AIDAstella – Kanaren + Madeira 2018

Wieso eigentlich eine Kanaren-Kreuzfahrt mit AIDA?

Ursprünglich hatten wir für Ende November eine Kurz-Kreuzfahrt mit der ganz neuen AIDAnova gebucht, eine sogenannte Vorpremierenfahrt von Hamburg nach Oslo. Daraus wurde dann jedoch nichts, weil sich die Fertigstellung des neuen Flaggschiffs der AIDA-Flotte um mehrere Wochen verzögerte. Die Enttäuschung darüber war zunächst groß, zumal es schon das zweite Mal in diesem Jahr war, dass uns das passierte: Im Juni 2018 war unsere gebuchte Kreuzfahrt mit MSC SEAVIEW aus dem gleichen Grund ausgefallen.

Mit dem Storno der Vorpremierenfahrt der AIDAnova kamen wir in den Genuss eines Gutscheins über 50% auf den Kreuzfahrtpreis für eine neu-gebuchte Cruise bei AIDA. Man musste sich allerdings relativ schnell entscheiden. Der Zufall wollte es, dass wir im November 2018 Zeit hatten. Und so konnten wir eine Kanaren-Kreuzfahrt auf der AIDAstella zu einem unglaublich günstigen Preis buchen! Um es vorweg zu nehmen: Wir haben es nicht bereut!

Wir entschieden uns für eine Panorama-Balkonkabine im Vario-Tarif. Die Kabinen dieser Kategorie befinden sich auf Deck 12 im vorderen Bereich, da war es im Grunde vollkommen egal, welche Kabine wir dort bekamen. Auf der AIDAmar hatten wir bereits einmal eine Panorama-Balkonkabine gehabt, und sie hatte uns gut gefallen.

Blieb nur noch die Enttäuschung darüber, nicht wie ursprünglich geplant auf einem ganz neuen Schiff zu fahren. Aber dazu später mehr!

Vor der Kreuzfahrt – unser Vor-Programm

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Bevor wir zu unserer AIDA-Kreuzfahrt gestartet sind, haben wir ein paar Tage Hotel-Aufenthalt auf Gran Canaria vorgehängt. Diese haben wir in Puerto de Mogán im Südwesten der Insel verbracht. Diesen Urlaubsort können wir empfehlen. Es gibt einen schönen Strand, nette Lokale und gute Einkaufsmöglichkeiten. Insbesondere das Viertel am Yachthafen bietet eine große Auswahl an Restaurants und Cafés.

Auto-Ausflüge auf Gran Canaria

Per Mietwagen haben wir einige Ausflüge unternommen. Für Autoausflüge können wir folgende Empfehlungen geben:

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Die Küstenstraße GC-500 zwischen Puerto de Mogán und Maspalomas (Achtung im Dezember 2018 war das Teilstück zwischen Puerto de Mogán und Taurito wegen Steinschlag gesperrt, man muss über die Autobahn GC-1 ausweichen.) Die GC-500 führt durch die Ferienorte an der Küste.

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Eine schöne Route für einen halben Tag ist die GC-60 durchs Fataga-Tal hinauf nach San Bartolomé de Tirajana. Es bieten sich schöne Ausblicke auf die Gebirgslandschaft. Für eine Einkehr bietet sich beispielsweise das Hotel Rural Las Tirajanas an. Dort kann man während des Speisens ebenfalls eine fantastische Aussicht genießen. Rückkehr zur Küste über die GC-65.

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Wir empfehlen einen Stopp bei Los Azulejos! Ein Obst-Stand direkt an der Straße mit tollen Früchten von der Insel! Auch tolle Smoothies werden angeboten! Dazu schöne Ausblicke! Parken am Straßenrand relativ problemlos. Über die GC-200 gelangt man weiter nach San Nicolas und dahinter in den Parque Natural Tamadaba. Aufgrund abgerutschter Fahrbahnen ist die GC-200 dort nicht durchgängig befahrbar, ein Abstecher zum Mirador del Balcón ist aber möglich. Die GC-200 wird über die neue GC-2 umfahren und führt durch den Túnel de la Aldea de San Nicolas, den längsten Tunnel der kanarischen Inseln. Dahinter geht es weiter auf der GC-200 an der Küste entlang. Die Straße führt an den steilen Berghängen entlang, ist schmal und bietet fantastische Aussichten. Genießen kann diese aber nur der Beifahrer. Halte-Möglichkeiten gibt es bis Agaete leider keine.

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Ebenso lohnt sich eine Tour durch den Westteil von Gran Canaria. Auf der GC-200 geht es durch das Tal Barranco de Mogán, wobei man durch einige hübsche Dörfer fährt. Weiter auf der GC-200 bleiben. Die Straße schlängelt sich fortan an den Berghängen entlang, und es bieten sich immer wieder tolle Ausblicke.

Sonntag, 2. Dezember 2018 – Einschiffung in Las Palmas de Gran Canaria

Anfahrt nach Las Palmas

Den Vormittag dieses sonnigen Adventssonntags konnten wir noch am Hotel-Pool genießen, eh wir uns auf den Weg nach Las Palmas de Gran Canaria gemacht haben.

Da wir individuell angereist sind, hatten wir am Cruise Terminal im Puerto de la Luz keine Wartezeit beim Check-In, was wirklich angenehm war. So waren wir dann schon am frühen Nachmittag an Bord der AIDAstella.

Die AIDAstella

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Die AIDAstella ist übrigens das neueste und letzte Schiff der Sphinx-Klasse. Sie wurde 2013 gebaut, ist 253, 26 Meter lang und mit einer Bruttoraumzahl von 71.304 vermessen. Das Schiff hat Platz für 2.700 Passagiere auf 12 Passagierdecks. Die Besatzungszahl liegt bei 620. Laut AIDA ist die AIDAstella 2018 wohl das beliebteste Schiff der Flotte gewesen. Um es vorweg zu nehmen: Wir können zumindest bestätigen, dass wir uns an Bord wohl gefühlt haben und der Service stimmte! Das Service-Personal hat sich stets Mühe gegeben, in den Buffet-Restaurants haben wir fast immer einen schönen Tisch gefunden, an dem wir auch zu zweit sitzen konnten, sogar auch draußen auf den Restaurant-Terrassen.

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Wir hatten 2014 einmal eine Reise auf der AIDAmar unternommen. Die AIDAstella unterschied sich von der AIDAmar in einigen Bereichen. So gibt es auf der AIDAstella beispielsweise ein kleines Starbucks Café und eine Langnese-Eisbar.

Gerade als wir an Bord gekommen waren, waren alle Buffet-Restaurants gerade geschlossen. Daher haben wir getan, was wir sonst nie gemacht haben: Wir haben uns ins Brauhaus gesetzt und Currywurst mit Pommes frites gegessen. Wir waren positiv überrascht, denn es hat uns gut geschmeckt.

Unsere Kabine

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Inzwischen war unsere Kabine auch schon fertig war, also auf in unser kleines Domizil an Bord! Unsere Kabine befand sich auf Deck 12: Kabine 12114, eine Panorama-Balkonkabine auf der Steuerbord-Seite recht weit vorn im Schiff – genau wie auch auf unserer ersten AIDA-Kreuzfahrt. Wir hatten die Kabine im Vario-Tarif gebucht – in der Kategorie konnte man eigentlich keine schlecht gelegene Kabine bekommen.

Las Palmas

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Da wir erst am späten Abend ausliefen, war noch Zeit für einen Spaziergang durch Las Palmas und zur Playa da las Canteras, einem langen Stadtstrand. Auch ins Shopping Center gleich beim Kreuzfahrt-Terminal, dem Centro Comercial Le Muelle, kann man gern gehen. Von einer der oberen Ebenen des Shopping Centers kann man nämlich gute Fotos vom Schiff machen. Auch die MEIN SCHIFF 1 lag übrigens an der Pier im Kreuzfahrthafen.

Zurück an Bord ging es zunächst ans Koffer Auspacken. Da wir insgesamt drei Wochen unterwegs waren, davon eine auf der AIDAstella, hatten wir drei Koffer dabei. Dafür war der Stauraum in der Kabine allerdings schon knapp bemessen.

East Restaurant

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Gegen 18:30 Uhr sind wir zum Abendessen ins East Restaurant gegangen. Wir waren positiv überrascht. Draußen fanden sich genügend freie Tische, und so haben wir schön am Heck gesessen mit Blick auf Las Palmas am Abend.

Das Essen war gut, auch die Desserts, und sogar das Eis war erstaunlich gut. Auch eine große Auswahl an Früchten stand zur Verfügung. Wir waren erst einmal ganz zufrieden.

Seenotrettungsübung

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Um 21:00 Uhr begann die Seenotrettungsübung. Die Musterstationen sind alle auf dem Promenadendeck unter den Booten. Rettungswesten sind mitzubringen, und das Anlegen der Westen wird geübt.

Auslaufen und Pool-Party

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Das Auslaufen wurde von 22:00 Uhr auf etwa 23:00 Uhr verschoben, weil sich ein Flieger mit Anreisenden verspätet hatte. Die Pool-Party begann dann schon vor dem Auslaufen. Nach dem Auslaufen wurde – wie üblich – eine tolle Lasershow auf dem Pooldeck geboten. Unsere zwölfte Kreuzfahrt und unsere zweite mit AIDA Cruises hatte begonnen.

Montag, 3. Dezember 2018 – erster Seetag

Fahrt Richtung Norden – Frühstück im East

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In der Nacht hatte das Schiff ziemlich gestampft, und so ging es den Tag über auch weiter. Es waren die Ausläufer hoher Wellen vom Atlantik kommend, die etwas Seegang verursachten. Vor uns lag der erste Seetag unserer Reise.

Während wir über den Atlantik fuhren, sind wir gegen 8:00 Uhr aufgestanden und eine halbe Stunde später ins East Restaurant gegangen. Beim Frühstück haben wir gleich wieder draußen gesessen, denn es war ein sonniger Morgen auf See.

Spa und Relaxing

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Den Vormittag haben wir im Spa-Bereich sowie auf unserem Kabinen-Balkon verbracht. In der Hängematte konnte man die Seele baumeln lassen. Bei einem Rundgang über die AIDAstella haben wir das Schiff erkundet.

Dabei haben wir im Café Mare einen Iced Coffee und Iced Americano genossen und in der AIDA Lounge vorn auf Deck 10 verweilt.

Unsere Wahl zum Mittagessen fiel wieder aufs East Restaurant, wobei es diesmal auf der Außenterrasse leider voll war.

Kunstauktion

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An der Langnese-Eisbar beim Theatrium konnten wir nicht widerstehen: Das Softeis ist lecker und groß! Im Theatrium haben wir bei einer Kunstauktion zugesehen. Die Auktionatorin hat die Versteigerung übrigens sehr gut und interessant gemacht. Die Bilder und Motive wurden gut erklärt, dazu gab es interessante Informationen zu den Künstlern. Es war eine gelungene Veranstaltung.

Schnapsi-Taxi

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Zum Abendessen haben wir heute das Belladonna ausprobiert und haben auch wieder draußen gesessen. Großer Beliebtheit bei den Passagieren erfreut sich dort übrigens das Schnapsi-Taxi. Zwei Kellner kommen mit einem Wagen von Tisch zu Tisch und bieten Spirituosen an. Wir selbst bevorzugten wieder einen leckeren Nachtisch mit frisch geschnittenem Obst.

Kapitän Pedro Ziegler in der Talkshow

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Im Theatrium gab es heute eine Fragestunde mit Kapitän Pedro Ziegler in Form einer Talkshow. Wir fanden es interessant und haben gern zugehört. Der Captain hat Wissenswertes zum Schiff und zu seiner Laufbahn erzählt. Das Ganze war aber keinesfalls trocken, sondern spannend und humorvoll.

Dienstag, 4. Dezember 2018 – Madeira

Außergewöhnliche Begrüßung

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Bereits um 6:00 Uhr morgens, als es noch dunkel war, war Madeira in Sicht. Beim Einlaufen in den Hafen von Funchal stand ein Mann an der Pier und begrüßte unser Schiff und die Passagiere mit lauten Rufen „Guten Morgen“, „Willkommen im Paradies“ und „Moin moin“. Es handelte sich um Inacio Freitas, einem AIDA-Fan von der Insel. Eine sehr nette Geste von ihm, die das Einlaufen damit zu etwas Außergewöhnlichem macht!

Um 7:30 Uhr begann das Anlegemanöver in Funchal. 290 Seemeilen (537 Kilometer) waren wir auf der ersten Etappe seit Las Palmas de Gran Canaria gefahren.

Inselrundfahrt per Mietwagen

Nach dem Frühstück im East Restaurant sind wir beide gleich von Bord gegangen, um individuell einen Landausflug per Mietwagen zu unternehmen. Wir sind keine Fans von organisierten Landausflügen, nehmen aber hin und wieder auch an solchen teil.

Ab 9:00 Uhr hatten wir unseren Mietwagen für Madeira gebucht, und der wurde uns auch zum Hafen gebracht. „Meet and Greet“ nennt sich dieses Arrangement bei den Autovermietern. Die Übernahme war unkompliziert. Wir bekamen einen Renault Clio.

Da wir die Stadt Funchal bereits von unserer Kreuzfahrt mit der MSC ARMONIA her kannten, wollten wir eine Insel-Rundfahrt machen. Zeitdruck hatten wir eigentlich nicht, denn wir blieben mit der AIDAstella über Nacht in Funchal. Bei Fahrzeug-Rückgabe nach 18:30 Uhr hätten wir allerdings eine Extra-Gebühr zahlen müsssen. Die Orientierung mit dem Auto rund um Funchal fällt nicht ganz leicht. Auch die Navi-Unterstützung half uns zunächst wenig. Wir haben die Christus-Statue etwas außerhalb von Funchal gesucht, aber leider nicht gefunden. Sobald man auf der Autobahn VR 1, findet man sich aber gut zurecht. Wir sind fortan nach Straßenkarte gefahren, die Ausschilderung auf der Insel ist in Ordnung.

Die Küstenautobahn

Die VR 1 (Via Rápida 1) ist eine Küstenautobahn, der wir in den Osten Madeiras gefolgt sind. Schöne Blicke hat man auch von der Autobahn aus, wenn man nicht gerade durch einen der zahlreichen Tunnel fährt. Die Straßen-Infrastruktur auf Madeira ist in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert worden, und dazu gehören auch viele Tunnel. Übrigens: Interessantes Verkehrsschild entlang der VR1: bei Sonnenschein sind 10 km/h mehr erlaubt als ausgeschildert. Das haben wir zuvor auch noch nirgends gesehen.

Ponta de São Lourenço

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Nachdem man eine Tunnel-Kombination von zusammen etwa 3,5 Kilometern passiert hat, gelangt man über die ER 109 (Estrada Regional 109) zur Ponta de São Lourenço, wo man an der letzten Straßenkehre oder kurz davor gut parken kann. Ein Stopp dort lohnt auf jeden Fall. Wer mag, kann sich von dort aus weiter auf eine Wanderung Richtung Kap an der Ostspitze von Madeira begeben. Schöne Wanderwege beginnen dort, und die Landschaft ist auch nicht ohne!

Miradouro Beira da Quinta

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Wir wollten dann weiter Richtung Santana an der Nordküste Madeiras. Über die Neubaustrecke ER 101 / VE geht das recht zügig. Santana steht für kleine, rote, traditionelle Häuschen. Wir haben sie leider nicht entdeckt.

Wenn man der Küstenstraße ER 101 weiter folgt, kommt man irgendwann, kurz vor Arco de São Jorge, am Café / Restaurant Cabanas vorbei. Dort kann man gern bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen einen Stopp machen. Es werden auch regionale Spezialitäten verkauft. Gleich 100 Meter weiter in der nächsten Kurve lohnt sich auf jeden Fall ein Halt am Miradouro Beira da Quinta. Man hat schöne Blicke die steile Küste hinunter und kann an einem Früchtestand tollen Früchte kaufen, zum Beispiel Bananen und Passionsfrüchte.

Abenteuerliche Tunnel-Passage

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Die Fahrt an der Nordküste führt durch grüne Natur und hat uns fast schon an die Tropen erinnert.

Im Verlauf unserer Weiterfahrt mussten wir den Túnel Eng. Duarte Pacheco passieren, der als Baustelle eingerichtet war. Er konnte nur einspurig durchfahren werden, man musste sich also zunächst vergewissern, dass gerade kein Gegenverkehr im Tunnel war. Die Fahrbahn war nur eine unbefestigte Piste mit Matschböden und Schlaglöchern, so dass es eine abenteuerliche Durchfahrt wurde!

São Vicente

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An der Route Richtung São Vicente finden sich vereinzelt kleine Lokale, die auch die Insel-Spezialität, einen Fleisch-Spieß, anbieten. Heutzutage lässt sich die Zufriedenheit der Gäste mit wenigen Klicks auf dem Handy nachsehen – daher sind wir erst einmal weitergefahren.

Einen Mittagsstopp haben wir dann in São Vicente gemacht. Die Ortschaft liegt direkt an der Küste, es finden sich dort mehrere Lokale und ein paar Läden. Wir haben uns in ein Restaurant direkt am Meer gesetzt und dort sehr nett draußen mit Blick auf die Küste gegessen. Wir hatten Thunfischsteak, den für Madeira typischen Fleischspieß, dazu Pommes frites und Mais-Polenta.

In einem Geschäft gegenüber haben wir uns übrigens Wollsocken von Madeira als Mitbringsel gekauft.

Porto Moniz

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Wir sind dann noch weiter an der Nordküste von Madeira weitergefahren bis in den äußersten Nordosten nach Porto Moniz. Von der Küste sieht man auf dieser Route nicht allzu viel, denn man fährt durch diverse Tunnel. Welch halsbrecherische Straßen an der Küste entlang führten, als es die Tunnel noch nicht gab, ist an manchen Stellen noch zu sehen.

In Porto Moniz beindruckt die Brandung, die sich in den Felsformationen aus Lavagestein an der Küste bricht. Eine Attraktion in Porto Moniz sind die Naturschwimmbecken aus Lavagestein. Für kleines Geld kommt man in das öffentliche Freibad, und man kann dann durch die von Lava geformten Becken schwimmen – ein echtes Erlebnis!

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Von der Nord- zur Südküste

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Es war dann schon etwa 16:00 Uhr, als wir weitergefahren sind. Wir haben uns dann schon wieder in Richtung Funchal aufgemacht. Von São Vicente an der Nordküste gibt es eine Verbindungsstrecke zur Südküste. Der 3,1 Kilometer lange Tunnel und die gut ausgebaute Straße macht die Fahrt von Nord nach Süd fast zu einem Katzensprung.

Da wir noch etwas Zeit hatten, haben wir an der Südküste noch den kleinen Ort Ponta do Sol angesteuert. An der sogenannten Strandpromenade kann man zumindest einen Kaffee oder ein Getränk genießen.

Weihnachtszeit in Funchal

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Über die kurvenreiche Küsten-Autobahn VR 1 sind wir schließlich nach Funchal zurückgekehrt.

Nach Rückgabe des Mietwagens sind wir an Bord der AIDAstella zurückgekehrt und haben im Bella Donna zu Abend gegessen.

Wir blieben ja über Nacht in Funchal, und da bot sich noch ein abendlicher Stadtbummel an. Es war Adventszeit, und das ganze Zentrum war weihnachtlich geschmückt und beleuchtet. Man kann die Avenida do Mar entlanggehen und dann weiter in die Altstadt. Viele weitere Straßenzüge sind ganz toll mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt, und es gibt natürlich auch einen Weihnachtsmarkt. Das ist wirklich sehenswert!

Mittwoch, 5. Dezember 2018 – zweiter Seetag

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Um 5:30 Uhr haben wir mit der AIDAstella in Funchal abgelegt. Damit starteten wir in den zweiten Seetag unserer Kreuzfahrt. Nachdem wir schon um 7:30 Uhr aufgestanden und um etwa 8:00 Uhr zum Frühstück gegangen waren, haben wir den sonnigen Tag bei ruhiger Fahrt ohne Seegang auf dem Sonnendeck (Deck 12) genossen. Mit knapp 15 Knoten ging es in südöstlicher Richtung wieder zu den Kanarischen Inseln. Am Vormittag gab es auch ein bisschen Action auf dem Pooldeck:  Ein Team aus Offizieren bereitete Bananeneis zu – zur freien Verköstigung der Passagiere.

Zum Mittagessen haben wir uns heute einmal ins Marktrestaurant begeben. Am Nachmittag schien die Sonne auf unseren Balkon, so dass wir dort verweilt haben. Kaffee und Kuchen haben wir aus dem Bella Donna geholt und mit auf die Kabine genommen.

Wellness-Suite

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Ein tolles Highlight hatten wir dann noch vor uns: Für den Abend hatten wir eine Wellness-Suite gebucht, so dass wir uns zu um 18:30 Uhr im Spa-Bereich eingefunden haben. Die Wellness-Suite kann für vier Stunden gebucht werden. Sie ist ausgestattet mit Whirlpool-Badewanne, Wasserbett sowie Sauna mit Balkon. Eine Obstschale sowie eine Flasche Champagner gehört auch dazu. Wir haben unseren Aufenthalt mit zwei Saunagängen begonnen. Anschließend haben wir die schönen Pflegeprodukte ausprobiert. Das Entspannen in der Wellness-Suite war ein wunderbares Erlebnis!

Donnerstag, 6. Dezember 2018 – Lanzarote

Um 7:30 Uhr hat die AIDAstella in Arrecife auf Lanzarote festgemacht, um 7:40 Uhr war das Schiff frei gegeben. 304 Seemeilen (563 Kilometer) hatten wir seit Funchal zurückgelegt.

Aufbruch zur Insel-Rundfahrt

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Nach dem Frühstück im Bella Donna sind wir um 9:00 Uhr von Bord gegangen. Unseren gebuchten Mietwagen konnten wir heute aber nicht im Hafen übernehmen, sondern mussten dazu ins Zentrum von Arrecife fahren. Wir haben uns ein Taxi dort hin genommen, was auch nur 6,– gekostet hat.

Die Mietwagen-Übernahme ging relativ unkompliziert. Wir bekamen heute einen Opel Corsa. Um 9:30 Uhr sind wir losgefahren. Wir haben uns auf die Autovia LZ-1 orientiert und sind zunächst in den Nordteil von Lanzarote gefahren und. Zwar ist auch Lanzarote bergig, aber es gab keine steilen Hänge und (fast) keine Serpentinenstraßen, so dass man im Grunde zügig vorankommt.

Mirador del Rio

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Einen ersten Stopp haben wir in Arrieta gemacht, und zwar an einem Aloe Vera House. Es gibt dort diverse Produkte aus Aloe Vera von Lanzarote zu kaufen. Auch wir haben uns ein wenig eingedeckt. Anschließend sind wir weiter hinauf zum Mirador del Rio gefahren. Dieser ist ein echtes Highlight der Insel.  Man genießt einen wunderbaren Ausblick auf die vorgelagerte, kleine Insel La Graciosa. Auf einer Inselrundfahrt sollte man diesen Stopp auf jeden Fall einplanen!

Stadt der 1000 Palmen

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An der Westküste sind wir wieder Richtung Süden gefahren und hatten von der Straße aus noch einmal tolle Ausblicke. Wir kamen durch Haría gefahren, die sogenannte Stadt der 1000 Palmen. Ein Stück dahinter haben wir einen Stopp am Mirador de Haría gemacht. Dort haben wir in einem Lokal auch einen kleinen Mittagssnack gegessen, denn es war inzwischen schon 12:00 Uhr.

Hinunter nach Playa Blanca

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Auf unserer Weiterfahrt kamen wir durch Teguise, eine hübsche kleine Stadt, in der sich auch einige schöne Restaurants fanden. Nun hatten wir ja etwas gegessen und haben daher unsere Fahrt fortgesetzt.

Wir fuhren weiter quer über die Insel Richtung Südwesten, die LZ-30 war dann unsere Route. Es ging nun durchs Weinanbau-Gebiet La Geria, in dem Wein aufwändig an kleinen Reben in der Vulkanasche, jede geschützt durch eine bogenförmige Steinmauer, angebaut wird. Schließlich sind wir über eine Nebenroute, die LZ-702, noch weiter bis Playa Blanca gefahren. Playa Blanca können wir nur bedingt empfehlen. Es handelt sich um einen Ferienort, aber ohne Gesicht. Es gibt wohl auch Strände, aber wer mit dem Auto kommt, muss die Zufahrt suchen, und ein Stück Fußmarsch kann auch dabei sein.

Vulkan- und Lava-Landschaften

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Zurück Richtung Norden sind wir über die neue LZ-2 gefahren, eine gut ausgebaute Straße. Wir wollten dann eigentlich noch einmal ins Weinbaugebiet La Geria fahren, sind aber eine Straße zu früh abgebogen und fuhren so ein Stück durch den Parque Nacional de Timanfaya sowie den Parque Natural de los Volcanes und damit durch eine karge, faszinierende Lavagesteinslandschaft. Da wir beide in genau einer Woche während einer Anschluss-Kreuzfahrt wieder auf Lanzarote sein würden, haben wir uns den Nationalpark für die nächste Woche aufgehoben.

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In Masdache sind wir schließlich noch an eine Bodega herangefahren und haben natürlich auch eine kleine Weinprobe gemacht.  Von dort aus ging es für uns zurück nach Arrecife. Wegen eines Feiertags waren dort übrigens die meisten Läden geschlossen, so dass sich ein Bummel durch die Stadt nicht mehr lohnte.

Passage der Bocayna

Am späten Nachmittag waren wir zurück an Bord der AIDAstella.

Um 18:00 Uhr in der Abenddämmerung sind wir aus Arrecife ausgelaufen. 153 Seemeilen (283 Kilometer) lagen bis Santa Cruz de Tenerife vor uns. Wir fuhren mit der AIDAstella an der Ostküste Lanzarotes entlang Richtung Süden, um in die Bocayna (die Meerenge zwischen Lanzarote und Fuerteventura) einzubiegen. Wir saßen dann bereits im East Restaurant zum Abendessen. Heute war Themenabend Philippinen.

The Voice of The Ocean

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Ab 19:30 Uhr haben wir uns im Theatrium die Show „The Voice Of The Ocean“, angesehen, bei der u.a. der Kapitän in der Jury saß. Einige Crew-Mitglieder haben auf der Bühne gezeigt, welch verborgene Talente in ihnen schlummerten. Das Ganze war sehr unterhaltsam, wie wir fanden.

Freitag, 7. Dezember 2018 – Teneriffa

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Ab etwa 7:00 Uhr sind wir in Santa Cruz de Tenerife eingelaufen, um 8:00 Uhr wurde festgemacht. Für uns beide war es das zweite Mal, dass wir Santa Cruz de Tenerife mit einem Kreuzfahrtschiff besucht haben. Das war auch der Grund dafür, dass wir das wohl beliebteste Ziel der Insel, den höchsten Berg Spaniens, den Teide, heute nicht zum Ziel hatten. Wir wollten uns heute auf den Norden der Insel beschränken.

Mit dem Mietwagen durch den Norden von Teneriffa

Nach dem Frühstück sind wir um kurz nach 9:00 Uhr von Bord gegangen, um unseren gebuchten Mietwagen abzuholen. Die Mietwagen-Station mehrerer Vermieter befindet sich in einem kleinen Büro-Container im Bereich der Parkplätze. Bei den Autovermietern herrscht am Morgen durchaus reger Andrang, insbesondere wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, aber das Personal arbeitet wirklich zügig!

Wir bekamen heute wieder einen Opel Corsa, aber einen etwas älteren.

Anaga-Gebirge

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Unser Ziel war heute das Anaga-Gebirge sowie der Strand Las Teresitas. Um mit dem Auto dort hinzukommen, orientiert man sich auf die TF-5 (Autopista del Norte de Tenerife) und in Richtung San Cristóbal de la Laguna. Auf vier Spuren je Richtung führt die Autobahn quer durch den Norden von Teneriffa. Von der Autobahn abfahren nach San Cristóbal und dann auf Schilder Richtung Anaga-Gebirge achten. San Cristóbal ist ganz hübsch, aber Parken so gut wie unmöglich.

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Eine kurvige Straße führt dann durch die sehr grüne und bewaldete Gebirgslandschaft des Parque Rural de Anaga. Wir haben einen Stopp am Mirador Cruz del Carmen mit Blick auf San Cristóbal und ein Stück weiter am Mirador Pico del Inglés gemacht. Besonders von letzterem aus hatte man tolle Blicke!

Über eine schöne Straße durch die Berge fuhren wir in vielen Kurven wieder hinunter. Die Straße ist ab und zu eng, bei Gegenverkehr mit Bussen muss man damit rechnen, rangieren zu müssen. Aber die Landschaft ist toll!

In San Andrés an der Ostküste Teneriffas kommt man schließlich wieder heraus.

Playa de las Teresitas

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Highlight von San Andrés ist die Playa de las Teresitas, ein künstlich aus Sahara-Sand geschaffener Strand. Ein weit geschwungener und breiter Strand bietet sehr viel Platz. Hinter dem Strand gibt es Parkplätze ohne Ende! Es sind dann wirklich nur ein paar Schritte vom Auto zum Strand. Die Infrastruktur passt auch: es gibt Strandlokale, man kann Sonnenliegen mieten, auch WC’s und Umkleiden sind vorhanden.

Und dann ab ins Wasser!

Wir selbst haben heute nur einen Bade-Stopp eingelegt.

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Danach sind wir der TF-121 noch ein Stück weiter die Ostküste entlang gefolgt. Die Straße endet Im Dorf Igueste de San Andrés, und man muss dann auf selbem Weg zurückfahren. Es gibt noch eine Stichstraße zur Playa de las Gaviotas, aber Las Teresitas ist unserer Meinung nach schöner.

Santa Cruz de Tenerife

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Wir sind dann nach Santa Cruz de Tenerife zurückgefahren und hatten dann die Idee, uns ein Restaurant für eine Mittagseinkehr zu suchen. Keine gute Idee, wenn man mit dem Auto in Santa Cruz unterwegs ist: sehr viel Verkehr, Staus und keine guten Park-Möglichkeiten! Wir haben schließlich Glück gehabt und konnten in der Avenida Maritima parken. Dort gibt es auch ein paar nette Restaurants.

Wir haben uns für das Anaga Wine & Tapas entschieden. Gegessen haben wir haben Nachos, drei Mini-Burger und Salat – alles sehr gut!

Um etwa 16:00 Uhr sind wir aufgebrochen Richtung Hafen. Mit dem Auto zurück zum Kreuzfahrthafen ist etwas umständlicher als zu Fuß! Man muss ein bisschen aufpassen und die Route kennen, sie ist nämlich von Santa Cruz aus nicht ausgeschildert!

Mit dem Auto zum Kreuzfahrthafen

Von Santa Cruz aus folgt man der Avenida la Constitución in südlicher Richtung, also am Hafengebiet vorbei. Das markante Auditorio de Tenerife dient dabei als Orientierung: dort befindet sich die Hafeneinfahrt. Aber Achtung: Wenn man sich der Kreuzung beim Auditorium nähert, muss man sich rechts einordnen, da Links-Abbiegen nicht möglich ist! An der Kreuzung rechts ab, am nächsten Kreisel links, und an der Einmündung dahinter wieder links. Dann beim Auditorium rechts ins Hafengebiet einbiegen. Im Hafengebiet gibt es ein paar Kontrollhäuschen, aber die sind meist nicht besetzt – ansonsten habt ihr ja Eure Bordkarten dabei!

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Zurück an Bord der AIDAstella führte unser erster Weg zur Langnese-Eisbar: erst einmal ein köstliches Soft-Eis!

Mit einer Viertelstunde Verzögerung sind wir um 18:15 Uhr ausgelaufen.

Im East Restaurant war heute Abend Indisch das kulinarische Thema. Das klang für uns spannend und hat uns Appetit gemacht, aber wir waren am Ende ein wenig enttäuscht.

Samstag, 8. Dezember 2018 – La Palma

Schon um etwa 7:00 Uhr wurde heute früh in Santa Cruz de la Palma festgemacht, um 7:10 Uhr war das Schiff freigegeben. 107 Seemeilen waren es seit Santa Cruz de Tenerife gewesen.

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Auch für La Palma hatten wir einen Mietwagen gebucht. Nach dem Frühstück im East sind wir gegen 9:00 Uhr von Bord gegangen. Die Büros der einschlägigen Autovermieter befinden sich alle im Hafengebäude gleich an der Pier, man muss also nicht weit laufen. Zu den Mietwagen muss man u.U. noch ein Stück gehen.

Wir hatten heute einen Dacia Lodgy – einfach in der Ausstattung, aber sehr geräumig. Dafür kostete er uns aber auch nur 23 Euro am Tag.

Einmal quer über die Insel

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Schon um 9:15 Uhr sind wir dann zu unserem Auto-Ausflug über die Insel gestartet. Nachdem wir  Santa Cruz de la Palma verlassen hatten, haben wir die LP-3 genommen, um zur Westseite von La Palma zu fahren. Die Straße führt hinauf in die Berge. Ein kurzer Foto-Stopp lohnt sich am Mirador de la Cumbre mit schönen Blicken auf die Ostküste. Nachdem wir den Túnel de la Cumbre passiert hatten, wollten wir einen Abstecher in den Parque Nacional de Caldera de Taburiente und zum Vulkankrater machen. Beim Kontrollposten mussten wir allerdings umkehren, da wir kein Park-Ticket reserviert hatten. Das muss man zuvor online vornehmen, weil oben nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung stehen. Wer mag, kann aber beim Besucherzentrum parken und sich per Taxi hinauffahren lassen.

Mirador el Time

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Über El Paso sind wir weitergefahren nach Los Llanos de Aridane gefahren. Dahinter geht es auf der LP-1 durch viele Bananenplantagen und anschließend am Berghang entlang wieder aufwärts bis zum Mirador el Time. Der Stopp dort lohnt auf jeden Fall! Es bieten sich herrliche Panoramablicke auf die Küste, auf die Bananenplantagen sowie auf Los Llanos.
In einem netten Café sitzt man draußen und genießt bei einem kühlen Getränk die Aussicht. Sehr zu empfehlen: der frische Orangensaft und der frische Orangen- / Bananensaft!

Parque Natural de Cumbre Vieja

001-Puerto-de-Mogan AIDAstella - Kanaren + Madeira 2018

Als wir wieder zu Tal gefahren sind, sind noch ein Stück weiter nach Süden gefahren nach Tazacorte und dahinter weiter auf der Küstenstraße durch ausgedehnte Bananenplantagen bis Puerto Naos. Auf dem Rückweg nach Santa Cruz de la Palma sind wir noch durch den Parque Natural de Cumbre Vieja. Eine schmale Straße führt in zahlreichen Kurven durch schöne Nadelwälder in die Berge hinauf. Man fährt durch beeindruckende Landschaften. führte. Dann kommt man vorbei an von Vulkanasche bedeckten Berghängen und kann einen Stopp am Mirador Llano del Jable machen, um den Ausblick und die Natur zu genießen.

001-Puerto-de-Mogan AIDAstella - Kanaren + Madeira 2018

Auf der Fahrt zu Tal hinunter zur Ostküste sind wir in die Wolkendecke hineingefahren, nachdem wir zuvor einen schönen, sonnigen Tag gehabt hatten. In Santa Cruz de la Palma war es nicht mehr ganz so sonnig. In der Stadt sind wir noch an der Promenade am Meer entlanggefahren und haben ein Restaurant gesucht. Wir sind dann ins Restaurant La Isla de Goya eingekehrt und haben leckeren Thunfisch- sowie Ziegenkäse-Salat gegessen. Empfehlenswert auch das Eiscafé ganz in der Nähe. 

001-Puerto-de-Mogan AIDAstella - Kanaren + Madeira 2018

Nach Rückgabe des Mietwagens waren wir um kurz nach 16:00 Uhr zurück an Bord. Um 17:00 Uhr sind wir auch schon ausgelaufen. Pflichtprogramm am Abend: Kofferpacken! Unsere Kreuzfahrt neigte sich dem Ende zu.

Ab 21:00 Uhr fand auf dem Pooldeck die Abschiedsparty statt. Leider fiel die vorgesehene Laser-Show zum Abschluss der Kreuzfahrt wegen technischer Probleme aus. Aber es war trotzdem ein schöner letzter Abend an Bord. 156 Seemeilen lagen nun noch vor uns zurück bis Las Palmas de Gran Canaria.

Sonntag, 9. Dezember 2018 (2. Advent) – Las Palmas de Gran Canaria

Nachdem wir um 9:00 Uhr unsere Kabine verlassen hatten, haben wir heute im Bella Donna gefrühstückt. Am letzten Tag ist es meist vorbei mit der Gemütlichkeit beim Frühstück auf dem Schiff. Draußen war leider gar kein Platz mehr frei, drinnen musste man auf der Suche nach zwei freien Plätzen schon ein bisschen umherlaufen. Gemütlich war es nicht mehr.

Nach dem Frühstück haben wir die letzten Stunden an Bord noch ein wenig gemütlich auf dem Pooldeck verbracht, bevor wir gegen 11:00 Uhr von Bord gegangen sind und uns damit von der AIDAstella verabschiedet haben.

001-Puerto-de-Mogan AIDAstella - Kanaren + Madeira 2018

Nachdem wir unsere Koffer aus der Gepäckhalle geholt hatten, führte unser Weg nur 200 Meter weiter: zum Check-In zur MEIN SCHIFF 1. Für uns ging es nämlich weiter mit einer Anschluss-Kreuzfahrt! Und damit kamen wir doch noch in den Genuss, mit einem (fast) ganz neuen Schiff zu fahren.

Unser Reisebericht über die MEIN SCHIFF 1 erscheint in Kürze!