien von Bord der NAVIGATOR OF THE SEAS!

ir?t=cruisedeck-21&l=li3&o=3&a=3782210034 NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbeanir?t=cruisedeck-21&l=li3&o=3&a=3782210034 NAVIGATOR OF THE SEAS von Royal Caribbean 

 

AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix

Amera

Aus PRINSENDAM wird AMERA – aber erst Mitte 2019

Phoenix Seereisen haben die PRINSENDAM von Holland America Line gekauft, wie cruisedeck.de am 03. Juli berichtete. Der Bonner Kreuzfahrt-Veranstalter hat nun den Namen des Flottenzugangs bekannt gegeben. Das Schiff wird in AMERA umbenannt. Allerdings verbleibt das Schiff, das 1988 als ROYAL VIKING SUN für Royal Viking Lines gebaut worden war, zunächst noch etwa ein Jahr bei Holland America Lines. Am 1. Juli 2019 soll die Übergabe an Phoenix erfolgen. Anschließend – so die Planungen – wird das Schiff einen Werftaufenthalt absolvieren, um dann im August 2019 erstmals für Phoenix in See zu stechen.

ALBATROS und AMERA aus der ehemaligen Royal Viking-Flotte

q?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenixq?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix
Von fünf Schiffen der ehemaligen Royal Viking Line werden dann zwei in der Phoenix-Flotteq?_encoding=UTF8&ASIN=B019TM5PQS&Format=_SL250_&ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=cruisedeck-21 AMERA – Das wird der Name des fünften Schiffs bei Phoenix sein: Neben der AMERA ex ROYAL VIKING SUN fährt bekanntlich auch die ehemalige ROYAL VIKING SEA unter dem Phoenix-Emblem, nämlich als ALBATROS.

Von der Größe und den eher klassischen Schiffslinien her passt der Neu-Zugang gut in die Flotte der Phoenix Seereisen.

Titelbild: Copyright Phoenix Seereisen

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